Die Nubiennachtschwalbe (Caprimulgus nubicus)H. Barthel, Ch. Barthel, E. Bezzel, P. Eckhoff, R. van den Elzen, Ch. Hinkelmann, F. D. Steinheimer: Deutsche Namen der Vögel der Erde. (= Vogelwarte. Band 58). 2020, S. 1–214. oder Nubischer Ziegenmelker ist eine Vogelart aus der Familie der Nachtschwalben (Caprimulgidae).Avibase

Er kommt in Ägypten, Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Israel, Jemen, Kenia, Oman, Saudi-Arabien, Somalia und im Sudan vor.

Das Verbreitungsgebiet umfasst typischerweise trockene, kaum bewachsene Flussläufe (Wadis), akazienbestandenes Buschland, Dickicht aus Tamarisken, Halbwüsten von 600 bis 1250 m.N. Cleere, Y. Perlman, and G. M. Kirwan: Nubian Nightjar (Caprimulgus nubicus), version 2.0. In: G. M. Kirwan und B. K. Keeney (Herausgeber): Birds of the World. 2022, Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. Caprimulgus nubicusT. Stevenson, J. Fanshawe: Birds of East Africa. Kenya, Tanzania, Uganda, Rwanda, and Burundi. Princeton University Press, 2002, ISBN 978-0-691-12665-4.

Beschreibung Die Nubiennachtschwalbe ist 21–22 cm groß, das Männchen wiegt zwischen 46 und 56 g, das Weibchen zwischen 49 und 69 g. Die Oberseite ist gräulich oder gelbbraun mit dünnen schwarzbraunen Streifen, der Scheitel ist oft kräftig gestreift oder rotbraun gepunktet. Das Männchen ist der Bergnachtschwalbe ähnlich, hat aber kleinere weiße Ecken auf den äußeren Steuerfedern, ist insgesamt blasser und graubrauner; im Flug wird mehr Rotbraun auf den Flügeln sichtbar.

Stimme Der Ruf des Männchens wird als zwei- oder dreitöniges ow-wow bzw. ow-wow-wow beschrieben, vom Boden aus gerufen.

Geografische Variation Es werden folgende anerkannte Unterarten unterschieden:IOC World Bird List 15.2 Nightjars, Oilbird, potoos, frogmouthsAviList Core Team. 2025. AviList: The Global Avian Checklist, v2025. AviList.v2025 C. n. tamaricis , 1864 – Israel und Jordanien bis Saudi-Arabien und Jemen; im Winter auch an den Küsten Sudans und Eritreas sowie im Nordwesten Somalias C. n. nubicus , 1823, Nominatform – Sudan C. n. torridus , 1898 – Äthiopien, Somalia, Kenia, eventuell auch Nordosten Ugandas, Sokotra Von „Birds of the World“ und von der „Clements Checklist of Birds of the World“J. F. Clements, P. C. Rasmussen, T. S. Schulenberg, M. J. Iliff, J. A. Gerbracht, D. Lepage, A. Spencer, S. M. Billerman, B. L. Sullivan, M. Smith und C. L. Wood: The eBird/Clements Checklist of Birds of the world: v2025, 2025, Version 2025. Abgerufen 23. Januar 2026 wird noch die Unterart C. n. jonesi und , 1899W. R. Ogilvie-Grant und H. O. Forbes: Caprimulgus jonesi. In: Bulletin of the Liverpool Museums, Band 2, s. 3, 1899, Biodiversity Library anerkannt.

Lebensweise Die Nahrung besteht aus Nachtfaltern, Heuschrecken und Käfern, die meist in Wassernähe gejagt werden.

Die Brutzeit ist nicht genau bekannt. Sie liegt in Jordanien und Israel zwischen April und Juli und reicht möglicherweise in Saudi-Arabien bis in den September.

Gefährdungssituation Die Nubiennachtschwalbe gilt als „nicht gefährdet“ (least concern).

Einzelnachweise

Weblinks

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Kategorie:Nachtschwalben