alternativtext=Bild des Schauspielers Sebastian Winkler aus dem Jahr 2022|mini|Sebastian Winkler (2022)
Sebastian Winkler (auch Sebastian M. Winkler; * 2. Februar 1982 in München) ist ein deutscher Schauspieler.
Leben Sebastian Winkler wuchs im oberbayerischen Glonn auf.Talente an der Schauspielschule: Nervenkrieg um einen Platz auf der Bühne. In: Spiegel Online, 17. Februar 2004, abgerufen am 9. April 2019. Von 2004 bis 2006 studierte er Schauspiel an der Universität Mozarteum Salzburg. 2006 wechselte er an die Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater in München und beendete sein Schauspielstudium 2008 mit staatlichem Diplom. In München wurde er noch während seines Studiums für mehrere Produktionen am Bayerischen Staatsschauspiel engagiert, wo er nach seinem Abschluss weitere Jahre verpflichtet blieb. Es folgten Engagements am Theater Heilbronn, am Staatstheater am Gärtnerplatz und am Staatstheater Stuttgart.
2013 erhielt er den Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel für seine darstellerische Leistung in Shakespeares Hamlet und dem Monty Python Musical Spamalot bei den Luisenburg-Festspielen. Im August 2013 trug er sich infolgedessen in das Goldene Buch der Festspielstadt Wunsiedel ein.Bericht über Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Wunsiedel; Amtsblatt der Stadt Wunsiedel Seite 16 oben, abgerufen am 9. April 2019
2014 kam es am Vorarlberger Landestheater in Bregenz bei dem Operntheater-Pop-Projekt „Alcin@“ zur ersten Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Nestroy-Preisträger Bernd Liepold-Mosser und der österreichischen Indie-Band Naked Lunch um Oliver Welter und Herwig Zamernik.„Alcin@“: Reif für die Insel Georg (Premierenkritik). In: Der Standard, 31. März 2014, abgerufen am 9. April 2019. Dies war der Beginn einer bis heute andauernden regelmäßigen Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur, Musikern der Band und dem Schauspieler, so etwa in der Produktion Einer flog über das Kuckucksnest 2016 am Theater an der Rott, die zu den 34. Bayerischen Theatertagen 2016 eingeladen wurdeMal Jesus, mal Mörder, immer Freigeist Porträt; in: MITTELBAYERISCHE ZEITUNG, abgerufen am 9. April 2019 und der Open-Air-Produktion The Black Rider in Villach im Jahr 2017.
2016 übernahm Winkler in der Musical-Produktion The Producers am Theater Regensburg die Hauptrolle des „Max Bialystock“."The Producers": Es juckt im Stechschritt Premierenkritik; in: SÜDDEUTSCHE ZEITUNG, abgerufen am 9. April 2019 Die Inszenierung von Dominik Wilgenbus sorgte bundesweit für Aufsehen und avancierte zum Publikumserfolg der Spielzeit 2016/17."The Producers": Mit Stechschritt und Hakenkreuz durch Regensburg Bericht zur Wiederaufnahme; auf: MUSICAL1, abgerufen am 9. April 2019 Im April 2018 wurde Winkler in der internationalen Printausgabe der The New York Times für seine Darstellung des Stelzfuß in der Inszenierung des Tom Waits Musicals The Black Rider unter der Regie von Jan Langenheim am Theater Regensburg lobend hervorgehoben.Dark Musicals Shimmer on the German Stage Bericht zu „The Black Rider“; in: THE NEW YORK TIMES, abgerufen am 9. April 2019
Sebastian Winkler steht regelmäßig für verschiedene TV und Filmproduktionen vor der Kamera. Der Film #wannadie von Anja Badeck, in dem er die Rolle des Rico übernahm, wurde 2018 beim Filmfestival Max Ophüls Preis in der Kategorie „bester mittellanger Film“ nominiert und beim Bremer Filmpreis 2018 mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.
Theaterarbeiten (Auswahl) 2006: Natürliche Auslese, Regie: Antoine Uitdehaag, Bayerisches Staatsschauspiel 2007: Im Dickicht der Städte, Regie: Tina Lanik, Bayerisches Staatsschauspiel 2008: Nathan der Weise, Regie: Alejandro Quintana, Theater Heilbronn 2009: Der Streit, Regie: Milena Paulovics, Theater Heilbronn 2009: Giovanna d’Arco, Regie: Thomas Wünsch, Staatstheater am Gärtnerplatz 2010: Die Reise ins Innere des Zimmers, Regie: Sebastian Linz, Bayerisches Staatsschauspiel 2010: Romeo und Julia, Regie: Catja Baumann, Staatstheater Stuttgart 2011: Das Käthchen von Heilbronn, Regie: Dieter Dorn, Bayerisches Staatsschauspiel 2012: Romeo und Julia, Regie: Petra Wüllenweber, Luisenburg-Festspiele 2013: Hamlet, Regie: Christian Nickel, Luisenburg-Festspiele 2013: Monty Python’s Spamalot, Regie: Christoph Zauner, Luisenburg-Festspiele 2014: Die Möwe, Regie: Robért Alföldi, Theater an der Rott 2014: Alcin@, Regie: Bernd Liepold-Mosser, Vorarlberger Landestheater 2014: Das große Welttheater, Regie: Michael Wallner, Vorarlberger Landestheater 2015: Die lächerliche Finsternis, Regie: Hannes Weiler, Theater Regensburg 2016: Einer flog über das Kuckucksnest, Regie: Bernd Liepold-Mosser, Theater an der Rott 2016: Krach im Hause Gott, Regie: Volker Schmalöer, Theater Regensburg 2016: Hamlet, Regie: Katrin Plötner, Theater Regensburg 2016: The Producers, Regie: Dominik Wilgenbus, Theater Regensburg 2017: The Black Rider, Regie: Bernd Liepold-Mosser, Villacher Rathausplatz Open Air (A) 2018: The Black Rider, Regie: Jan Langenheim, Theater Regensburg 2019: The Producers, Regie: Dominique Schnizer, Theater Osnabrück
Filmografie (Auswahl) 2010: Der Kaiser von Schexing (Fernsehserie), Regie: Franz Xaver Bogner 2012: Franzi (Fernsehserie), Regie: Matthias Kiefersauer 2014: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie), Folge: Mord in der Waschstraße, Regie: Gunter Krää 2015: München 7 (Fernsehserie), Regie: Franz Xaver Bogner 2018: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie), Folge: Das letzte Geschäft, Regie: Herwig Fischer 2018: #wannadie, Regie: Anja Badeck 2020: Der Staatsanwalt (Fernsehserie), Regie: Johannes Grieser 2021: Lena Lorenz (Fernsehfilm), Regie: Britta Keils 2021: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie), Folge: Mord aus der Luft, Regie: Laura Thies 2022: Inga Lindström - Jemand liebt dich (Fernsehfilm), Regie: Matthias Kiefersauer 2023: Frühling (Fernsehserie), Regie: Axel Barth 2023: Der Alte (Fernsehserie), Folge: Abstiegsangst, Regie: Axel Barth 2025: Marie fängt Feuer (Fernsehserie), Regie: Matthias Kiefersauer 2025: Hubert ohne Staller (Fernsehserie), Regie: Carsten Fiebeler 2025: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie), Folge: Verliebt in Rosenheim, Regie: Micaela Zschieschow 2026: Der Alte (Fernsehserie), Folge: Im Schatten des Chors, Regie: Eva Marel Jura
Trivia Zur Jahrtausendwende war Sebastian Winkler unter dem Namen „B.-G. Murphy“ Trompeter der Band „Moreshi“. Alle beteiligten Musiker nannten sich nach Figuren der Zeichentrick-Serie Die Simpsons und traten in der Öffentlichkeit lediglich unter diesen Namen auf, die sie sich auch in den Personalausweis als Künstlernamen eintragen ließen. In Anlehnung an dieses Pseudonym führte Winkler für kurze Zeit das Kürzel „M.“ in seinem Schauspielernamen. 2002 wurde die Band mit ihrer Mischung aus Jazz und Punk „Münchner Act des Jahres“.
Vor seinem Schauspielstudium begann Winkler eine Ausbildung zum Krankenpfleger. Nach anderthalb Jahren beendete er die Ausbildung ohne Abschluss vorzeitig und bewarb sich an Schauspielschulen.
Auszeichnungen 2008: Stipendium für die „Sommerakademie für bairisches Volksschauspiel“ 2013: Nachwuchspreis der Festspielstadt Wunsiedel 2013: Eintrag ins Goldene Buch der Festspielstadt Wunsiedel
Weblinks
Sebastian Winkler auf www.castforward.de Sebastian Winkler eigene Website Sebastian Winkler Agenturseite
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Darstellender Künstler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Mann