Sakakura Junzō (; geboren 29. Mai 1901 in der Präfektur Gifu; gestorben 1. September 1969) war ein japanischer Architekt der Shōwa-Zeit.

Leben und Werk Sakakura Junzō machte 1927 seinen Abschluss an dem Department für Ästhetik der Universität Tokio und entschloss sich dann, Architekt zu werden. Er ging 1929 nach Frankreich und studierte auf Empfehlung von Maekawa Kunio unter Le Corbusier. 1936 kehrte er nach Japan zurück, blieb aber nicht lange, da er den Auftrag hatte, den Japan-Pavillon für die Weltfachausstellung Paris 1937 zu entwerfen. Der Pavillon wurde mit dem Grand Prix de l'exposition ausgezeichnet, da er als gelungenes Beispiel einer Kombination moderner Technologie und japanischer Ästhetik angesehen wurde. Während des Pazifikkriegs war Sakakura beteiligt an der Adaption französischer vorfabrizierter Wohnarchitektur für den Bau von Armee-Baracken.

Nach dem Krieg baute er 1951 das Museum für moderne Kunst der Präfektur Kanagawa in Kamakura. Es ist ein gutes Beispiel eines modernen Designs trotz der damaligen Knappheit an Baumaterialien. Weitere bekannte Bauten sind die Iihashi-Villa (), erbaut 1941 in Todoroki (Tokio) und städtebauliche Entwürfe wie der westliche Vorplatz des Bahnhofs Shinjuku 1966.

1964 wurde Sakakura Präsident des Japanischen Instituts der Architekten.

Bilder

Anmerkungen

Literatur Tazawa, Yutaka: Sakakura Junzō. In: Biographical Dictionary of Japanese Art. Kodansha International, 1981. ISBN 0-87011-488-3. Japan Architect (Hrsg.): Osaka Youth Outdoor Activities Center, 1966. In: A Guide to Japanese Architecture. Shinkenchiku-sha, 1975.

Weblinks

Kategorie:Architekt (Japan) Kategorie:Japaner Kategorie:Geboren 1901 Kategorie:Gestorben 1969 Kategorie:Mann