Die Liste der ehemals markgräflichen Liegenschaften in Basel zeigt auf, welche Liegenschaften die Markgrafen von Hachberg-Sausenberg und Baden-Durlach in der Stadt Basel hatten.

Übersicht über die ehemals markgräflichen Liegenschaften in Basel Name Zugang Anmerkungen, Alternativnamen, Adressen Abgang Bild Haus ze Strasburg 1376 Kaufsiehe Roth S. 196 Spiegelgasse (heute Augustinergasse 19); auch Augustinerhof 1522 verkauft80pxHaus ze Arberg 1379 Kaufsiehe Roth S. 196 Spiegelgasse (heute Augustinergasse 17); Kleiner Markgräflerhof1522 verkauft80pxHaus zum Tor 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Eisengasse 1420 Lehensvergabe Haus zum vorderen Torberg 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Eisengasse 1420 Lehensvergabe Haus zum hinteren Torberg 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Eisengasse 1420 Lehensvergabe Häuser zum Steg 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Am Fischmarkt; drei Häuser 1420 Lehensvergabe Fuchsberg 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Freie Strasse 1420 Lehensvergabe Haus zum Meyen 1405 Übertragungsiehe Roth S. 197 Freie Strasse ungeklärt Hagenbachscher Hof 1639 Kaufsiehe Roth S. 200 am Rheinsprung; (Rheinsprung 24 und Martinsgasse 9–15); auch Alter Markgräflerhof 1686 verkauft80pxBurgvogtei 1686 Kaufsiehe Roth S. 206 in Kleinbasel, Wettinger Hof, Rebgasse, Volkshaus1798 verkauft80pxBärenfelser-Hof1648 Kaufsiehe Roth S. 203 Neue Vorstadt; heute Hebelstrasse 1698 abgebranntEptinger-Hof1648 Kaufsiehe Roth S. 203 Neue Vorstadt; heute Hebelstrasse 1698 abgebranntBrandtmüllerhof1692 Kaufsiehe Roth S. 212 Neue Vorstadt; heute Hebelstrasse 1698 abgebrochenMarkgräflerhof1698–1705 Neubausiehe Roth S. 215ff. auf dem Areal von Bärenfelser-Hof, Eptinger-Hof und Brandtmüllerhof, Hebelstrasse 101808 verkauft80pxHolsteinerhof1696 Kaufsiehe Roth S. 212 Haus zur Pfalz, Hebelstrasse 32; Tausch gegen Ortmännische Häuser1736 Tausch80pxHaus Hummel-Faesch1707 Kaufsiehe Roth S. 226 Vorstadt1808 verkauftThellussonischer Garten1735 Kaufsiehe Roth S. 229 Vorstadt; Haus an der Lottergasse, Garten mit Orangerie verwendet zur Anlage des Hofgartens1808 verkauftMelkerisches Gut1736 Kaufsiehe Roth S. 229 von der Lottergasse bis zur Neuen Vorstadt; Vorder-, Mittel- und Hinterhaus, Garten verwendet zur Anlage des Hofgartens1808 verkauftOrtmännische Häuser1736 Tauschsiehe Roth S. 229 Neue Vorstadt; zwei Häuser; Tausch gegen Holsteiner Hof1808 verkauftBurckhardtische Scheune1736 Kaufsiehe Roth S. 229 Vorstadt; Verwendung für Erweiterung des Markgräflerhofs 1736–1739 um einen Flügel (Archiv- und Prinzenbau); 1808 mit verkauft 1736 Abbruch

Neben diesen nachgewiesen ehemals in markgräflichem Besitz gewesenen Liegenschaften deutet der Name der Häuser St.Alban-Vorstadt 5 und 7, Zum Sausenberg und zum Sausewind, allenfalls auf eine weitere Liegenschaft der Markgrafen von Hachberg-Sausenberg hin.Eintrag Zum Sausenberg und zum Sausewind auf altbasel.ch; abgerufen am 5. Mai 2019

Kleiner Markgräflerhof 1376 kaufte Markgraf Rudolf III. von Hachberg-Sausenberg in der Basler Spiegelgasse (heute Augustinergasse) das Haus ze Strasburg (Augustinerhof) und 1379 von Werner und Adelberg von BärenfelsEugen A. Meier: Verträumtes Basel, Basel 1974, S. 42 Google Digitalisat beschränkt einsehbar das daneben liegende Haus ze Arberg (Kleiner Markgräflerhof).Beat Trachsler: Die Beziehungen zwischen den Markgrafen von Baden-Durlach und der Stadt Basel Heft 1/2 1974, S. 59 (Digitalisat der UB Freiburg) Die Häuser blieben bis zum Ende des Hauses Hachberg-Sausenberg in dessen Besitz und gingen dann an den badischen Markgrafen Christoph über. Dessen Sohn, Markgraf Ernst, verkaufte das Anwesen 1522 an die Artistenfakultätzur facultas artium siehe Edgar Bonjour: Die Universität Basel. 1460 - 1960. S. 150–167 der Universität Basel.Markus Kutter: Zwischen Jura, Vogesen und Schwarzwald. pdf

1998 kaufte Rainer Bartels die Liegenschaft und seit 2005 gehört sie zur Bartels Foundation. „Es werden bis zu 4 Ateliers kostenlos zur Förderung zeitgenössischer Kunst durch Vergabe von Stipendien an Künstler zur Verfügung gestellt.“

Zweiter Markgräflerhof 1639 erwarb mit Friedrich V. wieder ein badischer Markgraf ein Haus in Basel, den Hagenbachschen Hof am Rheinsprung (Rheinsprung 24 und Martinsgasse 9–15) der bis 1686 in markgräflichem Besitz blieb und auch der Alte Markgräflerhof genannt wurde.

Burgvogtei – Volkshaus 1686 kauften die Markgrafen in der Kleinbasler Rebgasse den ehemaligen Hof des Klosters Wettingen, das Haus Burgvogtei. Nachdem 1678 durch die Zerstörung der Burg Rötteln die dort untergebrachten markgräflichen Ämter eine sichere Bleibe benötigten, wurden das Oberamt und die Burgvogtei mit der Hofküferei bis 1697 hier untergebracht.siehe August Baumhauer: Lörrachs Entwicklung vom Dorf zur Stadt vom 15. zum 18. Jahrhundert. In: Das Markgräflerland, Heft 2/1957, S. 79 (Digitalisat der UB Freiburg) Das Gebäude blieb bis 1798 in markgräflichem Besitz.Markus Kutter: Zwischen Jura, Vogesen und Schwarzwald. pdf

Literatur Carl Roth: Der ehemalige Basler Besitz der Markgrafen von Baden. In: Basler Jahrbuch 1912, S. 195–245 Digitalisat Markus Kutter: 37. Fürstenresidenz Basel. In: Zwischen Jura, Vogesen und Schwarzwald. PDF; 20 kB Martin Keller: Markgräfliche Sitze in Basel; Taufen, Trauungen und Totenfeiern in den Basler Hofkapellen. In: Das Markgräflerland, Band 1/1993, S. 31–102 (Digitalisat der UB Freiburg) Beat Trachsler: Die Beziehungen zwischen den Markgrafen von Baden-Durlach und der Stadt Basel Heft 1/2 1974, S. 55–65 (Digitalisat der UB Freiburg)

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Einzelnachweise

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