mini|Katholische Filialkirche hl. Antonius von Padua Neuhaus in der Wart mini|Eingangsansicht mini|Innenansicht mini|Innenansicht Richtung Ausgang Die römisch-katholische Filialkirche Neuhaus in der Wart steht in der Ortschaft Neuhaus in der Wart in der Gemeinde Mischendorf im Bezirk Oberwart im Burgenland (Österreich). Die dem heiligen Antonius von Padua unterstellte Filialkirche gehört zur Pfarre Mischendorf im Dekanat Rechnitz in der Diözese Eisenstadt.

Lagebeschreibung Die Kirche ist in der Ortsmitte gelegen und nach Norden hin ausgerichtet.Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 324–326.

Geschichte 1760 wurde an Stelle der heutigen Kirche eine Kapelle errichtet, die sechs Leuten Platz bot und den Heiligen Antonius und Donatus geweiht war. Diese wurde in den Jahren 1956 bis 1959 durch einen einfachen Kirchenneubau ersetzt. Dieser wurde 2016 nach Plänen der Architektin Doris Dockner neu gestaltet. Die Neugestaltung wurde mit dem Architekturpreis des Landes Burgenland 2016 ausgezeichnet.

Architektur Das Gotteshaus umfasst einen Kirchenraum auf rechteckigem Grundriss mit polygonalem Chorabschluss unter einem Satteldach, das an der Nordseite abgewalmt ist. Der Kirchenraum wird über drei Rundbogenfenster an der Westwand ausgeleuchtet. Westlich ist an den Chor ein kleiner Sakristeiraum angebaut. Der Glockenturm ist in die Südfassade integriert. Die Schallfenster sind rundbogig und der Turm wird durch ein Pyramidendach bekrönt. Der in den Glockenturm integrierte Kircheneingang ist überdacht.

Die 2016 abgebrochene Altarwand wurde durch eine durchgehende, kreuzförmig gleichmäßig geteilte gläserne Altarwand ersetzt, die den flach gedeckten, im Altarbereich mit einer kleineren Raumhöhe versehenen Kirchenraum nach außen hin öffnet. Den Eingangsbereich überlagert im Inneren eine auf zwei durchgehenden Pfeilern ruhende Empore mit gerader Brüstung, die über eine Wendeltreppe vom Kirchenraum aus erreichbar ist.

Einrichtung Die Transparenz des Raumes spiegelt sich auch im gläsernen Altar und Ambo wider. Der klare Glasaltar besteht aus neun vertikalen Glasscheiben und einer Altarplatte mit symbolischer Gravur. Der neue Glasambo, bestehend aus fünf Glasscheiben und einer Buchplatte, symbolisiert die Klarheit.

Auszeichnungen Architekturpreis des Landes Burgenland 2016 Dorferneuerungspreis Land Burgenland 2017

Literatur Helmut Prinke: Kirchenbau im Burgenland. 1921–2016. Im Rahmen der Reihe: Architekturentwicklung des Landes Burgenland ab 1921, Wissenschaftliche Arbeiten aus dem Burgenland, Eisenstadt 2019, ISBN 978-3-85405-237-1, S. 324–326.

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Einzelnachweise

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