Ignaz Gabloner (* 29. November 1887 in Bozen, Österreich-Ungarn; † 14. Juli 1964 ebd.) war ein Südtiroler Bildhauer. mini|Froschbrunnen in Bozen

Leben Nach den Schuljahren an der örtlichen Kunstgewerbeschule und einer künstlerischen Ausbildung im Deutschen Reich widmete sich Gabloner der Bildhauerei in seiner Heimatstadt und übernahm erste öffentliche Aufträge. In den Jahren des Faschismus nahm er regelmäßig an den regimenahen Kunstbiennalen in Bozen teil. 1940 wurde er – wie sein Künstlerkollege Hans Piffrader – Mitglied der Faschistischen Partei Italiens. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs trat er dem neu gegründeten Südtiroler Künstlerbund bei.

Werke (Auswahl) Franziskusbrunnen an der Talferbrücke, um 1930, Bozen Froschbrunnen, 1930, Bahnhofspark Bozen Plastiken für die Oberauer Friedhofskapelle in Bozen, um 1932 Benito Mussolini, 1933, Marmorbüste, Stadtmuseum Bozen Markuslöwe und Kapitolinische Wölfin, 1938, vergoldete Holzskulpturen, Siegesplatz in Bozen Dreifaltigkeit, 1939/40, Steinrelief an der Christ-König-Kirche in Bozen Unsere Liebe Frau vom Schnee (Madonna della Neve), 1940Ausgestellt auf der 9. Sindacale d'Arte della Venezia Tridentina in Bozen, vgl. Atesia Augusta, Dez. 1940, S. 30–31 (mit Abb.).

Literatur

Mathias Frei, Walburga Kössler: Ignaz Gabloner 1887–1964. Bildhauer und Zeichner (= Monografien Südtiroler Künstler 36), hrsg. vom Südtiroler Künstlerbund und der Gemeinde Eppan an der Weinstraße. Athesia, Bozen 2014, ISBN 978-88-6839-026-6.

Karl Theodor Hoeniger: Der Bildhauer Ignaz Gabloner. In: Der Schlern 10, 1929, Heft 4, S. 139 ff. (online)

Weblinks

Einzelnachweise

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