Brigitte Goebel (* 2. August 1948; † 4. August 2018) war eine deutsche Schauspielerin, Hörspielsprecherin und Autorin.
Leben und Wirken Brigitte Goebel erhielt ihre Ausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. In der Folge hatte sie Bühnenengagements unter anderem in Berlin, Augsburg, Bern, Essen, Darmstadt, Mainz und Düsseldorf. Ihr Rollenspektrum reichte von klassischen Werken wie Sophokles’ Elektra, Shakespeares Macbeth und Schillers Maria Stuart über das zeitgenössische Drama bis zu Komödie und Musical. Fernsehauftritte hatte sie in Serien wie Kurklinik Rosenau und Diese Drombuschs. Seit 1969 war sie an über 50 Hörspielproduktionen deutscher Rundfunkanstalten beteiligt und hat an der Erstellung verschiedener Hörbücher mitgewirkt.
Filmografie (Auswahl) 1969: Der Sturm (Fernsehfilm) 1971: Das Ding an sich – und wie man es dreht (Fernsehfilm) 1971: Seine Majestät Gustav Krause (Fernsehfilm) 1972: Hochzeitsnacht-Report 1982–1989: Vorsicht Falle! (Fernsehserie, 6 Folgen) 1987: Diese Drombuschs (Fernsehserie, 4 Folgen) 1989: Ein Fall für zwei (Fernsehserie, 1 Folge) 1995: Schwarz greift ein (Fernsehserie, 1 Folge) 1996–1997: Kurklinik Rosenau (Fernsehserie, 3 Folgen) 1997: Tatort: Das Totenspiel (Fernsehreihe) 1997: Stadtklinik (Fernsehserie, 1 Folge) 1998: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei (Fernsehserie, 1 Folge) 1999: SK Kölsch (Fernsehserie, 1 Folge) 2003: Winterzauber – Reise in ein Wunderland (Fernsehfilm)
Hörspiele (Auswahl) 1969: Peter Göbbels: Schöne Bescherung – Regie: Hans Bernd Müller 1969: William Congreve: Liebe für Liebe – Regie: Otto Kurth 1969: Vojislav Kuzmanovic: Der Nullpunkt – Regie: Günter Braun 1984: Petrina Stein: Ein exzellenter Exitus – Regie: Sigurd König 1985: Hermann Motschach: Ein superschlaues Ding – Regie: Sigurd König 1985: Evelyn Reben: Festgefahren – Regie: Sylvia Molzer 1986: Herbert W. Franke: Ferngelenkt – Regie: Ferdinand Ludwig 1987: Thomas Morus: Musterstaat Utopia – Regie: Hans-Peter Klausenitzer 1988: Reinhard Jahn: Wunderbare Bilder – Regie: Sigurd König 1988: Evelyn Reben: Nur ein anderes Wort – Regie: Günther Sauer 1989: Wolfgang Schiffer: Gestörtes Leben – Regie: Heidrun Nass 1990: Thomas Kirdorf: Queensfield – Regie: Jürgen Dluzniewski 1992: Katherine Mansfield: Mr. Peacocks großer Tag – Regie: Sigurd König 1995: Christoph Martin: Verbrechen der Landschaft – Regie: Christoph Martin 1995: Ulrike Claudi: Auf der anderen Seite – Regie: Marlene Renner 1995: Walter Kempowski: Der Krieg geht zu Ende – Regie: Walter Adler 1995: Adolf Schröder: Sabines Baum – Regie: Barbara Plensat 1996: Agota Kristof: Die Epidemie – Regie: Wolfgang Rindfleisch 1997: Jack Houlahan: Der Besucher aus Deutschland – Regie: Annette Jainski 1998: Angelika Voigt: Daphne – Regie: Annette Kurth 1998: Sibylle Mulot: Liebeserklärungen – Regie: Heidrun Nass 1998: Françoise Gerbaulet: Vichy Fiction – Frankreich 1940–44: Victoire – Regie: Jörg Schlüter 1999: Frank Corcoran: Quasi una Missa – Regie: Frank Corcoran 1999: Wolfgang Stauch: Der Unglücksberg – Regie: Heidrun Nass 1999: Paul Auster: Hinter verschlossenen Türen – Regie: Norbert Schaeffer 2001: Mary Willis Walker: Lass die Toten ruhn – Regie: Heidrun Nass 2002: Paolo Maurensig: Spiegelkanon – Regie: Heinz von Cramer 2003: Giovanna Querci Favini: Die Flügel des Wahns – Regie: Jörg Schlüter 2004: Andrea Camilleri: Der Kavalier der späten Stunde (2 Teile) – Regie: Leonhard Koppelmann 2005: Durs Grünbein: Vom Schnee oder Descartes in Deutschland (2 Teile) – Regie: Hans Drawe 2007: Esmé Bromhead: Die Flohwalzerbörse – Regie: Andrea Getto 2009: Peter Pannke: Das Mali meiner Träume – Regie: Peter Pannke 2011: John Gradwell: Auf die Sekunde – Regie: Annette Kurth
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1948 Kategorie:Gestorben 2018 Kategorie:Frau