Austin Ortega (* 12. April 1994 in Escondido, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Eishockeyspieler, der seit Juli 2026 bei den Schwenninger Wild Wings aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) unter Vertrag steht und dort auf der Position des rechten Flügelstürmers spielt. Zuvor war Ortega bereits drei Jahre für den EHC Red Bull München sowie kurzzeitig die Eisbären Berlin, Adler Mannheim und Dresdner Eislöwen in der DEL aktiv.

Karriere Ortega spielte während seiner Juniorenzeit für verschiedene Vereine der United States Hockey League (USHL), in der er in der Saison 2012/13 bester Torschütze seines Vereins Indiana Ice wurde. Zum Ende der Hauptrunde dieser Saison wechselte er zu den Fargo Force, mit denen der Kalifornier das Playoff-Finale der USHL erreichte und mit acht Toren bester Torschütze seines Teams in den Playoffs war. Nach dieser Spielzeit schloss er sich dem Eishockeyteam der University of Nebraska Omaha an, deren Eishockeymannschaft als Omaha Mavericks in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) als Vertreter der im Mittleren Westen beheimateten Teams in der National Collegiate Hockey Conference (NCHC) aktiv sind. Ortega spielte vier Spielzeiten für die Mavericks, wobei er schon in seiner zweiten Saison mit elf Siegtoren in einer Saison einen neuen NCAA-Rekord aufstellte., fargovorce.com, 11. März 2015, abgerufen am 17. März 2019 Auch in der folgenden Saison 2015/16 war er neben Jake Guentzel einer der erfolgreichsten Scorer seines Teams.Leading through hard work: Austin Ortega, University of Nebraska Omaha, 31. Oktober 2016, abgerufen am 17. März 2019 In seiner letzten Collegesaison 2016/17 wurde er mit 47 Punkten erfolgreichster Scorer der Mavericks, hielt mit nunmehr 23 Siegertoren den NCAA-Rekord in dieser Statistik, wurde für den Hobey Baker Memorial Award des besten US-Collegespielers der Saison nominiert und in das All-Star-Team der NCHC berufen.Escondido native Ortega heads home, sign AHL contract with San Diego, carubberhockey.com, abgerufen am 17. März 2019 mini|links|Ortega im Trikot der Omaha Mavericks (2015)

Noch zum Ende der Saison 2016/17 verpflichteten ihn daraufhin die San Diego Gulls, das AHL-Team aus seiner Heimatregion in Kalifornien.Gulls sign San Diego native, NBC, 20. März 2017, abgerufen am 17. März 2019 Nach 37 AHL Spielen für die Gulls wechselte Ortega im Januar 2018 zu den Utah Grizzlies in die ECHL. Bei den Grizzlies konnte er in 29 Spielen 45 Punkte erzielen und wurde zum ECHL-Rookie des Monats Februar 2018 gewählt.Awards keep coming for Ortega, today named ECHL Rookie of the month, carubberhockey.com, 2. März 2018, abgerufen am 17. März 2019 Zur Saison 2018/19 unterschrieb Ortega einen Zweijahresvertrag bei den Växjö Lakers, dem zu dieser Zeit amtierenden Meister der Svenska Hockeyligan (SHL).Austin Ortega signs with Växjö Lakers, playmaker92.com, 28. Juni 2018, abgerufen am 17. März 201 Gleich in einem seiner ersten Einsätze für das schwedische Team konnte er im Champions-Hockey-League-Spiel gegen den EC Red Bull Salzburg einen Hattrick erzielen, musste sich aber insgesamt erst an die defensivere Spielweise der Lakers gewöhnen.Austin Ortega puts three past Salzburg in Style, Champions Hockey League, abgerufen am 17. März 2019

Im Februar 2019 wurde der Amerikaner von den Eisbären Berlin aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bis zum Saisonende 2018/19 für den Langzeitverletzten Thomas Oppenheimer ausgeliehen.US-Boy Austin Ortega schließt sich bis Saisonende den Eisbären Berlin an, Eishockey News, 6. Februar 2019, abgerufen am 17. März 2019 Bei den Eisbären bildete er mit Louis-Marc Aubry und Brendan Ranford eine erfolgreiche Angriffsreihe und qualifizierte sich mit dem Verein für die Pre-Playoffs., rbb, 18. Februar 2019, abgerufen am 17. März 2019 Im Sommer 2020 weigerte sich Ortega, auf 25 % seines Gehalts zu verzichten und verließ daher die Eisbären. In 65 Spielen für die Eisbären erzielte er 25 Tore. Anschließend unterschrieb er einen Vertrag bei TPS Turku. In Turku spielte der Stürmer bis Anfang Januar 2021, ehe er nach Österreich zum EC Red Bull Salzburg wechselte. Zur Saison 2021/22 unterschrieb Ortega einen Vertrag beim EHC Red Bull München und kehrte damit in die DEL zurück. Mit den Münchenern gewann der US-Amerikaner in der Folge zunächst die Vizemeisterschaft und ein Jahr später den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Nach der Spielzeit 2023/24 verließ Ortega den Klub nach drei Jahren und wechselte zu Admiral Wladiwostok aus der Kontinentalen Hockey-Liga (KHL). Dort wurde der Offensivspieler noch vor dem Start der Saison 2024/25 entlassen. Im Oktober 2024 fand er im HC Slovan Bratislava aus der slowakischen Extraliga einen neuen Arbeitgeber, für den er bis Mitte Januar 2025 in 26 Spielen 22-mal punktete. Anschließend sicherten sich die Adler Mannheim aus der DEL die Dienste des Stürmers für den Saisonendspurt. Zur Spielzeit 2025/26 wechselte er zu deren DEL-Ligarivalen und Aufsteiger Dresdner Eislöwen. Aus der DEL stieg der Klub nach nur einem Jahr sportlich wieder ab. Ortega selbst war teaminterner Topscorer der Eislöwen. Im Juli 2026 schloss er sich den Schwenninger Wild Wings an.

Erfolge und Auszeichnungen

Karrierestatistik mini|Ortega als Spieler der Adler Mannheim (2025) Stand: Ende der Saison 2025/26 Reguläre Saison Playoffs Saison Team Liga Sp T V Pkt SM Sp T V Pkt SM 2011/12 Cedar Rapids RoughRiders USHL 59 19 13 32 39 2 0 1 1 0 2012/13 Indiana Ice USHL 44 24 18 42 28 – – – – – 2012/13 Fargo Force USHL 22 10 8 18 15 13 8 4 12 15 2013/14 University of Nebraska Omaha NCAA 35 9 10 19 10 2014/15 University of Nebraska Omaha NCAA 39 20 17 37 18 2015/16 University of Nebraska Omaha NCAA 35 21 15 36 12 2016/17 University of Nebraska Omaha NCAA 38 20 27 47 26 2016/17 San Diego Gulls AHL 6 4 1 5 6 2 0 0 0 0 2017/18 San Diego Gulls AHL 29 3 13 16 17 – – – – – 2017/18 Utah Grizzlies ECHL 29 17 28 45 25 – – – – – 2018/19 Växjö Lakers SHL 31 3 9 12 10 – – – – – 2018/19 Eisbären Berlin DEL 5 2 7 9 0 8 5 4 9 8 2019/20 Eisbären Berlin DEL 52 18 22 40 42 – – – – – 2020/21 TPS Turku Liiga 16 3 3 6 8 – – – – – 2020/21 EC Red Bull Salzburg ICEHL 19 7 7 14 10 9 4 2 6 4 2021/22 EHC Red Bull München DEL 51 25 25 50 10 11 2 7 9 7 2022/23 EHC Red Bull München DEL 56 27 28 55 8 18 5 9 14 8 2023/24 EHC Red Bull München DEL 51 21 14 35 14 5 0 3 3 0 2024/25 HC Slovan Bratislava Extraliga 26 14 8 22 2 – – – – – 2024/25 Adler Mannheim DEL 11 1 5 6 2 2 2 0 2 0 2025/26 Dresdner Eislöwen DEL 52 21 18 39 35 – – – – – USHL gesamt 125 53 39 92 82 15 8 5 13 15 NCAA gesamt 147 70 69 139 66 AHL gesamt 35 7 14 21 23 2 0 0 0 0 DEL gesamt 278 115 119 234 111 44 14 23 37 23

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Einzelnachweise

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