Der Carl-Pulfrich-Preis wird für besondere wissenschaftliche Leistungen auf den Gebieten Photogrammetrie, Fernerkundung und Geowissenschaften vergeben. Er ist benannt nach dem deutschen Physiker und Optiker Carl Pulfrich (1858–1927). Pulfrich gilt als der Begründer der Stereophotogrammetrie.
Der Preis wurde 1968 von der Firma Carl Zeiss Oberkochen für besondere wissenschaftliche, anwendungstechnische oder konstruktive Tätigkeiten auf dem Gebiet des Vermessungswesens in Verbindung mit geodätischen oder photogrammetrischen Instrumenten gestiftet und von ihr bis 1997 im zweijährlichen Rhythmus verliehen.Deutsche Gesellschaft für Photogrammetrie, Fernerkundung und Geoinformation: Carl-Pulfrich-Preis
2001 wurde der Preis von dem Joint Venture Z/I Imaging der Firmen Carl Zeiss und Intergraph für Leistungen speziell auf den Gebieten der Photogrammetrie und der Fernerkundung ausgelobt und 2005 um das Gebiet der Geowissenschaften ergänzt. Seitdem Leica Geosystems 2011 die photogrammetrische Abteilung von Zeiss übernommen hat, stiftet diese den Preis.
Preisträger 1969 – Manfred Bonatz 1971 – Karl Kraus 1973 – Jürgen Müller 1975 – Manfred Ruopp 1977 – Juhani Hakkarainen, Hartmut Schmidt 1979 – Hermann A. Klein 1981 – Heribert Kahmen 1983 – Charles C. Counselman III 1985 – Wolfgang Göpfert 1987 – Wolfgang Förstner, Heinrich Schewe 1989 – Peter Lohmann 1991 – Henrik Haggrén, Aloysius Wehr 1993 – Bart Beers, Kurt Nowak 1995 – Hans-Gerd Maas, Joachim Mönicke 1997 – Peter Frieß, Joachim Lindenberger 2001 – Claus Brenner 2005 – Zhang Li 2007 – Markus Gerke, Sönke Müller, Andreas Busch 2009 – Devrim Akca, Michael Cramer 2011 – Heiko Hirschmüller 2013 – Nicholas C. Coops, Norbert Haala 2015 – Christoph Stecha 2017 – Franz Rottensteiner 2019 – Bisheng Yang 2022 – Charles Toth
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Wissenschaftspreis (Deutschland) Kategorie:Geowissenschaftlicher Preis Kategorie:Erstverleihung 1969