Als Sexualdelinquenz gilt die Neigung zu strafrechtlich geahndetem Sexualverhalten, etwa Exhibitionismus, sexuelle Nötigung, sexueller Missbrauch oder Vergewaltigung. In einigen Staaten der Welt gelten oder galten unter anderem auch Homosexualität, Sexualpraktiken des BDSM und andere Devianzen als Delinquenz.

Bei der Frage, welche psychischen Störungen funktionale Bedeutung für das Auftreten von Sexualdelinquenz haben können, werden verschiedene Bereiche derzeit untersucht. Dabei handelt es sich Peter Fiedler: Die Bedeutung psychischer Störungen für Sexualdelinquenz. 2004

Therapien erfolgen häufig unfreiwillig.Dorsch – Lexikon der Psychologie:

Literatur Peter Hummel: Der gegenwärtige Forschungsstand zur Sexualdelinquenz im Jugendalter. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinderpsychiatrie. Jahrgang 37, Heft 6, 1988, S. 198–203. Volkmar Ellmauthaler: Sexualdelinquenz: Täter-Opfer-Systeme – Psychosoziale Grundlagen und Reaktionsweisen – auch für multiprofessionelle Teams. 2014.

Einzelnachweise

Kategorie:Forensische Psychiatrie Kategorie:Sexualkriminalität Kategorie:Kriminologie