Luis Flòres (geboren 1574 in Antwerpen; gestorben am 19. August 1622 in Japan), auch Frarijn genannt, war ein flämischer Missionar des Dominikanerordens in Mexiko und im Fernen Osten. Er wurde lebendig verbrannt.

Leben und Werk Luis Flòres wurde in Antwerpen, damals Spanische Niederlande, geboren. Er wanderte mit seinen Eltern nach Mexiko aus und trat dort in den Dominikanerorden ein. Er wurde Priester und 1602 als Novizenmeister auf die Philippinen gesandt. Zusammen mit dem Augustiner-Eremit Pedro de Zúñiga reiste er 1620 als Kaufmann verkleidet nach Japan. In Sichtweite von Formosa wurde sein Schiff von dem englischen Schiff „Elizabeth“ aufgebracht und dann in Hirado an die Holländer übergeben. Diese übergaben ihn den Japanern in Nagasaki. Zuniga und Flores gestanden schließlich gestanden, Missionare und nicht Kaufleute zu sein. Nach zwei Jahren Tortur im Gefängnis wurden sie, wie auch eine Reihe von japanischen Gläubigen, am 19. August 1622 auf Befehl des Shōguns in Nagasaki lebendig verbrannt.

1867 wurden Flòres seliggesprochen.

Literatur Edmond Papinot: Flores (Luis) In: Historical and Geographical Dictionary of Japan. Nachdruck der Ausgabe von 1910 durch Tuttle, 1972, ISBN 0-8048-0996-8. Diego Yuuki: The martyrs of Nagasaki. Nagasaki Dawn Press, Nagasaki 1995.

Einzelnachweise

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