thumb|Blick aus der Vogelperspektive (2025) Jegielnica (deutsch Jäglitz) ist ein Ort der Stadt- und Landgemeinde Korfantów im Powiat Nyski der Woiwodschaft Opole (Oppeln) in Polen.
Geographie Jegielnica liegt rund zwölf Kilometer südwestlich von Korfantów, rund 22 Kilometer südöstlich von Nysa (Neisse) und 53 Kilometer südwestlich von Opole (Oppeln) in der Nizina Śląska (Schlesischen Tiefebene) am linken Ufer der Ścinawa Niemodlińska (Steinau).
Nachbarorte von Jegielnica sind im Nordwesten Włodary (Volkmannsdorf), im Nordosten Przydroże Wielkie (Groß Schnellendorf), im Osten Przydroże Małe (Klein Schnellendorf), im Süden Ścinawa Mała (Steinau O.S.) und Ścinawa Nyska (Steinsdorf) und im Westen Węża (Prockendorf).
Geschichte Das Dorf wurde 1285 erstmals erwähnt.Geschichte von Jegielnica (polnisch) 1351 wurde der Ort als Jegelnicz erwähnt.
Nach dem Ersten Schlesischen Krieg 1742 fiel Jäglitz mit dem größten Teil Schlesiens an Preußen.
Nach der Neuorganisation der Provinz Schlesien gehörte die Landgemeinde Jäglitz ab 1816 zum Landkreis Neisse im Regierungsbezirk Oppeln. 1845 zählte im Dorf 37 Häuser und insgesamt 253 katholische Einwohner.Johann Georg Knie: Alphabetisch-statistisch-topographische Uebersicht der Dörfer, Flecken, Städte und andern Orte der Königl. Preuss. Provinz Schlesien. Breslau 1845, S. 245. 1865 zählte das Dorf acht Bauern, zehn Gärtner und 23 Häusler.Vgl. Felix Triest: Topographisches Handbuch von Oberschlesien, Breslau 1865 1874 wurde der Amtsbezirk Steinsdorf gegründet, welcher aus den Landgemeinden Jäglitz, Prockendorf und Steinsdorf bestand.Territorial Amtsbezirk Steinsdorf 1885 zählte Jäglitz 261 Einwohner.AGOFF Kreis Neisse
1933 hatte Jäglitz 227 Einwohner. Am 27. November 1936 wurde der Ortsname in Kleindorf geändert. 1939 lebten in Kleindorf 201 Menschen. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Neisse.
Als Folge des Zweiten Weltkriegs fiel Jäglitz 1945 wie der größte Teil Schlesiens an Polen. Nachfolgend wurde der Ort in Jegielnica umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien, ab 1950 der Woiwodschaft Opole eingegliedert. 1999 kam der Ort zum neu gegründeten Powiat Nyski (Kreis Neisse).
Sehenswürdigkeiten thumb|Die Rosalienkirche Römisch-katholische Rosalienkirche (polnisch Kościół św. Rozalii)
Weblinks
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole Kategorie:Gmina Korfantów Kategorie:Ort in Schlesien Kategorie:Ersterwähnung 1285