Warkowytschi (; ) ist ein Dorf im Süden der ukrainischen Oblast Riwne mit etwa 1520 Einwohnern (2023).https://varkovsr.gov.ua/documents/stratehiya-rozvytku-varkovytskoyi-terytorialnoyi-hromady-na-period-do-2027-roku mini|links|Ehemalige Kirche des Bernhardinerklosters im Ort
Geografie Die Ortschaft liegt auf einer Höhe von am Ufer der Stubla (), einem 62 km langen, rechter Nebenfluss des Styr, 17 km nordöstlich vom Rajonzentrum Dubno und 30 km südwestlich vom Oblastzentrum Riwne. Nördlich vom Dorf verläuft die Fernstraße M 06 / E 40.
Geschichte In dem erstmals 1545 schriftlich erwähnten Dorf gab es 1859 102 Bauernhöfe und 1774 Einwohner.Ortsgeschichte Warkowytschi in der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR; abgerufen am 1. Februar 2019 (ukrainisch) In der Zwischenkriegszeit lebten 880 Bewohner jüdischen Glaubens im Dorf, was etwa 85 % der Gesamtbevölkerung entsprach. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen am 27. Juni 1941 wurde ein Ghetto errichtet, das am 3. Oktober 1942, nachdem man die meisten der im Ghetto lebenden Juden im nahe gelegenen Wald ermordet hatte, aufgelöst wurde.Warkowytschi auf der Webseite des Internationales Institut für Holocaust-Forschung Yad Vashem; abgerufen am 1. Februar 2019 (hebräisch) Am 6. Februar 1944 wurde Warkowytschi durch die Rote Armee befreit.
Verwaltungsgliederung Am 12. Juni 2020 wurde das Dorf zum Zentrum der neugegründeten Landgemeinde Warkowytschi (). Zu dieser zählen noch die 11 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer,Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 722-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Рівненської області" bis dahin bildete es zusammen mit den Dörfern Kryliw und Selenyj Haj die Landratsgemeinde Warkowytschi (Варковицька сільська рада/Warkowyzka silska rada) im Nordosten des Rajons Dubno.
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Warkowytschi Teil der Gemeinde: Name ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch polnisch Djadkowytschi Дядьковичі Дядьковичи (Djadkowitschi) Diatkiewicze, Dziadkiewicze Kryliw Крилів Крылов (Krylow) Kryłów Kompany Копани Копаны Kopany Kwitnewe Квітневе Квитневое (Kwitnewoje) Koniuszki Majaky Маяки Маяки (Majaki) Michałówka Nahirne Нагірне Нагорное (Nagornoje) Ulbarów Olybiw Олибів Олыбов (Olybow) Olibów Oserjany Озеряни Озеряны Jeziorany, Ozierany Satyjiw Сатиїв Сатыев (Satyjew) Satyjów Schorniw Жорнів Жорнов (Schornow) Żornów Selenyj Haj Зелений Гай Зелёный Гай (Seljony Gai) Chomut, Chomąt
Söhne und Töchter der Ortschaft Antoni Lukianowicz Andrzejowski (1784–1868), polnisch-russischer Botaniker, Zoologe und Paläontologe
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort in der Oblast Riwne Kategorie:Rajon Dubno Kategorie:Ersterwähnung 1545