Gustav Christian Friedrich Bellermann (* 7. Juni 1838 in Berlin; † 12. Januar 1918 ebenda) war ein deutscher Lehrer und Schriftsteller.
Leben Als Sohn von Johann Friedrich Bellermann geboren, studierte Gustav Bellermann nach dem Besuch des Gymnasiums zum Grauen Kloster Evangelische Theologie und Mathematik in Jena und Berlin. Während seines Studiums wurde er 1858/59 Mitglied der Burschenschaft Teutonia Jena. 1861/62 diente er als Einjährig-Freiwilliger. Nach seinem Examen 1864 in Mathematik und Physik wurde Bellermann 1865 Oberlehrer am Königstädtischen Realgymnasium in Berlin. 1867 wurde er zum Dr. phil. promoviert. 1870/71 nahm er am Deutsch-Französischen Krieg teil. Bellermann wurde Professor am Königstädtischen Realgymnasium und ging 1906 in den Ruhestand.
Ehrungen Roter Adlerorden IV. Klasse Preußischer Kronenorden III. Klasse
Veröffentlichungen (Auswahl) Epicycloiden und Hypocycloiden. Dissertation Universität Jena 1867. Zur deutschen Verskunst. Berlin 1872. Beweis aus der neueren Raumtheorie für die Realität von Zeit und Raum und für das Dasein Gottes. 1889. Gudrun. Berlin 1900. Tyrfing. Berlin 1900. Zur Geschichte des Königstädtischen Realgymnasiums. 1902.
Literatur
Weblinks Franz Kössler: Berufsbiographien aus Schul-Jahresberichten und Schulprogrammen 1825–1918 mit Veröffentlichungsverzeichnissen. In: Personenlexikon von Lehrern des 19. Jahrhunderts. (PDF; 10,8 MB).
Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 3. Klasse Kategorie:Burschenschafter (19. Jahrhundert) Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1838 Kategorie:Gestorben 1918 Kategorie:Mann