mini|Wappen der Herren von Merkingen Die Herren von Merkingen waren ein ritterliches Ministerialengeschlecht der Grafen von Oettingen mit Stammsitz auf der Burg Merkingen in Dorfmerkingen.
Geschichte Alamannische Reihengräber im Dorfmerkinger Gebiet und die Endung -ingen deuten auf ein alamannisches Dorf und einen Anführer mit dem Namen Marko hin. Es ist durchaus möglich, dass die Herren von Merkingen Nachfahren dieses Sippenführers waren.
Die älteste bekannte Person aus dem Ortsadel ist Heinrich von Merkingen, Probst des Klosters St. Georg in Augsburg. Er wird in einer Urkunde aus dem Jahr 1223 zusammen mit Sigeloch von Tannenberg erwähnt, als diese vergeblich Teile des Zehenten der Ohmenheimer Kirche fordern. Württembergisches Urkundenbuch, Band III., Nr. 29, Seite 489–490
Von 1300 bis 1380 waren die Herren von Merkingen im Besitz des Dorfes Wittelshofen samt der Burg Wittelshofen.Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, Theresa Neumayer, Seite 118
Heinrich III. von Merkingen war von 1308 bis 1329 Abt des Klosters Neresheim.
Im Jahr 1330 wird ein Eggehardt von Merkingen zu Munningen erwähnt. Neue historische Abhandlungen der Baierischen Akademie der Wissenschaften, Band 1, Seite 493 Aufgrund dieser Erwähnung ist anzunehmen, dass die Merkinger, nachdem sie ihre Stammburg verließen, in Munningen im Ries beheimatet waren.
Eckard von Merkingen heiratete eine Agnes, Tochter des Albrecht von Ahelfingen und der Adelheid von Pfahlheim und hatte eine Tochter namens Anna. Stammtafel der Ahelfinger
Im Jahr 1403 stiftete Barbara von Merkingen mit ihrem Sohn Hermann II. von Hornburg das Kloster Anhausen bei Satteldorf. Kloster Anhausen auf LEO-BW
Vom 14. Jahrhundert bis 1416 war Dennenlohe im Besitz derer von Merkingen (namentlich genannt ist Ritter Echart von Merkingen im Jahr 1346) und fiel dann an den eingeheirateten Hermann von Hornburg.Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis, Theresa Neumayer, Seite 101
Wappen Das Wappen derer von Merkingen ist links ein halber Adler und rechts ein (ganzer) Löwe. Korrespondenzblatt des Gesamtvereins der Deutschen Geschichts- und Alterthumsvereine, Band 19, 1871, Seite 35
Einzelnachweise
Kategorie:Schwäbisches Adelsgeschlecht Kategorie:Oettingen (fränkisch-schwäbisches Adelsgeschlecht)