Hèches () ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Hautes-Pyrénées in der Region Okzitanien. Sie gehört zum Arrondissement Bagnères-de-Bigorre und zum Gemeindeverband Plateau de Lannemezan. Die Bewohner werden Héchois genannt.
Geografie
Die Gemeinde Hèches liegt in den Pyrenäen in der Landschaft Bigorre am Fluss Neste, etwa zehn Kilometer südlich von Lannemezan und 45 Kilometer nördlich der Grenze zu Spanien. Das 35,44 km² umfassende Gemeindegebiet erstreckt sich über einen fünf Kilometer langen Abschnitt des Nestetales sowie über mehrere Seitentäler und die dazwischen liegenden bewaldeten Berge, die im Norden der Gemeinde Höhen von über 1000 Metern, im Süden von über 1500 Metern über dem Meer erreichen. Den höchsten Punkt markiert mit der Cap de Castillon im Südwestzipfel des Gemeindeareals. Links bzw. westlich wird die Neste vom Canal de la Neste begleitet, der über das Plateau von Lannemezan andere Flüsse dotiert, die im Sommer wenig Wasser führen. Zur Gemeinde gehören die drei Dörfer Hèches, Héchettes und Rebouc sowie mehrere kleine Weiler und einzelne Bergbauernhöfe.
Die höchsten Berggipfel in der Gemeinde Hèches: westlich des Nestetales: Cap de Castillon Plo de Berdaoulou Cap de Paou Pic d’Arneille Crête de Suberpène (Felsformation) Le Plagnet Le Mouné Cap de Brouca Plat de la Peyre Le Pourrasse Mont Aurous östlich des Nestetales: Borne des Trois Seigneurs Pène Haute Tieux Cap d’Estivère Mail de Gat Pic de Picharot Cap du Mont Cap de Curreu mini|links|hochkant|Neste-Brücke in Rebouc mini|links|hochkant|Canal de la Neste in Hèches Umgeben wird Hèches von den Nachbargemeinden Bazus-Neste im Norden, Mazouau, Gazave und Bize im Nordosten, Nistos im Osten, Sarrancolin im Süden, Beyrède-Jumet-Camous im Südwesten, Esparros im Westen sowie Labastide und Lortet im Nordwesten.
Ortsname Eine erse Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahr 1333 als Feyssas. 1387 folgte die lateinische Bezeichnung De Fexis. Schließlich erschien auf einer Cassini-Karte Ende des 18. Jahrhunderts der Name Heches. Im Gaskognischen hieß der Ort hèisha = Landstreifen.Michel Grosclaude, Jean-Francois Le Nail: Dictionnaire toponymique des communes des Hautes-Pyrénées, Tarbes, Conseil Général des Hautes-Pyrénées, 2000 (Toponymisches Wörterbuch der Gemeinden der Hautes-Pyrénées). ISBN 2-9514810-1-2
Bevölkerungsentwicklung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2021 Einwohner 664 627 548 536 553 580 615 597 601 Im Jahr 1856 wurde mit 1641 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehessHèches auf cassini.ehess.fr und INSEE.Hèches auf INSEE mini|Turmruine des Château de Hèches
Sehenswürdigkeiten mini|Gefallenendenkmal in Hèches mini|Gefallenendenkmal in Rebouc Kirche Saint-Pierre im Dorf Hèches Kirche Saint-Ebons im Durf Rebouc Kirche Saint-Pierre im Dorf Hèchettes Überreste des Schlossturmes mehrere Waschhäuser (Lavoirs) zwei Denkmale für die Gefallenen der Weltkriege mehrere Schutzhütten für Bergwanderer mehrere Wegkreuze
Wirtschaft und Infrastruktur In Hèches gibt es eine Grundschule, ein Postamt und einige kleine Geschäfte. In der Gemeinde sind 23 Landwirtschaftsbetriebe ansässig (Getreide- und Gemüseanbau, Rinder-, Ziegen- und Schafzucht).Landwirtschaftsbetriebe auf annuaire-mairie.fr Darüber hinaus entwickelt sich der Tourismusbereich in Form von Ferienhausvermietungen.
Durch Hèches führt in Nord-Süd-Richtung die Fernstraße D 929 von Lannemezan ins spanische Bielsa. Weitere Straßenverbindungen bestehen nach Bazus-Neste, Mazouau, Esparros, Labastide und Lortet. In der zehn Kilometer entfernten Stadt Lannemezan besteht ein Anschluss an die Autoroute A 64; der Bahnhof Lannemezan liegt an der Bahnstrecke Toulouse–Bayonne. Dem Nestetal folgend bestand von 1897 bis 1969 die Bahnstrecke Lannemezan–Arreau. An dieser Strecke hatte Hèches einen Bahnhof und der Ortsteil Rebouc einen Haltepunkt
Belege
Weblinks
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