Weinberg () ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Weißenohe im Landkreis Forchheim (Oberfranken, Bayern).
Geografie Die im nordwestlichen Teil der Gräfenberger Flächenalb gelegene Einöde liegt etwa einen Kilometer westnordwestlich des Ortszentrums von Weißenohe auf einer Höhe von .
Geschichte Gegen Ende des Mittelalters befand sich der damals als „Haus“ bezeichnete Ort im Eigentum des zur Kurpfalz gehörenden Klosters Weißenohe. Infolge der territorialen und rechtlichen Veränderungen durch den Landshuter Erbfolgekrieg unterstand das Dorf seit dem Beginn des 16. Jahrhunderts mit gewissen Einschränkungen (wie etwa dem Recht des ersten Zugriffs in Kriminalfällen) der Hochgerichtsbarkeit des nürnbergischen Pflegamtes Hiltpoltstein. Die Vogtei über das einzige Anwesen des Ortes hatte weiterhin das Kloster Weißenohe, dem auch die Landeshoheit über die Ortschaft zufiel. Daran änderte sich im Wesentlichen nichts, als nach der Ächtung des pfälzischen Kurfürsten Friedrich V. (des sogenannten Winterkönigs) die Oberpfalz als Lehen an Kurbaiern übergeben wurde. Für Weinberg bedeutete dies, dass die Landeshoheit von einer anderen wittelsbachischen Linie übernommen wurde.
Durch die Verwaltungsreformen im Königreich Bayern wurde Weinberg mit dem Gemeindeedikt 1808 ein Bestandteil der Ruralgemeinde Igensdorf. 1818 erfolgte die Umgemeindung nach Weißenohe.
Verkehr Die Anbindung an das öffentliche Straßennetz wird durch eine Gemeindeverbindungsstraße hergestellt, die bei Weißenohe von der Bundesstraße 2 abzweigt und nach Weinberg hinaufführt, wo sie als Sackgasse endet.
Literatur
Weblinks
Weinberg im BayernAtlas, abgerufen am 20. Mai 2019 Weinberg (damals noch als Weinberger bezeichnet) auf historischer Karte, abgerufen am 20. Mai 2019
Einzelnachweise , abgerufen am 20. Mai 2019
Geografische Lage von Weinberg im BayernAtlas, abgerufen am 20. Mai 2019
Kategorie:Geographie (Weißenohe) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Forchheim