Der Dolmen von KerclémentKer ist ein bretonischer Appellativ, der häufig als Präfix bei Ortsnamen verwendet wird. Er bedeutet: „bewohnter Ort“. (auch Dolmen von Er-Roc’h genannt) liegt westlich vom Weiler Kerclément, östlich von Belz im Département Morbihan in der Bretagne in Frankreich. Dolmen ist in Frankreich der Oberbegriff für Megalithanlagen aller Art (siehe: Französische Nomenklatur).

Der beschädigte Dolmen von Kerclément besteht aus vier Tragsteinen, einer Seitenplatte und dem Deckstein.

Bei der Ausgrabung wurde eine Goldspirale mit drei Löchern entdeckt. Sie wurde in ein Museum in Le Mans verbracht.

In der Nähe liegen der Dolmen von Kerlutu, der Dolmen von Kerguéran und die Dolmen von Kerhuen und der Menhir von Vilionec.

Siehe auch Megalithanlagen der Bretagne

Literatur Jacques Briard: Mégalithes de Bretagne. Ouest-France, Rennes 1987, ISBN 2-7373-0119-X. Pierre-Roland Giot: Vorgeschichte in der Bretagne. Menhire und Dolmen. Editions d’Art Jos le Doaré, Chateaulin 1991, ISBN 2-85543-076-3. Philippe Gouézin: Les Mégalithes du Morbihan intérieur. Des Landes de Lanvaux au nord du département, Collection Patrimoine archéologique de Bretagne, Institut culturel de Bretagne, Laboratoire d’Anthropologie-Préhistoire (UPR 403 CNRS), Université de Rennes I, 1994.

Weblinks Beschreibung und Bilder (französisch)

Einzelnachweise

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