+ Hinweise zur Nutzung der Liste Diese Liste enthält Musiker, Titel und deren Komponist(en), Datum des Eintritts in die Charts, Verweildauer in den Charts und höchste Position (abgekürzt HP, jeweils bezogen auf das Kalenderjahr). Die Voreinstellung erfolgt nach Ersteinstieg der Interpreten/Titel in die Top 10 der Charts. Darüber hinaus kann sie nach dem Interpreten, Titel, Charteinstieg, Verweildauer, Position und Label sortiert werden.
Die Liste der Singles in der Harlem Hit Parade 1944 enthält alle Songs von Singles, die im Kalenderjahr 1944 in der entsprechenden Kategorie von Billboard gelistet wurden. Aus der Harlem Hit Parade ging die spätere Billboard Rhythm & Blues Chart hervor.
Hintergrund Seit den frühen 1940er Jahren war der Markt für sogenannte Race Records (also Platten afroamerikanischer Musiker für ein afroamerikanisches Publikum) so gewachsen, dass Billboard daran interessiert war, deren Umsatz zu messen.Michael Campbell Popular Music in America: The Beat Goes on. Wadsworth/Thomson Learning, 2005 „Race Music“ war ein Begriff, der bereits seit den 1920er-Jahren von der Plattenindustrie verwendet wurde.
Verkaufs-Chart für Race Records wurden seit Oktober 1942 von Billboard als Harlem Hit Parade ermittelt.Billboard vom 26. Februar 2000 Die wöchentlichen Verkäufe wurde zuerst in einer nicht näher definierten Auswahl der „beliebtesten Plattenläden“ im New Yorker Stadtteil Harlem (der stark afroamerikanisch geprägt war) in einer informellen Umfrage erhoben.Zunächst waren folgende Geschäfte in die (nicht-repräsentative) Erhebung einbezogen: Rainbow Music Shop, Harvard Radio Shop, Lehman Music Company, Harlem De Luxe Music Store, Ray's Music Shop und Frank's Melody Music Shop, New York. Vgl. Philip H. Ennis: The Seventh Stream: The Emergence of Rock’n’Roll in American Popular Music. Wesleyan University Press 1992Michael Campbell: Popular Music in America: The Beat Goes On. Cengage Learning 2012, S. 160. Anfang 1944 kamen Plattenläden in Chicago und Newark (New Jersey) hinzu, ab Februar 1944 in den ganzen Vereinigten Staaten, weshalb die Liste fortan als „Harlem“ Hit Parade firmierte. Im Juni 1949 wurde der Begriff Race in den Chartlisten ersetzt durch „Rhythm and Blues“.Nelson George, Black Music Charts: What's in a Name?. Billboard. Bd. 94 H. 25., 26. Juni 1982, S. 10
Im Jahr 1944 platzierten sich insgesamt 65 Songs.
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