mini|Ewald von TroskyDas Portrait des verstorbenen Königl. Preuß. Landraths, Herrn Ewald von Trosky, ist soeben bei mir schön lithographiert erscheinen. Lübben, am 9. Febr. 1828. Der Buchhändler Gotsch. In: Leipziger Zeitung. No. 46. Leipzig, Freitags den 22. Februar 1828, S. 487. OnlineVgl. Oeffentlicher Anzeiger als Beilage zu No. 8 des Amts-Blattes der Königl. Preuß. Regierung zu Frankfurt an der Oder. Ausgegeben 20. Februar 1828, S. 47. Ewald von Trosky (* 7. August 1786 in Groß Jehser; † 31. Mai 1827 in Cabel) war ein königlich-preußischer Landrat.Heinrich Philipp Petri: Gedächtnisschrift auf die verstorbenen Gelehrten, Staatsmänner, und andere denkwürdigen Personen des Jahres 1827. Selbstverlag, Berlin 1829, S. 27. Online

Leben Ewald von Trosky war ein Sohn der Gutsherrentochter Wilhelmine von Stutterheim-Falkenberg (* 1746; † 1808)Eckart und Kurt von Stutterheim: Die Herren und Freiherren von Stutterheim/Alt-Stutterheim. Ph. C. W. Schmidt, Degener & Co. Inh. Gerd Geßner, Neustadt/Aisch 1965, S. 135 f. und des Oberamts-RegierungspräsidentChristian Friedrich Jacobi: Europäisches Genealogisches Handbuch, in welchem die neuesten Nachrichten von allen Häusern jetztregierender Europäischer Kaiser und Könige, und aller geist- und weltlichen Chur-und Fürsten, wie auch Grafen des Heiligen Römischen Reichs, ingleichen. etc. Johann Friedrich Gleditsch, Leipzig 1794, S. 218. Online August Wilhelm von Trosky (* 1746; † 1808)Friedrich August Süßmilch: August Wilhelm von Trosky’s Leben und Wirken für die Niederlausitz, mit Benutzung seiner hinterlassenen autobiographischen Nachrichten. F. A. Brockhaus, Leipzig / Lübben 1833, S. V–X, S. 11–64. OnlineFriedrich August Süßmilch: August Wilhelm von Trosky., In: Friedrich Christian August Hasse (Hrsg.): Zeitgenossen. Ein biographisches Magazin für die Geschichte unserer Zeit. Dritte Reihe, 4. Band, Nr. XXV–XXXII, F. A. Brockhaus, Leipzig 1833, S. 153–184. auf Gut Groß Jehser.Churfürstlicher Sächsischer Hof-und Staatskalender auf das Jahr 1788. Verlag M. G. Weidmann Erben und Reich, Leipzig 1788, S. 191. OnlineKöniglich-Sächsischer Hof-, Civil- und Militair-Staat. 1807. Verlag Weidmann, Leipzig 1807, S. 210. Online Der Vater war u. a. auch Vormund der jungen Grafen zu Lynar-Lübbenau.Kurfürst Friedrich August III., Herzog von Sachsen, belehnt nach dem Ableben seines Kammerherrn Christian Ernst Grafen zu Lynar dessen Söhne Rochus August und Heinrich Ludwig – vertreten durch ihren Vormund, Wilhelm August von Trosky, Oberamtsregierungsrat der Niederlausitz, Hrsg. BLHA Rep. 37 (Gutsherrschaft) Lübbenau U 217 F. Für seine Leistungen wurde dem Vater posthum eine Art Landesstipendium in Form einer Stiftung eingerichtet.Stiftung eines Landesstipendiums zum Andenken des verstorbenen Geheimen Rates Oberamtsregierungspräsidenten und Konsistorialdirektors August Wilhelm von Trosky; 1808-1895 (Akte), Hrsg. BLHA 23C 1609. Ewald von Trosky hatte eine jüngere Schwester Kora (* 1788; † 1815), verheiratet mit einem preuß. Ober-Regierungsrat FreiherrnGothaisches Genealogisches Taschenbuch der Freiherrlichen Häuser 1904. 54. Jg., Justus Perthes, Gotha 1903, S. 577. Online Carl Georg Friedrich von Rechenberg, deren Nachfahren teils in auch Cabel lebten.

TroskyBildnis, In: Thomas Mietk: Radensdorf. Geschichte(n) eines Spreewalddorfs. Bebra, Berlin 2022, ISBN 978-3-95410-310-2, S. 65. ging in Gotha auf das Gymnasium und in Halle an das dortige Pädagogium Franckesche Stiftungen. Für ein Studium der Rechtswissenschaften besuchte er die Universität Leipzig.

Anschließend war er bis zur Landesveränderung im Jahr 1815 erst Landesdeputierter, dann Landesältester des sächsischen Kreises Lübben und von 1816 bis zu seinem Tod 1827 erster Landrat des nun königlich-preußischen Landkreises Lübben. Er hatte seine Wohnung und Geschäftsräume im Oberamtshaus Lübben.

1824 erhielt er den Roten Adlerorden 3. Klasse und war zeitweise schriftstellerisch als Familiengenealoge tätig.Neuer Nekrolog der Deutschen. 21. Jahrgang, 1843, Teil 1, Bern. Friedr. Voigt, Weimar 1845, S. 59–60. Online

Trosky heiratete Wilhelmine Sophie Johanne von Wilucka (* 1793; † 1867)Familien-Nachrichten, In: Beiblatt zu Nr. 297 National-Zeitung. 20. Jg., Selbstverlag (Expedition B. Wolf), Berlin, Sonnabend 29. Juni 1867, Unpagniert/Online und lebte ab 1809 in Cabel im Landkreis Calau, dem Gut des Schwiegervaters, des kgl. sächs. Hauptmanns Ad. Siegmund von Wilucki-Cabel und der Friedrike M. Christiane von Mühlen. Ewald von Trosky starb 1827 kinderlosAd. M. Hildebrandt, u. a.: Der Deutsche Herold. Zeitschrift für Heraldik, Sphragistik und Genealogie. XIV. Jg., No. 9, Hrsg. Herold (Verein), Julius Sittenfeld, Carl Heymanns Verlag, Berlin, September 1883, S. 106. Online nach schwerer Krankheit.

Ewald von Trosky war PatronAugust Schumann: Vollständiges Staats-Post- und Zeitungs-Lexikon von Sachsen. 8. Band, Gebrüder Schumann, Zwickau 1821, S. 118. Online u. a. der Dorfkirche Uckro.

Literatur Roth: [Nachruf auf Ewald von Trosky.] In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 6, Görlitz 1827, S. 434–435. Online Neuer Nekrolog der Deutschen. 5. Jahrgang, 1827, Teil 2, Bern. Friedr. Voigt, Ilmenau [u. a.] 1829, Nr. 193, S. 544–545. Online von Seebach: Die Entwicklung des Landratsamtes in der Provinz Brandenburg, seine Einführung für den Kreis Lübben und die bisherigen Landräte des Kreises. In: Lübbener Kreiskalender 1913. Richter & Munkelt, Lübben , S. 36–44.

Einzelnachweise

Kategorie:Landrat (Landkreis Lübben) Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 3. Klasse Kategorie:Adliger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1786 Kategorie:Gestorben 1827 Kategorie:Mann