Annemarie Hummel (* 3. September 1931 in Cottbus-Ströbitz; † 18. Juni 1999 in Berlin) war eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.

Wirken Annemarie Hummel wurde 1951 in Görlitz von Gustav von Wangenheim in einer Laienspiel-Aufführung entdeckt.Birgit Mache, Staatstheater Cottbus: Im Rampenlicht: 100 Jahre Theater am Schillerplatz in Cottbus. Staatstheater, 1. Oktober 2008 In den folgenden Jahren hatte sie u. a. Engagements an Theaterbühnen wie dem Theater der Freundschaft BerlinTheater der Zeit. Band 36, Ausgaben 7–12. Henschel, 1981, S. 76., dem Stadttheater Cottbus und dem Volkstheater Rostock. 1956 spielte sie in Samuil Marschaks Märchenspiel Das Tierhäuschen (Regie Hans-Dieter Schmidt);Szenenbilder aus dem Märchenspiel Das Tierhäuschen von S. Marschak, Regie H.-D. Schmidt (deutschefotothek.de). 1958 trat sie (u. a. mit Hannes W. Braun, Rainer R. Lange und Johanna Clas) in Josef Stauders Inszenierung von Das Blaue Licht auf.Szenenbilder aus Das blaue Licht von J. Stauder (deutschefotothek.de). U. a. mit Gisela Büttner, Hermann Eckhardt und Klaus Erfurth spielte 1958 in Lothar Bellags Inszenierung von Damals 18/19 von Wera und Claus Küchenmeister.Szenenbilder aus Damals 18/19 von Wera und Claus Küchenmeister mit Musik von Reiner Bredemeyer (Regie: Lothar Bellag, Ausstattung: Dieter Berge). Theater der Freundschaft Berlin, Uraufführung 22. November 1958 (deutschefotothek.de). 1961 war sie in der Fernsehaufführung der Neuinszenierung des Schauspiels Schneeball von Valentina Ljubimow (Regie Gwendolin Reichwald) zu sehen,Schneeball – Fernsehaufführung der Neuinszenierung eines Schauspiels von Valentina Ljubimow. im selben Jahr in der Fernsehaufführung des Schauspiels Das Rübchen von Pawel Maljarewski unter der Regie von Horst Hawemann und Peter Ensikat.Das Rübchen – Fernsehaufführung eines Schauspiels von Pawel Maljarewski in Fernsehen der DDR.

1969 wirkte Annemarie Hummel in der Fernsehinszenierung des Schauspiels Spiel vor dem Feind von Michail Swetlow mit (Fernsehregie: Hilmar Elze);Spiel vor dem Feind – Fernsehinszenierung eines Schauspiels von Michail Swetlow in Fernsehen der DDR. 1973 spielte sie in der Fernsehfassung des Märchens Zar Wasserwirbel von Jewgeni Schwarz.Zar Wasserwirbel – Fernsehaufführung eines Märchens von Jewgeni Schwarz in Fernsehen der DDR. Daneben wirkte sie im DEFA-Spielfilm Eine Berliner Romanze (1965) von Gerhard Klein mit.Günter Schulz, Doris Hackbarth, Staatliches Filmarchiv der DDR (Hrsg.): DEFA-Spielfilme: Filmografie. Band 1. 1989. Des Weiteren war sie als Synchronsprecherin (Wie der Stahl gehärtet wurde, 1957) und als Sprecherin für Hörfunkproduktionen wie Alice im Wunderland tätig.Eintrag in DDR Hörspiel In späteren Jahren wirkte sie noch in der vom Fernsehen der DDR aufgezeichneten Theaterinszenierung Der Pinsel und sein Onkel Valentin (1987, Regie Horst Netzband) und in Richard Engels DFF-Produktion Letzte Liebe (1991) mit.

Filmografie 1955: Stürmischer Lebensabend (Fernsehfilm) 1987: Der Pinsel und sein Onkel Valentin (Theateraufzeichnung) 1991: Letzte Liebe (Fernsehfilm)

Hörspiele 1988: Volkstext (Tausendundeine Nacht): Die Geschichte vom Mann, der nie im Leben lachte – Dramaturgie und Regie: Peter Brasch 1988: Lothar Günther: Kalte Ferien – Regie: Karlheinz Liefers 1989: Ricarda Bethke: Wolf oder Bär oder Reh – Regie: Karlheinz Liefers 1990: Gerhard Rentzsch: Augenblickchen (2). Szenen aus deutschen Landen, beobachtet im Januar 1990 – Regie: Karlheinz Liefers 1991: Andrej Platanowitsch Platonow: Die Suche nach dem verlorenen Volk – Regie: Karlheinz Liefers

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