Ralph Christensen (* 1953 in San José, Kalifornien) ist deutscher Rechtswissenschaftler, Autor, Philosoph und Mitbegründer der Heidelberger Gruppe der Rechtslinguistik. Seine Schriften haben die deutschsprachige Rechtsphilosophie, juristische Methodenlehre und interdisziplinäre Rechtslinguistik maßgeblich geprägt.

Leben Ralph Christensen wurde 1953 in San José geboren. Er studierte Philosophie, Jurisprudenz, Germanistik und Soziologie und wurde sowohl in der Rechtswissenschaft als auch in der Philosophie promoviert. Nach dem Studium war er zehn Jahre wissenschaftlicher Assistent bei Friedrich Müller an der Universität Heidelberg. Seit 1991 ist er Repetitor für Öffentliches Recht, Sprachphilosophie und analytische Rhetorik bei Hemmer Bonn und Köln.

Arbeitsschwerpunkte und Werk Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Dogmatik, Rechtstheorie und Methodik, insbesondere auch des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) sowie interdisziplinäre Forschung zur Sprache und Medialität des Rechts. Ralph Christensen zählt zu den wichtigsten Rechtslinguisten in Deutschland. Er war Mitbegründer der Heidelberger Gruppe der Rechtslinguistik. Ein Großteil seiner Schriften ist im Verlag Duncker & Humblot erschienen, bei dem er gemeinsam mit dem Linguisten Friedemann Vogel (Siegen) auch die Monografiereihe „Sprache und Medialität des Rechts“ herausgibt.

Schriften

Anmerkungen

Kategorie:Rechtsphilosoph (20. Jahrhundert) Kategorie:Rechtsphilosoph (21. Jahrhundert) Kategorie:Rechtstheoretiker Kategorie:Autor Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1953 Kategorie:Mann