mini|Pfarrer-Schmid-Straße in Attenhofen mini|St. Nikolaus mini|St. Nikolaus: Innenraum
Attenhofen ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim sowie Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mainburg.
Geografie Lage Die Gemeinde befindet sich in der Region Landshut.
Gemeindegliederung Es gibt 22 Gemeindeteile (in Klammern ist der Ortstyp angegeben):
Es gibt die Gemarkungen Attenhofen, Oberwangenbach, Pötzmes und Walkertshofen.
Geschichte
Bis zur Gemeindegründung Attenhofen erschien urkundlich erstmals um 1100 im Schenkungsbuch von Münchsmünster. Gunter Hack, Ortsnamen im Landkreis Kelheim in 'Der Landkreis Kelheim', 1989, S. 197 Dem Ortsnamen liegt der althochdeutsche Personenname Atto zugrunde.
Der Ort gehörte zum Rentamt München und zum Landgericht Mainburg des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Attenhofen mit den zugehörigen Orten Attenbrunn, Gebendorf, Grub, Heising, Maiersdorf, Obereinöd, Rannertshofen, Seeb und Untereinöd.
Eingemeindungen Die heutige Gemeinde entstand dann im Zuge der Gemeindegebietsreform mit der Zusammenlegung mit den Gemeinden Oberwangenbach und Pötzmes am 1. Januar 1972. Walkertshofen kam am 1. Januar 1978 hinzu.
Einwohnerentwicklung Im Zeitraum 1988 bis 2018 stieg die Einwohnerzahl von 1072 auf 1376 um 304 Einwohner bzw. um 28,4 %. +Jahr19611970198719911995200020052010201520202024Einwohner11091046105511411233128913691336131913271459
Politik
Bürgermeister und Gemeinderat Erster Bürgermeister ist seit Mai 2008 Franz Stiglmaier (Unparteiische Wählergemeinschaft).
Nach den Gemeinderatswahlen am 15. März 2020 setzt sich der Gemeinderat folgendermaßen zusammen:
Dorfgemeinschaft Walkertshofen: 5 Sitze Unparteiische Wählergemeinschaft Attenhofen: 3 Sitze Wählergruppe ehemalige Gemeinde Pötzmes: 2 Sitze Wählergemeinschaft Oberwangenbach / Thonhausen: 1 Sitz ÖDP: 1 Sitz
Wappen und Flagge
Die gleichzeitig genehmigte weiß-rot-weiße Gemeindeflagge wird nicht verwendet.Eintrag zu Attenhofen auf der Seite kommunalflaggen.eu
Baudenkmäler
Wirtschaft und Infrastruktur
Infrastruktur Breitbandanschluss ist seit 2008 im Hauptort verfügbar. Die Technik besteht aus Richtfunkanbindung und Verteilung per Wireless Local Loop.
Ein Autobahnanschluss (A93) ist 5 Kilometer vom Hauptort entfernt vorhanden, es besteht keine Bahnverbindung.
Wirtschaft Es gab im Jahr 2020 nach der amtlichen Statistik 120 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort und 599 waren sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe fünf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 2016 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1562 ha, davon waren 1384 ha Ackerfläche und 175 ha Dauergrünfläche. Der Hopfenanbau ist ein wichtiger Erwerbszweig.
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen 2013 gerundet 928.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) 162.000 € und der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer 628.000 €.
Weblinks
Homepage
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Kelheim Kategorie:Ort in der Hallertau Kategorie:Ersterwähnung 1100 Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Kirchdorf (Siedlungstyp)