mini|Jeanne Duval (Zeichnung von Charles Baudelaire) Jeanne Duval (* um 1820; † 1862) war die Muse des französischen Dichters Charles Baudelaire.
Biografie Baudelaire lernte die Schauspielerin und Tänzerin Jeanne Duval 1842 kennen. Sie hatte von 1838 bis 1839 kleine Rollen am Théâtre de la Porte‐Saint‐Antoine übernommen. Jeanne Duval wurde Baudelaires Geliebte und Muse, die er „Vénus Noire“ nannte. Eine Anzahl von Gedichten wurden durch sie inspiriert, wie „Le Serpent qui danse“, die Teil der 1857 erschienenen Veröffentlichung Les Fleurs du mal waren.Sarah Pines: Eine Fotografie, ein paar Gedichte, das ist alles, was an Jeanne Duval erinnert, Charles Baudelaires „schwarze Venus“, Beitrag vom 29. Oktober 2021 unter https://www.nzz.ch/feuilleton/jeanne-duval-der-schmerz-von-charles-baudelaires-schwarzer-muse-ld.1651902 Ab 1858 war sie gelähmt und der selbst nicht vermögende Baudelaire bezahlte ihr das Pflegeheim.
Literatur Die autobiografische Novelle La Fanfarlo erschien 1847 und thematisiert die Liebesbeziehung von Baudelaire zu Duval. Charles Baudelaire: Die Fanfarlo. Mons Verlag, 2017, ISBN 978-3-946368-37-3 Marc-A. Christophe: Jeanne Duval. Baudelaire’s Black Venues oder Baudelaire’s Demon? in: College Language Association Journal. Vol. 33. Nr. 4. 1990. S. 428–439. Sarah Pines: Die Muse des verruchten Dichters: Eine Fotografie, ein paar Gedichte, das ist alles, was an Jeanne Duval erinnert, Charles Baudelaires «schwarze Venus». nzz.ch, 29. Oktober 2021. Yslaire: Mademoiselle Baudelaire, Graphic Novel, Dupuis, 2021, deutsch von Tanja Krämling, Splitter Verlag Verlag, 2021, ISBN 978-3-96792-198-4
Einzug in die Popkultur In dem Song „Ash Speck in a Green Eye“ der Band AFI nimmt das erzählerische Ich textlich Bezug auf Jeanne Duval.
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Einzelnachweise
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