In der Saison 2019/20 waren die Regionalligen Nord, Ost, West und Süd-West sowie die diesen gleichgestellte Bayernliga die vierthöchsten Ligenstufen im deutschen Eishockey.
Aufgrund der COVID-19-Pandemie brachen die Landeseisportverbände die Spielzeit am 11. März 2020 ab.
Regionalliga Nord Die Regionalliga Nord für Mannschaften aus Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern wurde federführend vom Niedersächsischen Eissport-Verband (NEV) für den sogenannten Nordverbund, bestehend aus den Landesverbänden der beteiligten Bundesländer, durchgeführt.
Teilnehmer Die Liga spielte mit acht Mannschaften, zwei mehr als in der Vorsaison.https://www.adendorfer-ec.com/index.php/news-20772/aktuelles-62581/668-9-teams-und-ein-interessanter-modus-versprechen-spannung Meister ECW Sande verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga. Der EC Harzer Falken zog sich auf Grund eines laufenden Insolvenzverfahrens aus der Oberliga Nord zurück. Aufsteiger aus der Verbandsliga sind die Crocodiles Hamburg 1b und der TuS Harsefeld.
Der EC Nordhorn musste sich Anfang September wegen der Schließung seiner Eishalle nach Rissen im Hallendach zurückziehen. Der Adendorfer EC musste sich Mitte November wegen der Schließung seiner Eishalle nach Schäden an der Kälteanlage zurückziehen.https://www.facebook.com/adendorferec/photos/pcb.2488496887885465/2488490894552731/?type=3&theater
Modus und Termine Die sieben Mannschaften spielten zuerst eine Einfachrunde (12 Spiele pro Mannschaft) bis zum 26. Januar 2020. Die ersten sechs qualifizierten sich für die Platzierungsrunde (10 Spiele). Diese wurde ab dem 31. Januar 2020 ausgespielt. Aus dieser qualifizierten sich die ersten sechs Mannschaften für die Play-offs. Diese Playoffs sollten im Modus 'Best-of-five" ausgespielt werden. Der Finalsieger wäre Meister der Regionalliga Nord 2019/2020 geworden.
Das letztplatzierte Team spielte mit den drei besten der Verbandsliga Nord eine Relegationsrunde (8 Spiele), aus der sich die vier besten Teams für die Regionalliga 2020/21 qualifizieren hätten sollen.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Harzer Falken 12 10 1 0 1 63:26 +37 32 2. ECW Sande 12 7 2 1 2 74:26 +48 26 3. Weserstars Bremen 12 6 1 1 4 59:47 +12 21 4. Salzgitter Icefighters 12 6 0 1 5 51:41 +10 19 5. Hamburger SV 12 6 0 0 6 66:50 +16 18 6. Harsefeld Tigers 12 2 0 2 8 30:83 −53 8 7. Crocodiles Hamburg 1b 12 0 1 0 11 19:89 −70 2 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Platzierungsrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Harzer Falken 10 8 0 0 2 46:25 +21 24 2. ECW Sande 10 7 0 1 2 44:27 +17 22 3. Salzgitter Icefighters 10 5 1 1 3 37:28 +9 18 4. Hamburger SV 10 4 1 0 5 42:50 −8 14 5. Weserstars Bremen 10 4 0 0 6 41:44 −3 12 6. Harsefeld Tigers 10 0 0 0 10 27:66 −39 0 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Playoffs Die Playoffs wurden nicht ausgespielt. Der Sieger der Zwischenrunde Harzer Falken wurde auf einer Ligatagung Ende Juni zum Meister erklärt.
Relegation An der Relegation nahmen der Letzte der Hauptrunde der Regionalliga Nord - Hamburg Crocodiles 1b - sowie die drei ersten der Verbandsliga Nord teil: CE Timmendorfer Strand REV Bremerhaven Hamburger SV 1b
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. CE Timmendorfer Strand 3 3 0 0 0 22:7 +15 9 2. Crocodiles Hamburg 1b 2 1 0 0 1 7:7 −0 3 3. REV Bremerhaven 1 0 0 0 1 2:7 −5 0 4. Hamburger SV 1b 2 0 0 0 2 2:12 −10 0 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, VL = Teilnehmer aus der Verbandsliga, RL = Teilnehmer aus der Regionalliga
Weitere Spiele wurden nicht ausgetragen. CE Timmendorfer Strand stieg in die Regionalliga auf, während die Crocodiles Hamburg 1b in die Verbandsliga zurückzogen.
Regionalliga Ost Die Regionalliga Ost umfasste Mannschaften der Bundesländer Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ausrichter war der Sächsische Eissportverband.
Teilnehmer Die Liga spielte mit neun Mannschaften. Meister Schönheide verzichtete auf den Aufstieg. Aus der Oberliga stieg der ECC Preussen Berlin ab. Neu in der Liga war der Meister der Landesliga Berlin, die Eisbären Juniors Berlin.https://www.eisbaeren-juniors.de/2019/04/regionalliga-try-out-saison-2019-20/ Die Bad Muskau Bombers zogen sich aus der Regionalliga zurück.
Modus Die neun Mannschaften spielten eine Eineinhalbfachrunde (24 Spiele pro Mannschaft). Die ersten vier Teams nach der Hauptrunde qualifizierten sich für die Play-offs, die im Modus Best-of-Five ausgespielt werden sollten. Der Meister hätte sich für die Oberliga qualifiziert. Die restlichen Mannschaften spielten eine Pokalrunde. Für diese wären auch die Meister der Landesligen Berlin, Sachsen und Thüringen qualifiziert gewesen, diese verzichteten jedoch. Ebenso verzichtete der ESV Halle 1b, der damit als Absteiger feststand.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Schönheider Wölfe 24 18 2 1 3 174:54 +120 59 2. ECC Preussen Berlin 24 18 0 2 4 126:54 +72 56 3. FASS Berlin 24 17 2 1 4 138:72 +66 56 4. Chemnitz Crashers 24 16 1 1 6 129:88 +41 51 5. Tornado Niesky 24 12 2 1 9 118:89 +29 41 6. Eisbären Juniors Berlin 24 4 2 3 15 64:101 −37 19 7. EHC Berlin Blues 24 5 1 2 16 71:149 −78 19 8. Dresdner Eislöwen 1b 24 4 1 0 19 63:168 −105 14 9. ESV Halle 1b 24 2 1 1 20 61:168 −100 9 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore, (M) = Meister der Vorsaison, (A) = Absteiger, (N) = Aufsteiger,
Playoffs Die Playoffs wurden im Modus best-of-five ausgespielt. Die Finalspiele wurde nicht mehr ausgetragen. Auf der Ligatagung am 23. Mai 2020 wurden die Finalisten Schönheide und Preussen Berlin zu gemeinsamen Meistern erklärt.
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 Schönheider Wölfe – Chemnitz Crashers 3-0 10:3 3:2 n. P. 4:1 – – ECC Preussen Berlin – FASS Berlin 3-0 3:2 n. V. 4:3 n. V. 7:2 – –
Pokalrunde Die Sieger wurden nach Hin- und Rückspiel ermittelt. Das zweite Finale wurde nicht mehr ausgetragen.
Halbfinale Paarung Gesamt Hinspiel Rückspiel Dresdner Eislöwen 1b – Tornado Niesky 3-14 1:5 2:9 EHC Berlin Blues - Eisbären Juniors Berlin 6-14 5:5 1:9
Finale Paarung Gesamt Hinspiel Rückspiel Tornado Niesky – Eisbären Juniors Berlin 5-1 5:1 –
Regionalliga West Ausrichter der Regionalliga West war der Eishockeyverband Nordrhein-Westfalen (EHV-NRW). Neben NRW umfasste die RL West auch die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz. Teilnehmer Die Liga spielte mit sieben Mannschaften. Meister Herford verzichtete auf den Aufstieg in die Oberliga. Ebenso verzichteten die Meister der Landesliga NRW TuS Wiehl und der Hessenliga EJ Kassel auf den Aufstieg in die Regionalliga. Absteiger in die Hessenliga war Löwen Frankfurt 1b. Der EC Lauterbach und die Soester EG zogen sich aus der Liga zurück.
Modus Die sieben Mannschaften spielten eine Doppelrunde (24 Spiele). Die ersten sechs Mannschaften qualifizierten sich für die Platzierungsrunde (Pre-Play-offs genannt), von der sich die ersten vier für die Play-offs qualifizierten. Der Letzte der Doppelrunde spielte mit den vier besten Mannschaften der Landesliga eine Qualifikationsrunde.
Die Playoffs wurden im Modus best-of-five ausgespielt. Der Finalsieger und Meister der Regionalliga West wäre sportlich für die Oberliga Nord 2020/21 qualifiziert gewesen.
Mit Ausnahme der Ratinger Ice Aliens nahmen die Mannschaften außerdem am Inter Regio Cup mit sechs Mannschaften der BeNe League teil. Die NRW-Vereine nahmen am NRW-Pokal teil.
Hauptrunde Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. EG Diez-Limburg 24 20 1 1 2 140:66 +74 63 2. Herforder EV 24 14 4 1 5 121:77 +44 51 3. Hammer Eisbären 24 14 0 0 10 106:94 +12 42 4. EHC Neuwied 24 11 0 3 10 87:85 +2 36 5. Dinslakener Kobras 24 10 0 2 12 99:107 −8 32 6. Ratinger Ice Aliens 24 6 3 0 15 74:128 −54 24 7. Neusser EV 24 0 1 2 21 66:136 −70 4 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Pre-Playoffs Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. EG Diez-Limburg 10 8 1 0 1 64:30 +34 26 2. EHC Neuwied 10 8 0 0 2 49:26 +23 24 3. Herforder EV 10 4 1 2 3 39:35 +4 16 4. Hammer Eisbären 10 4 1 0 5 44:47 −3 14 5. Dinslakener Kobras 10 1 0 2 7 36:54 −18 5 6. Ratinger Ice Aliens 10 1 1 0 8 29:69 −40 5 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore
Playoffs
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 Spiel 4 Spiel 5 EG Diez-Limburg – Hammer Eisbären 3-1 6:2 1:4 4:2 7:5 - EHC Neuwied – Herforder EV 3-0 4:2 5:1 8:4 - -
Das Finale wurde nicht mehr ausgespielt.
Qualifikation
An der Qualifikation nahmen neben dem Tabellenletzten der Regionalliga Neusser EV die ersten vier der Landesliga NRW teil. Dies waren: Eisadler Dortmund TuS Wiehl ESV Bergisch Gladbach EHC Troisdorf
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. Eisadler Dortmund 7 5 0 0 2 35:18 +17 15 2. Neusser EV 4 3 0 0 1 19:14 +5 9 3. TuS Wiehl 6 3 0 0 3 28:27 +1 9 4. ESV Bergisch Gladbach 5 2 0 0 3 25:28 −3 6 5. EHC Troisdorf 4 0 0 0 4 8:29 −21 0 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore,
Weitere Spiele wurden nicht ausgetragen.
Siehe auch NRW-Pokal (Eishockey) 2019/20
Regionalliga Süd-West Die Regionalliga Süd-West umfasste das Gebiet des Bundeslandes Baden-Württemberg. Ausrichter war der Eissport-Verband Baden-Württemberg. Traditionell nahm auch der EHC Zweibrücken aus Rheinland-Pfalz an der Liga teil.
Teilnehmer Der Meister SC Bietigheim 1b konnte als Zweitmannschaft eines DEL2-Clubs nicht in die Oberliga aufsteigen. Landesligameister ESG Esslingen verzichtete auf den Aufstieg in die Regionalliga. Der EHC Freiburg 1b zog sich vom Spielbetrieb zurück, so dass das Teilnehmerfeld nur noch acht Mannschaften umfasste.
Modus Die acht Mannschaften spielten eine Eineinhalbfachrunde (21 Spiele pro Mannschaft). Die ersten vier der Tabelle qualifizierten sich für die Play-offs, die im Modus Best-of-Three ausgetragen wurden. Der Meister hätte sich für die Oberliga Süd qualifiziert.
Hauptrunde
Mannschaft Sp S3 S2 N1 N0 Tore Diff. Pkte 1. EHC Zweibrücken Hornets 21 15 1 1 4 124:72 +52 48 2. EV Ravensburg 1b 21 11 1 4 5 95:70 +25 393. SC Bietigheim-Bissingen 1b 21 11 1 1 8 83:81 +2 364. HEC Eisbären Heilbronn 21 9 4 0 8 86:71 +15 355. ESC Hügelsheim 09 21 9 1 2 9 87:96 −9 316. EC Eisbären Eppelheim 21 9 1 1 10 89:92 −3 30 7. Stuttgarter EC 21 7 2 2 10 88:93 −5 27 8. EKU Mannheim 21 1 1 1 18 65:142 −77 6 Abkürzungen: Sp = Spiele, S3 = Siege, S2 = Siege nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N1 = Niederlagen nach Verlängerung oder Penaltyschießen, N0 = Niederlagen, T = Tore. Teilnehmer Playoffs
Playoffs
Halbfinale Paarung Serie Spiel 1 Spiel 2 Spiel 3 EHC Zweibrücken Hornets – Eisbären Heilbronn 0-2 4:5 0:2 - EV Ravensburg 1b – SC Bietigheim 1b 0-2 4:6 0:3 -
Das Finale wurde nicht mehr ausgetragen.
Bayernliga
Die Bayernliga 2019/20 wurde vom Bayerischen Eissport-Verband organisiert und war die 52. Austragung dieser Liga.
Teilnehmer