Ralph Baudach (* 5. Dezember 1982 in München) ist ein deutscher TV-Journalist, Moderator, Nachrichtensprecher der Tagesschau und Musiker.

Leben Baudach hat familiäre Wurzeln in Vorpommern, Thüringen und Sachsen.Ralph Baudach - Leben, abgerufen am 25. März 2019 Sein Vater floh 1961 aus der DDR. Baudach wurde in München geboren und wuchs in Koblenz auf. Er erhielt Unterricht auf dem klassischen Saxophon. Am Koblenzer Max-von-Laue-Gymnasium war er Teil der Schulband.Max-von-Laue-Gymnasium - Arbeitsgemeinschaften - Die Laumäxe, abgerufen am 25. März 2019 Mehrfach wirkte er in Produktionen des Koblenzer Jugendtheaters mit.Koblenzer Jugendtheater e.V. - Into the Woods Musical, abgerufen am 25. März 2019 Im Jahr 2000 trat er mit seiner Band Sucks-A-Phone auf dem SWR3 New Pop Festival auf. 2001 war die Band in der 1500. Folge der ARD-Vorabendserie Verbotene Liebe zu sehen.Verbotene Liebe - Folge 1500 - Sucks-A-Phone, abgerufen am 25. März 2019 Mit seiner Band muckepack. spielte er 2005 auf dem Himmelblau-Festival.Presse-Bereich Himmelblau-Festival, abgerufen am 26. März 2019 Im selben Jahr nahm er an einem Vorspielen beim Bundesjazzorchester unter Peter Herbolzheimer teil, das er bestand.

Nach dem Abitur im Jahr 2002 leistete Baudach seinen Wehrdienst beim Heeresmusikkorps 300 in Koblenz.Heeresmusikkorps 300, abgerufen am 25. März 2019 Anschließend studierte er Angewandte Medienwissenschaft an der Technischen Universität Ilmenau sowie Chinesischen Film, Amerikanische Literatur & Film sowie Dokumentarfilm an der Ateneo de Manila University auf den Philippinen.Ralph Baudach - Tagesschau-Sprecher & Journalist ARD/NDR, abgerufen am 25. März 2019 Im Jahr 2006 realisierte er in Schottland den Animationsfilm Epilogue, der auf Filmfestivals in den USA, Brasilien, Frankreich, Deutschland, Polen und dem Iran gezeigt wurde. 2008 produzierte er mit Förderung der Thüringer Staatskanzlei und des Goethe-Instituts der Philippinen den Animationsfilm MOX.

Unter dem Pseudonym freisam trat Baudach von 2008 bis 2011 auf Poetryslam-Bühnen in Berlin, München und Hamburg auf.

Baudach arbeitete für die Thüringer Allgemeine sowie Süddeutsche Zeitung TV, bevor er 2010/2011 beim Norddeutschen Rundfunk volontierte. Seit 2011 hat er als TV-Autor, Videojournalist und Reporter für die Sendungen ttt - titel thesen temperamente und Tagesthemen (ARD), Kulturjournal und 7 Tage (NDR) sowie metropolis (ARTE) Beiträge produziert. Er spezialisierte sich auf Kulturberichterstattung.Ralph Baudach - Autor & Interviewer, abgerufen am 25. März 2019

Bis 2020 moderierte Ralph Baudach sechs Jahre lang das Kultur-Ressort auf tagesschau24, für das er auch von der Berlinale berichtete. 2015 entwickelte er die Sendung Alben des Jahres, die Ende 2022 eingestellt wurde.Ralph Baudach - Moderator & Reporter, abgerufen am 25. März 2019 Seit 8. März 2019 ist er als Sprecher in den Tagesschau-Nachtausgaben der ARD zu sehen, spricht die 9-Uhr-Ausgabe der Tagesschau und moderiert derzeit die Nachrichten bei tagesschau24.Tagesschau mit Ralph Baudach, abgerufen am 25. März 2019

Baudach spielt neben dem Saxophon auch Bass, Gitarre und Klarinette. Sein Saxophonspiel ist auf eigenen Alben und auf Veröffentlichungen der Bands Dazerdoreal und KEN zu hören.Ralph Baudach - Musik, abgerufen am 25. März 2019 Er betreibt ein Tonstudio, in dem er Songs schreibt und produziert.Ralph Baudach - Studio, abgerufen am 25. März 2019 2015 entstand dort sein Debütalbum, Click Meat. Er spielt regelmäßig in der Downtown Bigband von Bob Lanese.Ralph Baudach - Barbarella Entertainment, abgerufen am 25. März 2019

2023/24 nahm er mit dem Theologen Justus Geilhufe den Podcast West-östlicher Alman (Anspielung auf Goethes West-östlicher Divan, hier jedoch bezogen auf West- und Ostdeutschland sowie den Ethnophaulismus Alman) auf.

Privates Ralph Baudach lebt in Hamburg.Ralph Baudach - Kontakt, abgerufen am 25. März 2019

Filme (Auswahl) 2006: Crow Moon (Cel Painter) 2006: Shhh! (Compositing-Assistent) 2006: Haunted Hogmanay (Baubühne) 2006: Epilogue (Regie, Animation, Compositing, Produktion, Musik) 2008: MOX (Regie, Produktion, Musik) 2012: 7 Tage ... im Ballett (Co-Autor, Kamera, Schnitt) 2013: 7 Tage ... unter Muslimen (Reporter, Co-Autor, Schnitt) 2014: 7 Tage ... in der Studentenverbindung (Co-Autor, Kamera, Schnitt)

Diskografie 2000: Sucks-A-Phone (EP, Eigenverlag) 2004: Dazerdoreal – L'autiste (Noisolution / Indigo) 2005: KEN – I Am Thief (Strange Ways / Indigo) 2010: Ralph Baudach – Quartets! (EP, Eigenverlag) 2012: freisam – Alles außer Atem (EP, Eigenverlag) 2015: BAUDACH – Click Meat (Album, Eigenverlag)

Auszeichnungen 1999: 1. Preis Jugend jazzt 2000: 1. Platz Rockbuster (Newcomer-Bandwettbewerb des Landes Rheinland-Pfalz)ROCKBUSTER-FINALE 2000, abgerufen am 25. März 2019 2017: Journalistenpreis des Deutschen Nationalkomitees für DenkmalschutzDeutscher Preis für Denkmalschutz 2017 verliehen, Pressemitteilung des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz, abgerufen am 25. März 2019

Weblinks Offizielle Website

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Kategorie:Journalist (Deutschland) Kategorie:Moderator Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Geboren 1982 Kategorie:Mann Kategorie:Slam-Poet Kategorie:Nachrichtensprecher der Tagesschau (ARD)