+ Hinweise zur Nutzung der Liste Diese Liste enthält Musiker, Titel und deren Komponist(en), Datum des Eintritts in die Charts, Verweildauer in den Charts und höchste Position (abgekürzt HP, jeweils bezogen auf das Kalenderjahr). Die Voreinstellung erfolgt nach Ersteinstieg der Interpreten/Titel in die Top 10 der Charts. Darüber hinaus kann sie nach dem Interpreten, Titel, Charteinstieg, Verweildauer, Position und Label sortiert werden.
Die Liste der Singles in der Harlem Hit Parade 1943 enthält alle Songs von Singles, die im Kalenderjahr 1943 in der entsprechenden Kategorie von Billboard gelistet wurden. Aus der Harlem Hit Parade ging die spätere Billboard Rhythm & Blues Chart hervor.
Hintergrund Seit den frühen 1940er Jahren war der Markt für sogenannte Race Records (also Platten afroamerikanischer Musiker für ein afroamerikanisches Publikum) so gewachsen, dass Billboard daran interessiert war, deren Umsatz zu messen.Michael Campbell Popular Music in America: The Beat Goes on. Wadsworth/Thomson Learning, 2005 „Race Music“ war ein Begriff, der bereits seit den 1920er-Jahren von der Plattenindustrie verwendet wurde.
Verkaufs-Chart für Race Records wurden seit Oktober 1942 von Billboard als Harlem Hit Parade ermittelt.Billboard 26. Februar 2000 Die wöchentlichen Verkäufe wurde zuerst in einer nicht näher definierten Auswahl der „beliebtesten Plattenläden“ im New Yorker Stadtteil Harlem (der stark afroamerikanisch geprägt war) in einer informellen Umfrage erhoben.Zunächst waren folgende Geschäfte in die (nicht-repräsentative) Erhebung einbezogen: Rainbow Music Shop, Harvard Radio Shop, Lehman Music Company, Harlem De Luxe Music Store, Ray's Music Shop und Frank's Melody Music Shop, New York. Vgl. Philip H. Ennis: The Seventh Stream: The Emergence of Rock’n’Roll in American Popular Music. Wesleyan University Press 1992Michael Campbell: Popular Music in America: The Beat Goes On. Cengage Learning 2012, S. 160. Im Juni 1949 wurde der Begriff Race in den Chartlisten ersetzt durch „Rhythm and Blues“.Nelson George. Black Music Charts: What's in a Name?. Billboard. Vol. 94 no. 25., June 26, 1982, S. 10
Die erfolgreichsten afroamerikanischen Künstler, dessen Aufnahmen auf Major Labels erschienen, waren Ella Fitzgerald, die Ink Spots, die Mills Brothers und das Trio von Nat Cole, die mit ihrem weichen Klang ihrer Musik auch einem weißen Publikum gefielen. Louis Jordan, der häufig als der „Vater des Ryhthm & Blues“ angesehen wird, schaffte es mit Hits wie „G.I. Jive“ und „Is You Is, Or Is You Ain’t (Ma’ Baby)“ auch in die allgemeinen Pop-Charts und trat in Hollywood-Filmen auf. „Jordan demonstrierte, dass es einen Markt für stilistisch ausdrücklich schwarze Musik gab“, dass sowohl ein weißes wie ein schwarzes Publikum ansprach. So war (neben „Five Guys Named Moe“ und „Ration Blues“) „What’s the Use of Getting Sober“ auch einer der größten und beständigsten Erfolgstitel in der Harlem Hit Parade. Im Jahr 1943 platzierten sich insgesamt 70 Songs.
Statistik Label Anzahl Titel InterpretenBluebird 9 Barney Bigard, Billy Eckstine, Erskine Hawkins, The Four Vagabonds, Earl Hines, The King Cole Trio, Jimmy Mitchelle, Avery Parrish, The Southern Sons, Tampa RedBrunswick 1 Jacques RenardCapitol 7 Ceelle Burke, The King Cole Trio, Lady Day, Skip Layton, Ella Mae Morse, Freddie Slack, Paul Whiteman, Dick WaltersColumbia 9 Count Basie, Xavier Cugat, Helen Forrest, Benny Goodman, Harry James, Peggy Lee, James Rushing, Frank SinatraDecca 33 The Andrews Sisters, Trevor Bacon, Charlie Barnet, Bea Booze, Chester Boone, Boone's Jumping Jacks, Bing Crosby, Jimmy Dorsey, Bob Eberly, Warren Evans, Ella Fitzgerald, Lionel Hampton, Dick Haymes, Albert Hibbler, Peanuts Holland, The Ink Spots, Buddy Johnson, Louis Jordan, The Ken Darby Singers, Andy Kirk, Jay McShann, Lucky Millinder, The Mills Brothers, Helen O’Connell, June Richmond, Vic Schoen, The Song Spinners, John Scott Trotter, Frances Wayne, Beverley White, Sonny Boy WilliamsOkeh 1 Al Dexter Savoy 1 The Bunny Banks Trio, Bonnie DavisVictor 9 Tommy Dorsey, Duke Ellington, Johnny Hodges, Glenn Miller, Ray Nance, The Pied Pipers, Dinah Shore, Frank Sinatra, Paul Wetstein
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