Lamballe (bretonisch Lambal) ist eine Ortschaft und eine ehemalige französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Département Côtes-d’Armor in der Region Bretagne. Sie gehörte zum Arrondissement Saint-Brieuc und zum Kanton Lamballe.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2016 wurden die ehemaligen Gemeinden Lamballe und Meslin zur namensgleichen Commune nouvelle Lamballe zusammengelegt und hatten in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée. Der Verwaltungssitz befand sich im Ort Lamballe.Erlass der Präfektur über die Bildung der Commune nouvelle Lamballe in RAA Normal No. 96 vom 9. Dezember 2015.

Mit Wirkung vom 1. Januar 2019 wurde die Commune nouvelle Lamballe mit den Gemeinden Morieux und Planguenoual fusioniert und dadurch eine neue Commune nouvelle mit dem Namen Lamballe-Armor gebildet. Alle ehemaligen Gemeinden – auch Lamballe – erhielten in der neuen Gemeinde den Status einer Commune déléguée. Der Verwaltungssitz befindet sich im Ort Lamballe.Erlass der Präfektur über die Bildung der Commune nouvelle Lamballe-Armor in RAA Spécial No. 89 vom 31. Oktober 2018.

Lage Nachbarorte sind Coëtmieux und Andel im Nordwesten, Planguenoual, Saint-Alban und Hénansal im Norden, Quintenic im Nordosten, Plédéliac im Osten, Saint-Rieul, Noyal und Plestan im Südosten, La Malhoure, Saint-Trimoël, Saint-Glen und Landéhen im Süden, Meslin im Südwesten.

Bevölkerungsentwicklung Jahr19621968197519821990199920082015 Einwohner 8880 9124 9330 9452 9894 10563 11705 12477

Geschichte Zum 1. Januar 1973 wurden die Gemeinden Lamballe, Maroué, La Poterie, Saint-Aaron und Trégomar zur neuen Gemeinde Lamballe zusammengefasst.

Sehenswürdigkeiten Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Lamballe-Armor Menhir von Trégomar Die Allée couverte du Chêne-Hut liegt beim Weiler La Hauteville, nordöstlich von Lamballe. Stiftskirche Notre-Dame Kirchen Saint-Martin und Saint-Jean Das Maison du Bourreau (Musée Mathurin Méheut / Musée d'art populaire) Musée de la poterie (Töpfermuseum) Staatsgestüt „Haras National de Lamballe“ als ein Hauptzuchtgebiet der Pferderasse BretoneWebsite des Staatsgestüts Lamballe

Persönlichkeiten Jean IV. de Brosse († 1564) Louis Alexandre de Bourbon, prince de Lamballe (1747–1768), Sohn von Louis Jean Marie de Bourbon, duc de Penthièvre Marie-Louise von Savoyen-Carignan, Prinzessin von Lamballe (1749–1792), genannt „Madame de Lamballe“ Armand Tuffin de La Rouërie (1751–1793), Militär des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs Alexandre Glais-Bizoin (1800–1877), Politiker Gustave Téry (1870–1928), Journalist und Schriftsteller Louis Deschamps (1878–1925), Politiker Mathurin Méheut (1882–1958), Maler Fabien Fabiano (1883–1962), Maler und Illustrator Yann Sohier (1901–1935) Mongo Beti (1932–2001), Schriftsteller Augusto Pinochet (1915–2006); seine Vorfahren stammten aus Lamballe.

Literatur Le Patrimoine des Communes des Côtes-d’Armor. Flohic Editions, Band 1, Paris 1998, ISBN 2-84234-017-5, S. 464–482.

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Einzelnachweise

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