350pxIm deutschsprachigen Raum und international erfolgreich: Rammstein mit ihrem unbetitelten Album. 350px Das Debütalbum When We All Fall Asleep, Where Do We Go? der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Billie Eilish erscheint Ende März 2019. Es ist das erste Album, das vor dem Veröffentlichungstermin 800.000 Mal via Apple Music vorbestellt wird. Dieser Artikel behandelt das Musikjahr 2019.
Sowohl in Deutschland als auch international sorgte das unbetitelte Album von Rammstein für Aufsehen, das nicht nur in Deutschland Platz 1 erreichte und zusätzlich die Jahrescharts anführte, sondern auch in den USA und im Vereinigten Königreich Top-Ten-Platzierungen erreichte. In den deutschen Charts war Rapper Capital Bra sehr erfolgreich.
Newcomerin Billie Eilish war in allen Jahrescharts vertreten und gewann zahlreiche Preise.
Ereignisse Populäre Musik und Jazz 5./6. April: Das Festival FreeJazzSaar feiert in Saarbrücken Trevor Watts, Joe McPhee und Charles Gayle. 30. Mai: Im Zuge der Ibiza-Affäre erreichen die Vengaboys mit ihrem Sommerhit We’re Going to Ibiza aus dem Jahr 1999 Platz 1 der österreichischen iTunes-Charts. Am 30. Mai spielt die Gruppe daraufhin vor 6000 Menschen im Rahmen einer Demo auf dem Wiener Ballhausplatz. 29. Juli: Bei einem Rammstein-Auftritt im Moskauer Luschniki-Stadion geben sich Paul Landers und Richard Z. Kruspe öffentlich einen Kuss auf dem Mund, um ein klares Statement gegen Homophobie zu setzen. August: Um die Kontrolle über ihre Musik zurückzugewinnen und das Eigentum an ihren eigenen Songs zu sichern, kündigt Taylor Swift an, dass sie plane, ihre Alben neu aufzunehmen. Sie beginnt mit dieser Aufgabe im November 2020 und veröffentlicht seitdem mehrere ihrer Alben erneut. Diese Neuauflagen werden mit dem Namenszusatz „Taylor’s Version“ versehen, um sie von den Originalaufnahmen zu unterscheiden, die immer noch unter der Kontrolle des Labels Big Machine Records stehen. 14. September: In Luxemburg findet erstmals das Luxembourg Open Air (kurz: LOA) statt. 3. November: Paul Lovens wurde in Berlin mit dem Albert-Mangelsdorff-Preis ausgezeichnet. 28. November: Die letzte Printausgabe der Hip-Hop-Zeitschrift Juice erscheint. Es handelt sich um die 195. Heftnummer.
Klassische Musik und Musiktheater 1. Januar: Das 79. Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker wird von Christian Thielemann geleitet. Das Konzert wird in über 90 Länder übertragen. 28. April: Uraufführung der Oper Oceane in zwei Akten von Detlev Glanert (Musik) mit einem Libretto von Hans-Ulrich Treichel in der Deutschen Oper Berlin. 11. Mai: Uraufführung der Oper Schlagt sie tot! mit einem Libretto von Eva Sommestad Holten und Jana Hallberg über das Leben des Kirchenreformators Martin Luther in der Oper Malmö. 15. Juni: Uraufführung der Oper Fire Shut Up in My Bones in drei Akten von Terence Blanchard (Musik) mit einem Libretto von Kasi Lemmons im Opera Theatre of Saint Louis. September: Uraufführung des Musicals & Julia des schwedischen Musikproduzenten und Songwriters Max Martin im Manchester Opera House.
Film und Fernsehen 27. Juni: Die deutsche Fernsehshow The Masked Singer, in der Prominente maskiert in Ganzkörperkostümen singen, wird erstmals auf ProSieben ausgestrahlt. Adamstown – Westernmusical-Film auf Grundlage des gleichnamigen Comics der Hamburger Künstlerin Verena Braun Rocketman – Filmbiografie über Elton John unter der Regie von Dexter Fletcher
Musikcharts Deutschland Singles Position Alben Capital Bra erreichte 2019 zum 18. Mal die Top-Platzierung in den Singlecharts und stellte damit einen Rekord ein, der seit 50 Jahren von den Beatles gehalten wurde, die elf Nummer-eins-Hits hatten. Mit Capital Bras Coverversion von Cherry Lady gelangt Dieter Bohlen als Autor zum 22. Mal an die Spitze der deutschen Singlecharts. Wolke 10 von Mero erreichte binnen einer Woche 10,8 Millionen Streaming-Abrufe, was bis dato noch keinem Lied zuvor gelang. Kurz darauf wurde dieser Rekord ebenfalls eingestellt, nachdem Capital Bra und Samras gemeinsames Lied Tilidin innerhalb eines Tages (!) drei Millionen Abrufe erreichte und in der Woche 15 Millionen übersteigt. Samra gelingt es außerdem zum zehnten Mal an der Spitze der deutschen Charts zu stehen und reiht sich damit nach Capital Bra und den Beatles auf Platz 3 ein. Bei den Albencharts erreicht Andrea Berg ihre elfte Nummer-eins-Position und führt damit diese Rangliste an. Mit Endlos Liebe erreichen die Calimeros als erste Schweizer Band die Spitze der deutschen Albencharts.
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tones and I – Dance Monkey (9 Wochen) Shawn Mendes & Camila Cabello – Señorita (6 Wochen) Lil Nas X – Old Town Road (4 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Rammstein – Unbetitelt (4 Wochen) Udo Lindenberg – MTV Unplugged 2: Live vom Atlantik (Zweimaster Edition) (3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Österreich Singles Position Alben Capital Bra erreichte als erster Künstler in der Geschichte der österreichischen Musikcharts zum neunten Mal die Spitze der österreichischen Musikcharts. Diesen Rekord baute er bis Ende des Jahres auf 15 Nummer-eins-Platzierungen aus.
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tones and I – Dance Monkey (13 Wochen) Shawn Mendes & Camila Cabello – Señorita (7 Wochen) Lil Nas X – Old Town Road (6 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Andrea Berg – Mosaik (4 Wochen) Die jungen Zillertaler – Megageil im Juzi-Style; Robbie Williams – The Christmas Present (jeweils 3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Schweiz Singles Position Alben
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tones and I – Dance Monkey (15 Wochen) Shawn Mendes & Camila Cabello – Señorita (10 Wochen) Lil Nas X – Old Town Road (5 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Lady Gaga & Bradley Cooper – A Star Is Born (Soundtrack) (4 Wochen) Gölä & Trauffer – Büetzer Buebe (3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigtes Königreich Singles Position Alben Der Soundtrack zu The Greatest Showman brach wie schon im Vorjahr alle Rekorde und verbrachte 51 Wochen in den Top Ten der britischen Charts. Insgesamt führte das Album 28 mal die UK-Charts an. Rammstein schafften es erstmals mit ihrem unbetitelten Album in die Top 10 der britischen Charts (Platz 3).
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Tones and I – Dance Monkey (11 Wochen) Ed Sheeran & Justin Bieber – I Don’t Care (8 Wochen) Lewis Capaldi – Someone You Loved (7 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Lewis Capaldi – Divinely Uninspired to a Hellish Extent (6 Wochen) Ed Sheeran – No.6 Collaborations Project (5 Wochen) Soundtrack – The Greatest Showman: Original Motion Picture Soundtrack (4 Wochen)
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Vereinigte Staaten Singles Position Alben Lil Nas X Single Old Town Road blieb insgesamt 19 Wochen (eine ohne und 18 mit Billy Ray Cyrus) auf Platz 1 der Billboard Hot 100 und brach damit den Rekord von One Sweet Day (Boyz II Men zusammen mit Mariah Carey) und Despacito (Luis Fonsi & Daddy Yankee), die beide 16 Wochen auf der Eins waren. Rammstein schafften es erstmals mit ihrem unbetitelten Album in die Top 10 der Vereinigten Staaten (Platz 9).
Die längsten Nummer-eins-Singles
Lieder, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Lil Nas X feat. Billy Ray Cyrus – Old Town Road (Remix) (19 Wochen) Ariana Grande – 7 Rings (8 Wochen) Lizzo – Truth Hurts (7 Wochen)
Die längsten Nummer-eins-Alben
Alben, die die meiste Zeit während eines anderen Jahres auf Platz 1 der Charts verbrachten, werden hier nicht aufgeführt. Post Malone – Hollywood’s Bleeding (5 Wochen) A Boogie wit da Hoodie – Hoodie SZN; Billie Eilish – When We All Fall Asleep, Where Do We Go? (jeweils 3 Wochen) Alle weiteren Alben waren entweder eine oder zwei Wochen auf Platz 1 gelistet.
Alle Nummer-eins-Hits und die Hits des Jahres
Charts in weiteren Ländern
Musikpreise und Ehrungen Amadeus Austrian Music Award Live Act des Jahres: Pizzera & Jaus Album des Jahres: Klee von Ina Regen Song des Jahres: Cordula Grün von Josh. FM4 Award: Mavi Phoenix Vollständige Liste der Preisträger
Brit Awards Künstler des Jahres: Drake Künstlerin des Jahres: Ariana Grande Gruppe des Jahres: The Carters Britischer Künstler des Jahres: George Ezra Britische Künstlerin des Jahres: Jorja Smith Britischer Newcomer: Tom Walker Britische Gruppe: The 1975 Liste der Preisträger
Grammy Awards Single des Jahres: This Is America von Childish Gambino Album des Jahres: Golden Hour von Kacey Musgraves Song des Jahres: This Is America von Childish Gambino Bester neuer Künstler: Dua Lipa Vollständige Liste der Preisträger
MTV Europe Music Awards Bester Pop-Act: Halsey Bester Rock-Act: Green Day Bester Alternative-Act: FKA Twigs Bester Electronic-Act: Martin Garrix Bester Hip-Hop-Act: Nicki Minaj Bester Künstler: Shawn Mendes Bester Newcomer: Billie Eilish Bester Song: Billie Eilish – Bad Guy Bestes Video: Taylor Swift (featuring Brendon Urie of Panic! at the Disco) – ME! Vollständige Liste der Preisträger
MTV Video Music Awards Video of the Year: Taylor Swift – You Need to Calm Down Artist of the Year: Ariana Grande Best New Artist: Billie Eilish Best Pop Video: Jonas Brothers – Sucker Best Rock Video: Panic! at the Disco – High Hopes Best Hip-Hop Video: Cardi B – Money Vollständige Liste der Preisträger
Preis der deutschen Schallplattenkritik Mieczysław Weinberg: Symphonien Nr. 2 & 21 Camille Saint-Saëns: Ascanio Franz Liszt: Via Crucis Philippe Manoury: Le temps, mode d’emploi 2000 Jahre Musik auf der Schallplatte. Alte Musik anno 1930. Eine diskologische Dokumentation zur Interpretationsgeschichte. Hrsg. von Martin Elste und Carsten Schmidt, 1 CD + Buch. Émile Parisien Quartet: Double Screening Marilyn Mazur: Shamania Black Pumas: Black Pumas Bruce Springsteen: Western Stars Small Island Big Song: Small Island Big Song
Rock-and-Roll-Hall-of-Fame-Aufnahmen Def Leppard Janet Jackson Radiohead Roxy Music Stevie Nicks The Cure The Zombies
Weitere Musikpreise und Auszeichnungen Billboard Music Award: Drake Golden Globe: Beste Filmmusik: Justin Hurwitz – Aufbruch zum Mond (First Man)/Bester Filmsong: Shallow aus A Star Is Born – Musik und Text: Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt Oscarverleihung: Beste Filmmusik: Ludwig Göransson – Black Panther/Bester Filmsong: Shallow aus A Star Is Born – Musik und Text: Lady Gaga, Mark Ronson, Anthony Rossomando und Andrew Wyatt Polar Music Prize: Grandmaster Flash, Playing for Change und Anne-Sophie Mutter Protestsongcontest: Sigrid Horn – baun
Musikwettbewerbe und Castingshows