8. Leichtathletik-Europameisterschaftenzentriert|100pxDisziplin 200-Meter-Lauf der MännerStadt Stadion NépstadionTeilnehmer 30 Athleten aus 17 LändernWettkampfphase 1. September: Vorläufe/Halbfinale2. September: FinaleMedaillengewinner16px|Gold Gold Roger Bambuck ()16px|Silbermedaillen Silber Marian Dudziak ()16px|Bronzemedaillen Bronze Jean-Claude Nallet () mini|hochkant=2.1|Das Népstadion bei einer Veranstaltung im Jahr 1953 Der 200-Meter-Lauf der Männer bei den Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 wurde am 1. und 2. September 1966 im Budapester Népstadion ausgetragen.
Mit Gold und Bronze gewann Frankreich zwei Medaillen. Es siegte der 100-Meter-Vizeeuropameister Roger Bambuck. Den zweiten Platz belegte der Pole Marian Dudziak. Bronze ging an Jean-Claude Nallet.
Bestehende Rekorde Weltrekord20,0 s – ySacramento, USA11. Juni 1966Europarekord20,4 s Sergio OttolinaSaarbrücken, BR Deutschland (heute Deutschland)21. Juni 1964, sport-record.de (englisch)EM-Rekord20,7 sEM Belgrad, Jugoslawien16. September 1962 Anmerkung: Der mit y gekennzeichnete Rekordlauf fand über 220 Yards (= 201,17 m) statt.
Der bestehende EM-Rekord wurde bei diesen Europameisterschaften nicht erreicht. Drei Läufer erzielten die schnellste offizielle Zeit von 20,9 Sekunden: Marian Dudziak (Polen), erstes Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,9 m/s Jean-Claude Nallet (Frankreich), erstes Halbfinale bei einem Rückenwind von 0,9 m/s Roger Bambuck (Frankreich), Finale bei Windstille Unter Berücksichtigung der inoffiziellen elektronisch festgehaltenen und veröffentlichten Zeiten waren wohl Marian Dudziaks 20,90 Sekunden aus dem ersten Halbfinale die schnellste Zeit.
Vorbemerkung zu den Resultaten Bei den Zeitangaben finden sich immer wieder auch die elektronisch ermittelten Leistungen. Diese waren allerdings damals wie auch bei Olympischen Spielen noch inoffiziell. Offiziell wurden bei diesen Europameisterschaften die handgestoppten Zeiten gewertet, die in den Quellen an Stellen mit Angabe der elektronischen Zeitnahme jedoch nicht mehr aufgelistet sind. Noch über mehrere Jahre gab es auch bei den Bestenlisten und Rekorden ein Nebeneinander von hand- und elektronisch gestoppten Zeiten.
Vorrunde 1. September 1966
Die Vorrunde wurde in fünf Läufen durchgeführt. Die ersten drei Athleten pro Lauf – hellblau unterlegt – sowie der darüber hinaus zeitschnellste Sprinter – hellgrün unterlegt – qualifizierten sich für das Halbfinale.
Vorlauf 1 Wind: −1,3 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Sergio Ottolina 21,3 2 Ladislav Kříž 21,5 3 Josef Schwarz 21,6 4 Pierre Burrelier 21,6 5 Mel Cheskin 21,8
Vorlauf 2 Wind: −0,3 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Livio Berruti 21,2 2 Marian Dudziak 21,2 3 Fritz Roderfeld 21,4 4 Haris Aivaliotis 21,6 5 José Luis Sánchez 21,6
Vorlauf 3 mini|hochkant=0.8|Menzies Campbell – hier im Jahr 2006 als erfolgreicher Politiker – schied zeitgleich mit dem drittplatzierten Läufer im dritten Vorlauf aus Wind: ±0,0 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Jean-Claude Nallet 21,1 2 Amin Tujakow 21,4 3 Ennio Preatoni 21,4 4 Menzies Campbell 21,4 5 Manfred Knickenberg 21,4 6 Edward Romanowski 21,5 7 Jacques Vanhee 21,8
Vorlauf 4 Wind: +0,6 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Roger Bambuck 21,1 2 Gheorghe Zamfirescu 21,2 3 Heinz Erbstößer 21,3 4 István Gyulai 21,3 5 Jiří Kynos 21,6 6 Sonar Coşan 22,3
Vorlauf 5 Wind: +2,0 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Leo de Winter 21,0 2 Jan Werner 21,1 3 József Istóczky 21,2 4 Harald Eggers 21,6 5 Bo Althoff 21,6 6 Nikolai Politiko 21,7 7 Rasim Kraja 22,3
Halbfinale 1. September 1966
In den beiden Halbfinalläufen qualifizierten sich die jeweils ersten vier Athleten – hellblau unterlegt – für das Finale.
Lauf 1
Wind: +0,9 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Marian Dudziak 20,90 2 Roger Bambuck 21,25 3 Livio Berruti 21,29 4 Ennio Preatoni 21,32 5 Heinz Erbstößer 21,33 6 Leo de Winter 21,33 7 István Gyulai 21,58 8 Josef Schwarz 21,64
Lauf 2 mini|hochkant=1.1|Europarekordinhaber Sergio Ottolina (links) schied als Achter des zweiten Halbfinals aus Wind: +0,9 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Jean-Claude Nallet 20,9 2 Jan Werner 21,0 3 Fritz Roderfeld 21,2 4 Ladislav Kříž 21,2 5 Amin Tujakow 21,2 6 József Istóczky 21,2 7 Gheorghe Zamfirescu 21,3 8 Sergio Ottolina 21,5
Finale mini|hochkant=1.1|Livio Berruti (hier im Jahr 2011) – Olympiasieger von 1960 – kam auf den siebten Platz 2. September 1966
Wind: ±0,0 m/s Platz Name Nation Zeit (s) 1 Roger Bambuck 20,93 2 Marian Dudziak 21,0 3 Jean-Claude Nallet 21,0 4 Jan Werner 21,1 5 Ladislav Kříž 21,3 6 Fritz Roderfeld 21,4 7 Livio Berruti 21,5 8 Ennio Preatoni 21,7
Weblinks Budapest European Championships, european-athletics.org, abgerufen am 15. Juli 2022 European Athletics Championships Zürich 2014 – Statistics Handbook, European Championship 1966 Budapest, Men 200 metres, slidelegend.com (englisch), S. 397f (PDF, 13.623 kB), abgerufen am 15. Juli 2022 Men 200m Athletics VIII European Championships 1966 Budapest (HUN), todor66.com, abgerufen am 15. Juli 2022 Track and Field Statistics, EM 1966, trackfield.brinkster.net, abgerufen am 15. Juli 2022 8. Leichtathletik-Europameisterschaften 1966 in Budapest, Ungarn, ifosta.de, abgerufen am 15. Juli 2022
Video European Athletics In Budapest AKA European Athletics (1966), Bereich: ab 4:02 min, youtube.com, abgerufen am 15. Juli 2022
Einzelnachweise und Anmerkungen
#:::200 m Manner