Djadkowytschi (ukrainisch ; russisch /, polnisch Dziatkiewicze, Dziatkowicze oder älter Diatkowicze) ist ein Dorf in der Westukraine etwa 13 Kilometer westlich der Rajons- und Oblasthauptstadt Riwne am Flüsschen Ustja (Устя) gelegen. links|mini|Kirche im Ort

Geschichte Der Ort wird 1467 zum ersten Mal schriftlich erwähnt, erhielt zu diesem Zeitpunkt bereits das Magdeburger Stadtrecht und gehörte bis 1793 in der Woiwodschaft WolhynienRizzi Zannoni, Część Pułnocna Woiewodztw Wołińskiego y Kiiowskiego. Powiat Piński, w Litwie Południowey.; 1772 zur Adelsrepublik Polen-Litauen. Mit den Teilungen Polens fiel der Ort an das Russische Reich und lag bis zum Ende des Ersten Weltkriegs im Gouvernement Wolhynien.

Nach dem Ersten Weltkrieg kam der Ort zu Polen (in die Woiwodschaft Wolhynien, Powiat Równe, Gmina Dziatkiewicze), im Zweiten Weltkrieg wurde er zwischen 1939 und 1941 von der Sowjetunion besetzt. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 wurde er dann bis 1944 von Deutschland besetzt, dies gliederte den Ort in das Reichskommissariat Ukraine in den Generalbezirk Brest-Litowsk/Wolhynien-Podolien, Kreisgebiet Rowno.

Nach dem Krieg wurde der Ort der Sowjetunion zugeschlagen. Dort kam das Dorf zur Ukrainischen SSR und seit 1991 ist es ein Teil der heutigen Ukraine.

Verwaltungsgliederung Am 27. Juli 2018 wurde das Dorf zum Zentrum der neugegründeten Landgemeinde Djadkowytschi (). Zu dieser zählen noch die 16 in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer,Відповідно до Закону України "Про добровільне об'єднання територіальних громад" у Рівненській області у Рівненському районі Верхівська, Дядьковицька та Малошпаківська сільські ради рішеннями від 26 і 27 липня 2018 року bis dahin bildete es zusammen mit dem Dorf Mylostiw die Landratsgemeinde Djadkowytschi (Дядьковицька сільська рада/Djadkowyzka silska rada) im Südwesten des Rajons Riwne.

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Djadkowytschi Teil der Gemeinde: Name ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch polnisch Dworowytschi Дворовичі Дворовичи (Dworowitschi) Nowosiółki Humennyky Гуменники Гуменники (Gumenniki) Humienniki Iwanytschi Іваничі Иваничи (Iwanitschi) Janiewicze Jassynytschi Ясининичі Ясининичи (Jassinitschi) Jasieniewicze Krywytschi Кривичі Кривичи (Kriwitschi) Krzywicze Makoterty Макотерти Макотерты Makoterty Malyj Schpakiw Малий Шпаків Малый Шпаков (Maly Schpakow) Szpaków Mały Mylostiw Милостів Милостов (Milostow) Miłostów Peredily Переділи Переделы (Peredely) Perdzieły, Peredzieły Peressopnyzja Пересопниця Пересопница (Peressopniza) Peresopnica Pidhirzi Підгірці Подгорцы (Podgorzy) Podhorce Ploska Плоска Плоская (Ploskaja) Płoska Sarizk Заріцьк Зарецк (Sarezk) Zarzyck Schostakiw Шостаків Шестаков (Schestakow) Szostaków Welykyj Schpakiw Великий Шпаків Великий Шпаков (Weliki Schpakow) Szpaków Wielki Werchiwsk Верхівськ Верховск (Werchowsk) Wierzchowsk

Weblinks Eintrag zum Ort in der Enzyklopädie der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR (ukrainisch)

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Oblast Riwne Kategorie:Rajon Riwne Kategorie:Ersterwähnung 1467