Schnatten ist eine Ortschaft in der Kärntner Marktgemeinde Metnitz mit (Stand ) Einwohnern.

Lage Die Ortschaft liegt am östlichen Rand der Gemeinde Metnitz, in der Katastralgemeinde Feistritz, an den rechtsseitigen Hängen des Metnitztals. Sie ist über die Straße L62c (Prekova-Straße) erreichbar.

Geschichte 1309 wird ein Gut in der Snait erwähnt.Walther Fresacher: Die „Ehrung“ (Anlait). in: Carinthia I, 141. Jahrgang (= 1951), S. 396.

Als Teil der Steuer- bzw. Katastralgemeinde Feistritz wurde Schnatten im Zuge der Reformen nach der Revolution 1848/49 Teil der Gemeinde Grades. 1973 wurden die Gemeinden Grades und Metnitz zusammengeschlossen, so dass die Ortschaft heute zur Gemeinde Metnitz gehört.

Bevölkerungsentwicklung Für die Ortschaft zählte man folgende Einwohnerzahlen: 1869: 19 Häuser, 154 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission: Orts-Repertorium des Herzogthumes Kärnten. Auf Grundlage der Volkszählung vom 31. Dezember 1869. Carl Gerold’s Sohn, Wien 1872. S. 39. 1880: 19 Häuser, 144 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder nach den Ergebnissen der Volkszählung vom 31. December 1880. Alfred Hölder, Wien 1882. S. 119. 1890: 19 Häuser, 152 EinwohnerK. K. Statistische Central-Commission (Hrsg.): Orts-Repertorien der im Österreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1890. V. Kärnten. Alfred Hölder, Wien 1894. S. 52. 1900: 18 Häuser, 147 EinwohnerK. K. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. Neubearbeitung auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. December 1900. V. Kärnten. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905. S. 68f. 1910: 20 Häuser, 129 EinwohnerStatistische Zentralkommission (Hrsg.): Spezialortsrepertorium der Österreichischen Länder. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910. V. Kärnten. Verlag der Staatsdruckerei, Wien 1918. S. 34. 1934: 116 EinwohnerGrades Volkszählungsergebnis. in: Grazer Tagblatt, 21. April 1934, S. 20. 1961: 17 Häuser mit 99 EinwohnernÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis von Österreich. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 21. März 1961. Österreichische Staatsdruckerei, 1965. S. 254. 1991: 64 EinwohnerÖsterreichisches Statistisches Zentralamt: Ortsverzeichnis 1991, Band 2. Österreichische Staatsdruckerei, 1993. S. 162. 2001: 12 Gebäude (davon 9 mit Hauptwohnsitz); 32 Einwohner und 2 Nebenwohnsitzfälle; 13 Wohnungen, 10 Haushalte; 2 Arbeitsstätten und 7 land- und forstwirtschaftliche BetriebeStatistik Austria (Hrsg.): Ortsverzeichnis 2001 Kärnten. Wien 2004. S. 115. 2011: 12 Gebäude, 21 Einwohner, 7 Haushalte, 1 ArbeitsstätteAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Kärntner Ortsverzeichnis. Gebietsstand 1. 1. 2014. Klagenfurt, 2014. S. 45. 2021: 12 Gebäude, 23 Einwohner, 7 Haushalte, 4 ArbeitsstättenAmt der Kärntner Landesregierung, Landesstelle für Statistik: Ortsverzeichnis Kärnten. Daten Volkszählung 2021. Klagenfurt, 2024. S. 41.

Ortschaftsbestandteile Im Bereich der Ortschaft befinden sich die Einzelhöfe Schabernig, Haberland, Haberzettl, Haßhold, Lagler, Linder, Fritz, Mayer, Steiner, Oberer Ortner, Tamegger und Unterer Ortner.

Vorübergehend wurde amtlich zwischen den Ortschaftsbestandteilen Schattseite und Sonnseite unterschieden:

Schattseite Für die Rotte Schattseite wurden 1890 11 Häuser mit 96 Einwohnern und 1900 11 Häuser mit 96 Einwohnern angegeben.

Sonnseite Für die Rotte Sonnseite wurden 1890 8 Häuser mit 56 Einwohnern und 1900 7 Häuser mit 51 Einwohnern angegeben.

Bei den ersten Volkszählungen wurde der Bereich der heute als Marienheim geführten Ortschaft noch zur Ortschaft Schnatten gezählt.

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Metnitz) Kategorie:Ort im Bezirk St. Veit an der Glan Kategorie:Ersterwähnung 1309