Hartmut Ehrig (* 6. Dezember 1944 in Angermünde; † 17. März 2016) war ein deutscher Informatiker und Professor für theoretische Informatik und formale Spezifikation.
Lebenslauf Ehrig wurde 1944 in Angermünde geboren, erhielt 1969 sein Diplom in Mathematik an der TU Berlin, wo er 1971 zum Dr. rer. nat. promoviert wurde und sich 1974 habilitierte. Im Anschluss absolvierte er Forschungsaufenthalte unter anderem am Thomas J. Watson Research Center. 1976 wurde er Lehrbeauftragter (AH 5) an der TU Berlin, wo er von 1977 bis 1981 geschäftsführender Direktor des Instituts für Software und theoretische Informatik war. Ab 1978 war er Leiter von DFG-Forschungsprojekten im Softwarebereich. 1979 und 1982 hatte er einen sechsmonatigen Forschungsaufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika. 1981 bis 1982 war er Sprecher des Fachbereichs Informatik der TU Berlin. Zwischen 1981 und 1991 war mehrmals Dekan des Fachbereichs. 1984 wurde er zum ordentlichen Professor für Automatentheorie und Formale Sprachen an der TU Berlin berufen. Am 1. Oktober 2010 wurde er emeritiert.
Forschung Ehrig organisierte eine Reihe von Konferenzen und Workshops im Bereich seines Forschungsschwerpunktes, der theoretischen Informatik. Er veröffentlichte unter anderem zu Fragen der Graphentransformation, Graphgrammatiken und zu abstrakten Datentypen. Zu seinen bekannteren Schülern zählen Hans-Jörg Kreowski, Bernd Mahr, Michael Löwe, Reiko Heckel und Dietmar Wolz.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Literatur Ehrig, Hartmut. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 258.
Weblinks
Literatur von Hartmut Ehrig in der DBLP Lebenslauf auf der Seite der TU Berlin
Einzelnachweise
Kategorie:Informatiker Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Gestorben 2016 Kategorie:Mann Kategorie:Absolvent der Technischen Universität Berlin