Wolfgang Dickmann (* 26. Februar 1943 in Berlin) ist ein deutscher Kameramann und Fernsehregisseur.
Leben und Wirken Wolfgang Dickmann erhielt in den 1960er Jahren seine theoretische Ausbildung beim Deutschen Institut für Film und Fernsehen und eine weitere praktische im Kopierwerk. Es folgte eine Fortbildung zum Luftbildfotograf, ehe er zum Ende des Jahrzehnts als Kameraassistent beim Kinofilm begann. 1982 wurde er für seine Arbeit bei Der Westen leuchtet! mit dem Deutschen Filmpreis für die Beste Kamera geehrt. Zu seinen Werken gehören Episoden von Tatort, Kommissar Rex oder Stockinger. In der filmfreien Zeit fotografierte Dickmann eine Fülle von Werbefilmen.
Ab Mitte der 1990er Jahre wurde Wolfgang Dickmann dann überwiegend als TV-Regisseur tätig. Hier leitete er Folgen von Medicopter 117 oder Die Rettungsflieger.
Filmografie (Auswahl) als Kameramann 1970: Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald 1974: Der Mann aus Metall (mit Petrus Schloemp) 1979: Der Willi-Busch-Report 1982: Der Westen leuchtet! 1983: Is was, Kanzler? 1984: Baby 1986: Der Sommer des Samurai 1987: Hans im Glück (Fernsehserie, 8 Folgen) 1988: Tatort: Salü Palu 1988: Tatort: Winterschach 1990–1991: Wenn das die Nachbarn wüßten (Fernsehserie, 9 Folgen) 1991: Tatort: Wer zweimal stirbt 1992: Tatort: Tod eines Wachmanns 1992: Tatort: Unversöhnlich 1993: Mr. Bluesman 1994–1997: Kommissar Rex (Fernsehserie, 35 Folgen) 1996–1997: Stockinger (Fernsehserie, 12 Folgen) 1998: Jimmy the Kid
als Regisseur 1995–1996: Kommissar Rex (Fernsehserie, 7 Folgen) 1998: Jimmy the Kid 1999–2007: Medicopter 117 – Jedes Leben zählt (Fernsehserie, 37 Folgen) 2005–2007: Die Rettungsflieger (Fernsehserie, 7 Folgen) 2009: Notruf Hafenkante (Fernsehserie, 4 Folgen)
Literatur Camera Guide, Jahrbuch des BVK Bundesverband Kamera e. V., 11. Jahrgang 1994, S. 77.
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