Werner Biermeier (* 18. Februar 1961 in Winterthur) ist ein Schweizer Schauspieler.Werner Biermeier – Persönlich siehe wernerbiermeier.com.de
Leben Biermeier legte die Matura 1981 in Altdorf ab und absolvierte Studien an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich (1981–1984) sowie eine Ausbildung als Konditor-Confiseur bei Sprüngli in Zürich. Er war bis 1998 im elterlichen Betrieb tätig.
Von 1998 bis 2000 studierte Biermeier am Lee Strasberg Theatre Institute in New York. Sein Schweizer Bühnendebüt gab er 1999 am Luzerner Theater mit Hinter den Sieben Bergen von F. X. Nager und Christoph Baumann. Weitere Bühnenarbeit und erste Filme folgten in New York (u. a. Nancy & Frank – A Manhattan Love Story von Wolf Gremm). Ab Herbst 2001 war er in Berlin, München, Florenz und wieder in der Schweiz als freischaffender Schauspieler in diversen Theater-, Film- und Fernsehproduktionen tätig.
Am Seeburgtheater in Kreuzlingen spielte Biermeier 2009 erstmals den Giesecke in Benatzkys Singspiel Im weißen Rößl. Darauf folgten Engagements unter der Regie von Leopold Huber, u. a. in Die schwarze Spinne nach Jeremias Gotthelf, Nestroys Posse mit Gesang Der Zerrissene (2010/2011) und in dem Musiktheaterstück The Black Rider (2012). 2013 folgten Rollen in der Dreigroschenoper sowie im Sommer 2014 in dem Freilichtspektakel Laina Viva in Zernez. Im Winter 2014/15 spielte er den fiktiven Charakter Efraim Langstrumpf am Luzerner Theater und wirkte im selben Jahr an sechs Folgen der Fernsehserie Station Horizon in der Rolle des Willy Frösch mit.
Es folgten diverse Engagements in Film- und Fernsehproduktionen wie beispielsweise in dem Jugendfilm Mein Name ist Eugen, der Stieg-Larsson-Verfilmung Girl With The Dragon Tattoo – Verblendung (2012) und der kurzen Actionkomödie Deadlocked (2013). Im Januar 2014 spielte Biermeier in der 2. Staffel der Kriminal-Fernsehserie Der Bestatter im Schweizer Fernsehen und in der Reality-Fernsehserie Anno 1914 (SRF). In dem Kino-Kurzfilmdrama Spooky & Linda arbeitete er mit Carla Juri und Marcus Signer zusammen. Er spielte ausserdem Rollen in dem biografischen Abenteuerdrama Walking to Paris und in der ARD-Telenovela Sturm der Liebe (2018–2021).
Filmografie (Auswahl) 1997: Strandsonntag (Kurzfilm) 2003: Das Glück ihres Lebens (Fernsehfilm) 2003: Im Namen des Gesetzes (Fernsehserie) 2003: Verbotene Liebe (Fernsehserie) 2004: Der Bergpfarrer (Fernsehfilm) 2005: Mein Name ist Eugen (Film) 2006: Rosamunde Pilcher: Die Liebe ihres Lebens (Fernsehreihe) 2006: Millionenschwer verliebt (Fernsehfilm) 2007: Die Rosenheim-Cops (Fernsehserie, Folge Der Schatten des Zweifels) 2011: Verblendung 2013: Hubert ohne Staller (Fernsehserie, Folge Die Venus von Ambach) 2013: Deadlocked (Kurzfilm) 2014: Der Bestatter (Fernsehserie, Folge Totenwache) 2014: Anno 1914: Die Fabrik (Fernsehserie) 2014: Spooky & Linda 2015: Anno 1914: Der Film (Fernsehserie) 2015: Station Horizon (Fernsehserie, 6 Folgen) 2016: Lina (Fernsehfilm) 2017: Allmen (Fernseh-Mehrteiler) 2017: WaPo Bodensee (Fernsehserie, Folge Das schwächste Glied) 2018–2021: Sturm der Liebe (Fernsehserie, 26 Folgen) 2020: Resistance – Widerstand (Resistance) 2020: Jagdzeit 2022: Wilder (Fernsehserie) 2022: El color del cielo (Color of heaven) 2022: Mad Heidi 2023: Lubo 2024: Sew Torn – Fäden des Verbrechens (Sew Torn)
Theater 1999: Hinter den sieben Bergen – Stadttheater Luzern 2005: Dä chlii Horrorladä – Theater am Hechtplatz, Zürich 2005: D’Gotthardposcht – KulturforumAndermattGotthard/Andermatt 2006: Im Weißen Rössl – Musikbühne Uri 2007: D’Gotthardbahn – KulturforumAndermattGotthard/Göschenen 2009: Abendstunde im Spätherbst – Theater jetzt erst recht 2009: Der Unterbruch – transit09 2009: Im Weißen Rössel – See-Burgtheater, Kreuzlingen 2010: Die schwarze Spinne – See-Burgtheater, Kreuzlingen 2011: Ittingen brennt! – theaterjetzt in der Kartause Ittingen 2011: Der Zerrissene – See-Burghtheater Kreuzlingen/Konstanz 2011: Das Wetter vor 15 Jahren – Klibühni Chur 2012: The black Rider – See-Burgtheater Kreuzlingen/Konstanz 2012–2013: Der Tee der drei alten Damen – Theater überLand 2013: Die Dreigroschenoper – See-Burghtheater Kreuzlingen/Konstanz 2014: Laina Viva – Theatergruppe cie. engel & dorn, Zernes 2014: Pippi Langstrumpf – Stadttheater Luzern 2015: Romeo und Julia auf dem Dorfe – See-Burgtheater Kreuzlingen 2017–2018: Das heilige Experiment – TOBS Theater Orchester Biel Solothurn
Auszeichnungen (Auswahl) 2015: Bernd Burgemeister Fernsehpreis für Der Fall Barschel
Weblinks Website von Werner Biermeier (Quellen zum Abschnitt Leben sind auf seiner eigenen Homepage zu finden)
Wernei Biermeier bei schauspieler.ch Werner Biermeier bei castforward.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1961 Kategorie:Mann