Plinkajmy () ist eine nicht mehr bewohnte Ortsstelle in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren im Bereich der Gmina Barciany (Landgemeinde Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg).
Plinkajmy ist ein verlassener Weiler () des Dorfes Kąpławki (Kamplack), etwa zwölf Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Kętrzyn (Rastenburg).
Um 1785 wurde Plingkeim als köllmisches Gut genannt, nach 1785 als Plinkeim und nach 1834 als Plienkeim mit Namenszusatz, den es bis 1945 behalten hat.Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Köllmisch Plienkeim 1874 kam der Gutsbezirk zum neu errichteten Amtsbezirk WehlackRolf Jehke, Amtsbezirk Wehlack (polnisch Skierki), der zum Kreis Rastenburg im Regierungsbezirk Königsberg in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte. Im Jahre 1820 zählte Köllmisch Plienkeim 23 Einwohner, 1885 waren es 44, 1905 noch 33 und 1910 nur noch 29.Köllmisch Plienkeim bei GenWiki
Am 30. September 1928 verlor der Gutsbezirk Köllmisch Plienkeim seine Eigenständigkeit und wurde mit dem Vorwerk Adlig Plienkeim () und dem Gut Weypoth (Wypęk) in die Gemeinde Taberwiese (Taborzec) eingegliedert, der zum Amtsbezirk Domäne Barten, ab 1929 zum Amtsbezirk Taberwiese gehörte.Rolf Jehke, Amtsbezirk Domäne Barten/Taberwiese
Seit 1945 gehört der Ort zu Polen mit der polnischen Namensform „Plinkajmy“ und ist heute eine unbewohnte Ortsstelle von Kąpławki (Kamplack) innerhalb der Landgemeinde Barciany (Barten) im Powiat Kętrzyński (Kreis Rastenburg).
Bis 1945 war Köllmisch Plienkeim in die evangelische Kirche BartenWalther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 473 in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union sowie in die katholische Kirche Kętrzyn (Rastenburg) im Bistum Ermland eingepfarrt.
Zur Ortsstelle Plinkajmy führt heute von Kąpławki aus eine Landweg.
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Barciany