|} Beim Praya East Reclamation Project ()  zur Landgewinnung in Hongkong betrieb die Sang Lee & Co. um 1921–1929 zwei Feldbahnen mit Spurweiten von 600 mm und 1067 mm (3½ Fuß).

Geschichte Auf Hong Kong Island verlief die alte Küstenlinie Praya East bis 1921 entlang der heutigen Johnston Road. 1921 erhielt die Firma Sang Lee & Co., deren Angebot mit 2.397.323,00 HK$ das niedrigste war, den Auftrag für die Landgewinnung erforderlichen Erdbewegungsarbeiten. Das nach der alten Küstenlinie benannte Landgewinnungsprojekt dauerte vom 1. November 1921 bis 31. Mai 1929.

Handbetriebene Decauville-Bahn mit 600 mm Spurweite In den 1920er Jahren wurde in Hong Kong für das Praya East Reclamation Project eine handbetriebene Decauville-Bahn auf der Heard Street verlegt, um Sand, Erde und Gestein vom Steinbruch am Morrison Hill zum Landegwinnungsprojekt an der Küste zu transportieren. Der von der Kolonialverwaltung beauftragte Bauunternehmer, die Firma Sang Lee & Co., setzte dafür in Frankreich hergestelltes, leicht zu verlegendes fliegendes Gleis sowie 50 Decauville-Kipploren.

Dampflokbetriebene Schmalspurbahn mit 1067 mm Spurweite mini|links|Unterquerung der Hennessy Road Bridge am Bowrington Canal In den 1920er Jahren wurde in Hong Kong für das Praya East Reclamation Project eine Dampf-Schmalspurbahn entlang des Bowrington Canal verlegt, um Gestein vom Steinbruch am Morrison Hill zum Landegwinnungsprojekt an der Küste zu transportieren. Die Firma Sang Lee & Co., erwarb dafür vier Dampflokomotiven, 1,6 km schweres Schmalspur-Gleis mit einem Metergewicht von 17,5 kg/m (35 lbs/yard)David Bellis schreibt vermutlich aus Versehen 77,5 kg/m (155 lbs/yard). und 3,2 km mittelschweres Gleis mit einem Metergewicht von 15 kg/m (30 lbs/yard) und 1,6 km leichtes Gleis mit 6 kg/m (12 lbs/yard). Darüber hinaus beschaffte sie Bausätze mit Achsgehäusen für einhundert hölzerne Seitenkipper mit einem Ladevolumen von jeweils 0,09 m³ (3¼ Kubikfuß).

Die dem Bowrington Canal entlangführende, zweigleisige Dampfeisenbahn wurde im Juli 1922 in Betrieb genommen, woraufhin der Transport mit den hölzernen Seitenkippern begann. Bis Ende des Jahres 1922 wurden 11.610 m³ (410.000 Kubikfuß) Gestein transportiert. Zusätzlich zu der Strecke am Bowrington Canal wurde auf der Heard Street ein Schmalspurgleis mit 1067 mm Spurweite verlegt, woraufhin ab März 1923 auch dort von Lokomotiven gezogene, hölzerne Seitenkipper eingesetzt wurden.

Im Steinbruch wurde das Gestein am oberen Ende einer Rinne von einem Bauarbeiter mit einer Hacke gelöst, und dann oberhalb der Felsen mit Brettern gespeichert, bis es über ein Brett in die Wagen rutschen konnte. Nachdem der Bauunternehmer etwa 1½ Jahre lang gearbeitet hatte, erschienen große Mengen an Felsbrocken in Schnittflächen des Steinbruchs. Das Entfernen dieser Felsbrocken erhöhte nicht nur die Kosten für die Beschaffung von Füllmaterial erheblich, sondern verlangsamte auch den Fortschritt der Landgewinnung solchen in solchem Maße, dass der Auftragnehmer bis spät in die Nacht arbeiten musste, um die Fortschritte bei der Ausführung der Arbeiten innerhalb der Vertragszeit konstant zu halten. Die Bedingungen verschlechterten sich zunehmend, so dass der Auftragnehmer im März 1924 berichtete, dass er die Arbeiten nicht zu seinem Vertragspreis von 0,23 HK$ ausführen könne. Die Kolonialverwaltung zahlte schließlich einen Aufpreis von 76 %, damit der Auftragnehmer die Arbeiten abschließen konnte.

Landgewinnung

Durch die Landgewinnung gewonnene Fläche entwickelte sich kumuliert wie folgt:

Jahr Hektar Acres Prozent rahmenlos|zentriert|285pxDas durch die Landgewinnung gewonnene Gebiet, 1921–19291924 14,6 ha 36 Acres 40 %1925 17,8 ha 44 Acres 49 %1926 23,7 ha 58,5 Acres 65 %1927 30,3 ha 75 Acres 83 %1928 35,2 ha 87 Acres 97 %1929 36,4 ha 90 Acres 100 %

Anmerkung

Weblinks

Einzelnachweise

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