Die Liste der Stolpersteine in Demmin enthält alle Stolpersteine, die im Rahmen des gleichnamigen Projekts von Gunter Demnig in Demmin verlegt wurden. Mit ihnen soll Opfern des Nationalsozialismus gedacht werden, die in Demmin lebten und wirkten. Am 21. August 2010 wurden bisher drei Stolpersteine an zwei Adressen verlegt.Torsten Bengelsdorf: Die Opfer haben jetzt einen Namen. In: Nordkurier, 24. August 2010.

Bereits im Vorfeld der Verlegung kam es zu Störungen an den Orten, wo die Stolpersteine verlegt werden sollten, indem die vorgesehenen Flächen mit volksverhetzenden Parolen beschmiert wurden. In: moz.de, 22. August 2010.

Verlegte Stolpersteine Bild Person, Inschrift Adresse Verlegedatum Anmerkung Hier wohnteArnold DavidsohnJg. 1874deportiertTheresienstadtermordet 10.2.1943 Frauenstraße 25 Arnold Davidsohn wurde am 24. Februar 1874 in Demmin geboren und lebte zuletzt in Berlin. Am 3. Oktober 1942 wurde er mit Transport I/71 Zug Da 523 in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo er am 10. Februar 1943 ermordet wurde.Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer – Arnold Davidsohn In: yadvashem.org, abgerufen am 7. März 2019.

Familie Davidsohn wohnte in der damaligen Campstraße (heute Goethestraße) und betrieb in der Frauenstraße ein Textilgeschäft. Das Haus in der Frauenstraße fiel dem Stadtbrand zum Ende des Zweiten Weltkrieges zum Opfer. Hier wohnteLiesbeth Davidsohngeb. LoewenthalJg. 1877deportiertTheresienstadtermordet 20.2.1943 Lisbeth Davidsohn wurde am 22. September 1877 als Lisbeth Löwenthal in Malchin geboren und lebte zuletzt in Berlin-Wilmersdorf. Am 3. Oktober 1942 wurde sie mit Transport I/71 Zug Da 523 in das Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie am 20. Februar 1943 ermordet wurde.Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer – Lisbeth Davidsohn In: yadvashem.org, abgerufen am 7. März 2019. Hier wohnteGrete DavidsohnJg. 1868deportiertTreblinkaermordet 23.9.1942 Goethestraße 3 Grete Davidsohn wurde am 13. Oktober 1868 in Demmin geboren. Am 25. August 1942 wurde sie ab Tilsit mit Transport XIV/1 im Zug Da 506 in das Ghetto Theresienstadt deportiert und am 23. September 1942 weiter in das Vernichtungslager Treblinka, wo sie ermordet wurde.Zentrale Datenbank der Namen der Holocaustopfer – Greta Davidsohn In: yadvashem.org, abgerufen am 7. März 2019.

Weblinks

stolpersteine.eu

Einzelnachweise

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