Moran Samuel (; * 24. April 1982 in Karmiel, Israel) ist eine israelische paralympische Basketballspielerin und Ruderin.
Leben Samuel wuchs in Karmiel auf, wo sie Basketball zu spielen begann. Ihren Wehrdienst bei der israelischen Luftwaffe absolvierte sie im Rahmen eines Förderprogramms für Sportler, in dem diese neben dem aktiven Wehrdienst an internationalen Wettkämpfen teilnehmen können.Moran Samuel: Paralympic rower, part-time basketball champ. Jerusalem Post Nach ihrem Wehrdienst spielte sie in der israelischen Frauen-Basketballnationalmannschaft. Im Jahr 2006 erlitt sie einen RückenmarksinfarktTales of tragedy, trauma and inspiration behind Israel’s Paralympic medal hopes. Times of Israel und ist seitdem gelähmt. Nach der Genesung vom Rückenmarksinfarkt beendete sie ihr Studium an der Universität Haifa und wurde Physiotherapeutin. Samuel ist verheiratet und hat einen Sohn.Sport Week: Samuel balances motherhood, training
Sportliche Laufbahn Basketball Mit der israelischen Nationalmannschaft qualifizierte sie sich 2011 für die Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Nazareth. Im selben Jahr wurde sie als einzige Frau Mitglied der Mannschaft von Beit HaLohem in Tel Aviv.Moran Samuel. WIZO 2013 nahm sie mit der israelischen Nationalmannschaft an der Rollstuhlbasketball-Europameisterschaft in Frankfurt am Main teil. Während ihre Mannschaft dabei am Ende den siebten Platz belegte, wurde sie als eine der fünf besten europäischen Spielerinnen in das „All Star Team“ gewählt.
Rudern Auf Anregung ihrer Lebensgefährtin, mit der sie mittlerweile verheiratet ist und die ebenfalls Ruderin ist, begann sie 2010 Rudern zu trainieren und repräsentierte Israel 2012 bei den Paralympischen Spielen in London, wo sie Fünfte wurde. In demselben Jahr gewann sie ein World-Cup-Rennen im Einer in Gavirate, Italien. Da die dortigen Organisatoren keine Aufnahme der israelischen Nationalhymne HaTikva hatten, bat Samuel um ein Mikrofon und sang sie kurzerhand selbst.Champion rower can sing, too. Times of Israel 2015 gewann sie ein World-Cup-Rennen in Lago di Varese, wobei sie die zu diesem Zeitpunkt amtierende Weltmeisterin, die Norwegerin Birgit Skarstein, schlug. Bei den Ruder-Weltmeisterschaften 2015 in Lac d’Aiguebelette, Frankreich, gewann sie Gold im AS-Einer der Frauen vor Rachel Morris aus Großbritannien und Birgit Skarstein. Damit hatte sie sich gleichzeitig für die Teilnahme an den Paralympischen Spielen in Rio de Janeiro qualifiziert. Bei den Weltmeisterschaften 2017 und 2018 musste sie sich Birgit Skarstein geschlagen geben und gewann jeweils Silber. 2019 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Ottensheim Bronze.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Paralympics-Sieger (Rudern) Kategorie:Weltmeister (Rudern) Kategorie:Paralympics-Teilnehmer (Israel) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2016 Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Paralympics 2024 Kategorie:Mitglied der International Jewish Sports Hall of Fame Kategorie:Israeli Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Frau