mini|Goßholz von oben mit Blick nach Osten mini|Kapelle zum Kostbaren Blut in Goßholz

Goßholz (westallgäuerisch: Gōsholds, Gossholts) ist ein Gemeindeteil der Stadt Lindenberg im Allgäu im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee).

Geographie Das Dorf liegt nordöstlich des Hauptortes Lindenberg und zählt zur Region Westallgäu.

Ortsname Der Ortsname leitet sich vom Personennamen Cozolt bzw. Gōʒolt ab und bedeutet (Ansiedlung) des Gōʒolt.Heinrich Löffler: Stadt- und Landkreis Lindau. In: Historisches Ortsnamenbuch von Bayern. Teil Schwaben. Band 6, München, 1973, S. 27.Historische Ortsnamen von Bayern - Goßholz. Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Geschichte Goßholz wurde erstmals im Jahr 1290 als „Gozols“ erwähnt. Im Jahr 1770 fand die Vereinödung in Goßholz statt. Um das Jahr 1780 eröffnete der Unternehmer Franz Xaver Stadler in Goßholz das erste Käsegroßhandelsunternehmen im Allgäu. Der Ort gehörte einst dem Gericht Kellhöfe an. 1808 wurde der Ort in die Gemeinde Lindenberg eingegliedert.Stadtgeschichte der Stadt Lindenberg im Allgäu, Webseite der Stadt Lindenberg im Allgäu. Abgerufen am 16. Februar 2019. 1862 wurde die Sennerei Baldauf und 1912 das Hochland-Käsewerk in Goßholz gegründet. Im Jahr 1901 erhielt der Ort ein Ladegleis an der Bahnstrecke Röthenbach–Scheidegg.

Baudenkmäler Siehe: Liste der Baudenkmäler in Goßholz

Persönlichkeiten Otto Keck (1873–1948), Maler Paul Keck (1904–1973), Maler Johann Evangelist Keller (1824–1910), Bürgermeister und Mitglied des Deutschen Reichstags Werner Specht (* 1942), Maler, Zeichner, Grafiker, Mundartdichter, Komponist und Buchautor Josef Aurel Stadler (1778–1837), Agrarreformer und Wegbereiter der Allgäuer Hartkäseherstellung nach Schweizer Art

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Lindenberg im Allgäu) Kategorie:Ort im Landkreis Lindau (Bodensee) Kategorie:Ersterwähnung 1290