miniatur|Lage von Bergstedt in Hamburg und im Bezirk Wandsbek (hellrot)

Die Liste der Straßen, Plätze und Brücken in Bergstedt ist eine Übersicht der im Hamburger Stadtteil Bergstedt vorhandenen Straßen, Plätze und Brücken. Sie ist Teil der Liste der Verkehrsflächen in Hamburg.

Überblick In Bergstedt (Ortsteilnummer 524) leben Einwohner (Stand: ) auf 7,0 km². Bergstedt liegt in den Postleitzahlenbereichen 22359 und 22395.

In Bergstedt gibt es 86 benannte Verkehrsflächen, darunter einen Platz und zwei Brücken.

Übersicht der Straßen Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über alle benannten Verkehrsflächen – Straßen, Plätze und Brücken – im Stadtteil sowie einige dazugehörige Informationen. Im Einzelnen sind dies:

Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße, des Platzes oder der Brücke. Über den Link (Lage) kann die Straße, der Platz oder die Brücke auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt dabei ungefähr die Mitte an. Bei längeren Straßen, die durch zwei oder mehr Stadtteile führen, kann es daher sein, dass die Koordinate in einem anderen Stadtteil liegt. Straßenschlüssel: amtlicher Straßenschlüssel, bestehend aus einem Buchstaben (Anfangsbuchstabe der Straße, des Platzes oder der Brücke) und einer dreistelligen Nummer. Länge/Maße in Metern: Hinweis: Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die im Digitalen Atlas NordDigitaler Atlas Nord mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen eher Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet. Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b bei rechteckigen Anlagen oder a × b × c bei dreiecksförmigen Anlagen mit a als längster Kante dargestellt. Der Zusatz (im Stadtteil) gibt an, wie lang die Straße innerhalb des Stadtteils ist, sofern sie durch mehrere Stadtteile verläuft. Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens. Datum der Benennung: Jahr der offiziellen Benennung oder der Ersterwähnung eines Namens, bei Unsicherheiten auch die Angabe eines Zeitraums. Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale usw. Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.

Name/Lage Straßen-schlüssel Länge/Maße(in Metern) Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen BildAalwisch ()A004355nach einem Flurnamen1947Aal = Sumpf, Wisch = WieseAalwischkoppel ()A706345in Anlehnung an die Straße Aalwisch2005Ahornweg ()A050320nach dem gleichnamigen Laubbaum1933Alsterbrücke ()–20(im Stadtteil)nach Lage und Funktion1928überquert im Zuge der Straße Trillup die Alster; westlicher Teil in Lemsahl-MellingstedtAlte Mühle ()A128270(im Stadtteil)nach einer 1601 erstmals erwähnten Walkmühle1948Die Mühle diente in späteren Jahren als Färbe-, Loh- und Pulvermühle, wurde nach einer Explosion 1641 stillgelegt und noch einmal von 1695 bis 1856 als Getreidemühle erwähnt; südlich des Mühlenteichs in Sasel.Alte Schmiede ()A131270nach einer ehemals hier gelegenen Schmiede1947Am Beerbusch ()A193785nach einem Flurnamen1949Hier stand früher ein Eichenwald, der als Schweineweide zu Eichelmast diente.An der Haidkoppel ()A723140nach einem Flurnamen2009Es handelt sich um keine Straße, an der Stelle gibt es nur ein Stück Grünland. Baben de Möhl ()B008225nach einem Flurnamen1960Dieser niederdeutsche Straßenname ist sinngemäß mit „oberhalb der Mühle“ zu übersetzen.Beerbuschredder ()B132140nach dem Flurnamen „Am Beerbusch“1947Das niederdeutsche Wort hat hier die Bedeutung von „Beere“, kann aber auch „Bier“ oder „Birne“ heißen.Beerbuschring ()B854310in Anlehnung an den Beerbuschredder1991Beerbuschstieg ()B864325in Anlehnung an den Beerbuschredder1994Bekkoppeln ()B231380nach einem eingezäunten Weideland (Koppel) an der Lottbek1947niederdeutsch Bek = BachBergstedter Alte Landstraße ()B265370nach einem Teilstück der alten Landstraße zwischen Hamburg und Lübeck1947Bergstedter Chaussee ()B2662760nach der Lage im Stadtteil1947Bergstedter Kirchenstraße ()B267625nach der Funktion zur Bergstedter Kirche führend1948Bergstedter Markt ()B268155 x85 x70nach Lage und Funktion im Stadtteil1947Birkenweg ()B370345nach dem gleichnamigen Laubbaum1946Bocksberg ()E029190nach einer Flurbezeichnung2005 Bornwisch ()B503420nach einem Flurnamen, der eine quellenreiche Wiese meint1943Bredeneschredder ()B575585nach einem Flurnamen1940 Brunsdorfer Weg ()B647225(im Stadtteil)nach dem sagenhaften, untergegangenen Dorf Brunsdorf, bei dem es sich um das Dorf Lottbek gehandelt haben soll, einem heutigen Ortsteil der Gemeinde Ammersbek1947zwischen Hausnummer 3 und 20 südliche Straßenhälfte in Bergstedt, weiter westlich bis Volksdorfer Grenzweg komplett im Stadtteil, nördliche Straßenhälfte sowie der weitere östliche Verlauf in VolksdorfDelle ()D067175nach einem Flurnamen1943 Depenwisch ()D075260nach einem Flurnamen1943niederdeutsch Depenwisch = tiefe WieseEichenweg ()E065325nach dem gleichnamigen Laubbaum1933Elersring ()E316355in Anlehnung an den Elersweg1987Elersstieg ()E317175in Anlehnung an den Elersweg1987 Elersweg ()E136550Elers von Rockesberge, ältester Bergstedter Kirchspielvogt, um 1526 erwähnt1947Fischkamp ()F327905nach einem Flurnamen1982Furtredder ()F2841060nach einer Furt durch die Alster bei der alten Mühle1948Furtstieg ()F285235nach einer Furt durch die Alster bei der alten Mühle1946Grenzwisch ()G226120nach einem Flurnamen (Grenzwiese)1953 Haindaalwisch ()H836345nach einer Flurbezeichnung2005Hamraakoppel ()H0941285(im Stadtteil)nach einem Flurnamen1943Mit der Silbe „raa“ kann sowohl ein Grenzpfahl, als auch ein Stück gerodetes Land gemeint sein; südlich der Saselbek in Sasel.Heiddiek ()H239975nach einem Teich in der dortigen Heidelandschaft1948niederdeutsch Diek = TeichHeidredder ()H261345nach einem in die Heidelandschaft führenden Weg1948 Heindaal ()H288545nach einem Flurnamen1948Hein oder Hain ist ein eingefriedetes Gehölz, das niederdeutsche Wort „Daal“ bedeutet „Tal“.Heinrich-von-Ohlendorff-Straße ()H308235(im Stadtteil)Heinrich Ohlendorff (1836–1928), Kaufmann1936ab Hausnummer 26 in östlicher Richtung in VolksdorfHenseweg ()H353525Karl Hense (1871–1946), Gewerkschafter und Hamburger Senator1967Hohenbergstedt ()H547260nach einer Bezeichnung eines früheren Grundeigentümers1950Iland ()I007655nach einer Flurbezeichnung1903Iloh ()I020580nach einem Flurnamen1943Beckershaus bietet zwei Deutungsmöglichkeiten: a) nach einem sumpfigen Wald mit Blutegelbestand, b) nach dem früheren Straßennamen „Ibenlow“, wobei „Iben“ für „Efeu“ steht und mit „Low“ Laub gemeint ist.Immenhorstweg ()I0631380nach einem Flurnamen1947Als „Horst“ wird ein tiefgelegenes feuchtes Wiesengebiet bezeichnet, das in diesem Falle den Bienen zur Nahrungsaufnahme diente.Kastanienweg ()K094265nach dem gleichnamigen Buchengewächs1933 Kaudiekskamp ()K113250nach einer früher hier befindlichen Kuhtränkevor 1940niederdeutsch Kaudiek = KuhteichKirchenheide ()K187335nach dem ursprünglichen Landschaftscharakter bei der Bergstedter Kirche1953Kirchweide ()K260nach der Lage gegenüber der Bergstedter KircheSenatsbeschluss vom 22. September 2022, veröffentlicht im Amtlichen Anzeiger Nr. 78 vom 4. Oktober 2022, abgerufen am 19. Oktober 20222022Klabundeweg ()K211390Erich Klabunde (1907–1950), Journalist und SPD-Politiker, sowie Ehefrau Clara Klabunde (1906–1994), Rechtsanwältin, Richterin 1962, später mit erklärendem ZusatzschildKortenland ()K389600nach einem Flurnamen1947niederdeutsch Kortenland = kurzes LandKrampstieg ()K402450nach der alteingesessenen Hufnerfamilie Kramp (ca. 17. Jahrhundert)1947Lindenweg ()L190405nach der Bepflanzung der Straße mit Lindenbäumen1914Lottbeker Weg ()L2621270(im Stadtteil)Lottbek, Ortsteil der Gemeinde Ammersbek1903/1937nördlich der Lottbek in Wohldorf-OhlstedtLottbekheide ()L335160nach dem Fluss Lottbek1971Lottbekkamp ()L367210nach dem Fluss Lottbek1980Lottbekkoppeln ()L265255nach dem Fluss Lottbek und den anliegenden Weiden1943Lottbektal ()L265255nach dem Fluss Lottbekvor 1940Matthiesgarten ()M092265nach dem ehemaligen Grundeigentümer, einem Reeder Matthies1950Op de Höh ()O199110nach einem Flurnamen1980niederdeutsch Op de Höh = Auf der HöheOsterkampstieg ()O143265nach einer im Osten Bergstedts liegenden Flur1948Plaggenkamp ()P132235nach einem Flurnamen1943Als Plaggen werden Moor- oder Heidestücke bezeichnet. Unter der Oberfläche abgestochen, dienen sie als Brennmaterial.Plaggenweg ()P133180nach einem Flurnamen1958Als Plaggen werden Moor- oder Heidestücke bezeichnet. Unter der Oberfläche abgestochen, dienen sie als Brennmaterial.Reesbrook ()R085105nach dem Flurnamen „Reesesch“1967Rees bedeutet „riesig“, ein Brook ist ein Stück Bruchland.Rodenbeker Straße ()R2201650nach der Rodenbek, einem Nebenfluss der Alster und dem Bergstedter Ortsteil1935Rodenbekredder ()R221670nach der Rodenbek, einem Nebenfluss der Alster und dem Bergstedter Ortsteil1947Rodenbekstieg ()R423190nach der Lage bei der Rodenbek1980Rögengrund ()R229380nach einer Flurbezeichnung1943Rögen meint eine kleine, mit Bäumen bewachsene Anhöhe.Rögenredder ()R231340nach einer Flurbezeichnung1943Rögen meint eine kleine, mit Bäumen bewachsene Anhöhe.Rügelsbarg ()R340915nach einem Flurnamen1943Möglicherweise befand sich hier in früherer Zeit eine Gerichtsstätte. (rügen = anklagen)Schäferredder ()S096275nach einer dort gelegenen Schäferkate1948 Streekweg ()S736455(im Stadtteil)nach einem Flurnamen1911niederdeutsch Streek = u. a. Streifen, Strich, Landstücknur linke Straßenhälfte zwischen Volksdorfer Damm und Hausnummer 32 im Stadtteil, ansonsten in VolksdorfStüffel ()S7661110nach einem Flurnamen1948Als „Stüffel“ wird ein niedriges Gebüsch bezeichnet.Stüffeleck ()S767295in Anlehnung an die Straßen Stüffel und Stüffeloort1967Stüffeloort ()S768165nach einem Flurnamen1943Als „Stüffel“ wird ein niedriges Gebüsch bezeichnet.Stüffelring ()S769615in Anlehnung an die Straßen Stüffel und Stüffeloort1967 Teekoppel ()T036355nach einem Flurnamen 1948Tee könnte von „Ting“ abgeleitet sein, einem Gerichtsplatz im Mittelalter.Timmermoor ()T103695nach einem Flurnamen1948Trillup ()T16770(im Stadtteil)Herkunft nicht eindeutig geklärt1943Es besteht ein Zusammenhang mit dem Treideln der Alsterkähne, möglicherweise war „Trillup“ ein Zuruf der Bootsführer untereinander (niederdeutsch up/op = auf); westlich der Alster in Lemsahl-Mellingstedt.Twietenknick ()T2281080in Anlehnung an die Twietenkoppel1994 Twietenkoppel ()T1901060nach einer an einem kleinen Weg gelegenen Weide1943 Twietenkoppelbrücke ()–20(im Stadtteil)in Anlehnung an die Twietenkoppel1943überquert als Verlängerung der Twietenkoppel die Alster; nördlicher Teil in Lemsahl-MellingstedtVogtredder ()V072365nach dem Nutzungsgebiet des Vogtes1948 Volksdorfer Damm ()V0782070(im Stadtteil)Hamburger Stadtteil Volksdorf1947bis Kreuzung Volksdorfer Grenzweg komplett im Stadtteil, ab dort nur die westliche Straßenhälfte bis zur Einmündung des Streekwegs, ansonsten in VolksdorfVolksdorfer Grenzweg ()V0791145(im Stadtteil)nach der Funktion als Grenzverlauf zwischen Bergstedt und Volksdorf1947zwischen Hausnummern 52 und 86 östliche Straßenhälfte in VolksdorfWohldorfer Damm ()W3681870Hamburger Stadtteil Wohldorf1947Woold ()W391105nach einem Flurnamen1946niederdeutsch Woold = WaldZur Haidkoppel ()Z089130nach einem Flurnamen2009

Einzelnachweise

Literatur und Quellen Emil Peter Lüders: Flurnamen und Straßenbezeichnungen im Alsterraum. In: Jahrbuch des Alstervereins e. V. 1954, Hamburg, S. 33–44 (Digitalisat) Statistikamt Nord: Straßen- und Gebietsverzeichnis der Freien und Hansestadt Hamburg Horst Beckershaus: Die Hamburger Straßennamen – Woher sie kommen und was sie bedeuten, 6. Auflage, CEP Europäische Verlagsanstalt, Hamburg 2011, ISBN 978-3-86393-009-7 Christian Hanke: Hamburgs Straßennamen erzählen Geschichte, 5. Auflage, Medien-Verlag Schubert, Hamburg 2014, ISBN 978-3-937843-47-6

Weblinks

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