Nozomi Tanaka (; * 4. September 1999 in Ono) ist eine japanische Leichtathletin, die im Mittel- und Langstreckenlauf an den Start geht. Sie ist momentane Inhaberin der Landesrekorde über 1500, 3000 und 5000 Meter und wurde 2023 Asienmeisterin im 1500-Meter-Lauf.
Sportliche Laufbahn International trat Nozomi Tanaka bei den U20-Weltmeisterschaften 2016 in Bydgoszcz in Erscheinung, bei denen sie in 9:01,16 min den achten Platz im 3000-Meter-Lauf belegte. Im Jahr darauf wurde sie bei den Asienmeisterschaften in Bhubaneswar in 4:20,43 min Vierte im 1500-Meter-Lauf. 2018 siegte sie dann in 9:04,36 min bei den Juniorenasienmeisterschaften in Gifu und anschließend in 8:54,01 min auch bei den U20-Weltmeisterschaften in Tampere. Im September wurde sie beim Continentalcup in Ostrava Sechste. Im Jahr darauf wurde sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2019 in Aarhus in 39:27 min 39. und belegte bei den Asienmeisterschaften in Doha in 15:44,59 min den fünften Rang im 5000-Meter-Lauf. Sie qualifizierte sich über diese Distanz auch für die Weltmeisterschaften ebendort und belegte dort in 15:00,01 min im Finale den 14. Platz. 2020 siegte sie in 2:06,72 min im 800-Meter-Lauf beim Michitaka Kinami Memorial Athletics Meet und im Jahr darauf siegte sie in 4:09,10 min über 1500 Meter bei Ready Steady Tokyo - Athletics sowie in 4:10,06 min beim Michitaka Kinami Memorial Athletics Meet und mit 4:09,06 min beim Denka Athletics Challenge Cup. Anschließend erzielte sie bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio im Vorlauf über 5000 Meter mit 14:59,93 min eine persönliche Bestzeit und verpasste knapp den Einzug in das Finale. Über 1500 Meter lief sie im Halbfinale mit 3:59,10 min einen neuen Landesrekord und erreichte das Finale, wo mit 3:59,95 min den achten Platz belegte.
2022 startete sie über 1500 Meter bei den Hallenweltmeisterschaften in Belgrad und kam dort trotz neuem Landesrekord von 4:12,31 min nicht über den Vorlauf hinaus. Anfang Mai siegte sie in 2:03,10 min über 800 Meter beim Shizuoka International Athletics Meet und anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 2:03,56 min in der ersten Runde über diese Distanz aus. Über 1500 Meter schied sie mit 4:05,79 min im Halbfinale aus und über 5000 Meter klassierte sie sich mit 15:19,35 min im Finale auf dem zwölften Platz. Anschließend siegte sie in 8:41,93 min über 3000 Meter beim 58. Palio Città della Quercia. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften 2023 in Bathurst wurde sie nach 35:08 min 14. im Einzelrennen. Im Juli siegte sie dann bei den Asienmeisterschaften in Bangkok mit neuem Meisterschaftsrekord von 4:06,75 min über 1500 Meter. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 4:06,71 min im Halbfinale über 1500 Meter aus und über 5000 Meter belegte sie in 14:58,99 min den achten Platz. Kurz darauf wurde sie beim Memorial Van Damme in 14:29,18 min Dritte über 5000 Meter und stellte damit einen neuen Landesrekord auf. 2024 verbesserte sie den japanischen Hallenrekord über 1500 Meter in Boston auf 4:08,46 min und im März belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow mit neuem Asienrekord von 8:36,03 min den achten Platz über 3000 Meter. Kurz darauf belegte sie bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften in Belgrad in 23:18 min den siebten Platz in der Mixed-Staffel. Im Juli wurde sie beim Herculis in 14:40,86 min Dritte über 5000 Meter und im August verpasste sie bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 15:00,62 min den Finaleinzug. Zudem schied sie über 1500 Meter mit 3:59,70 min im Halbfinale aus.
2025 startete sie über 3000 Meter bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing und gelangte dort mit 8:47,93 min auf Rang zehn. Im September schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 4:07,34 min in der ersten Runde über 1500 Meter aus und gelangte über 5000 Meter mit 15:07,34 min im Finale auf Rang zwölf. Im Jahr darauf siegte sie in 4:19,15 min über 1500 Meter bei den Hallenasienmeisterschaften in Tianjin und sicherte sich über 3000 Meter in 8:48,22 min die Silbermedaille hinter der Kasachin Norah Jeruto. Im März gelangte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Toruń mit 9:07,77 min auf den 13. Platz über 3000 Meter.
In den Jahren von 2020 bis 2025 wurde Tanaka japanische Meisterin im 1500-Meter-Lauf sowie 2020 und von 2022 bis 2025 auch über 5000 Meter.
Persönliche Bestleistungen 800 Meter: 2:02,36 min, 20. September 2021 in Yokohama 800 Meter (Halle): 2:04,32 min, 30. Januar 2026 in Boston 1000 Meter: 2:37,33 min, 22. Juni 2022 in Fukagawa (japanischer Rekord) 1000 Meter (Halle): 2:39,06 min, 31. Januar 2025 in Boston (Asienrekord) 1500 Meter: 3:59,19 min, 4. August 2021 in Tokio (japanischer Rekord) 1500 Meter (Halle): 4:08,46 min, 4. Februar 2024 in Boston (japanischer Rekord) Meile: 4:32,73 min, 22. April 2023 in Tokio Meile (Halle): 4:28,54 min, 2. Februar 2025 in Boston (japanischer Rekord) 2000 Meter: 5:53,47 min, 9. September 2017 in Angers 3000 Meter: 8:34,09 min, 30. Mai 2024 in Oslo (japanischer Rekord) 3000 Meter (Halle): 8:33,52 min, 8. Februar 2025 in New York City (Asienrekord) 2 Meilen (Halle): 9:16,76 min, 11. Februar 2024 in New York City (Asienbestleistung) 5000 Meter: 14:29,18 min, 8. September 2023 in Brüssel (japanischer Rekord) 5000 Meter (Halle): 14:51,26 min, 15. Februar 2025 in Boston (Asienrekord) 10.000 Meter: 30:54,40 min, 6. Dezember 2025 in Osaka 5-km-Straßenlauf: 15:25 min, 1. Dezember 2024 in Kumamoto (japanischer Rekord)
Weblinks
Eintrag bei Olympics.com (englisch)
Einzelnachweise
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