mini|Chris Barnes, 2009 Chris Barnes (* 29. Dezember 1966) ist ein amerikanischer Death-Metal-Sänger. Er war zwischen 1988 und 1995 Frontmann der Death-Metal-Band Cannibal Corpse und singt seitdem bei Six Feet Under. Zudem war er von 2005 bis 2008 bei der finnischen Death-Metal-Band Torture Killer als Sänger tätig. Bekannt ist Barnes vor allem für sein markantes tiefes Growling.
Cannibal Corpse Gemeinsam mit den Gitarristen Bob Rusay und Jack Owen, dem Bassisten Alex Webster und dem Schlagzeuger Paul Mazurkiewicz gründete Chris Barnes 1988 die Death-Metal-Band Cannibal Corpse in Buffalo, New York. Bereits mit dem ersten Demo 1988 konnten sie das Plattenlabel Metal Blade überzeugen, und 1990 erschien mit „Eaten Back To Life“ das Debütalbum der Band. Chris Barnes verließ Cannibal Corpse 1995 nach fünf Alben und einem heftigen Streit mit den anderen Bandmitgliedern. Er widmete sich nachfolgend seiner zweiten, bereits 1993 gegründeten Band Six Feet Under.
Six Feet Under mini|Chris Barnes mit Six Feet Under beim Wacken Open Air 2012 Six Feet Under war ursprünglich ein 1993 gegründetes Nebenprojekt von Chris Barnes und dem Obituary-Gitarristen Allen West, als Barnes noch mit der Band Cannibal Corpse unterwegs war. Ergänzt wurde die Band durch Terry Butler (Bass, Ex-Death, Ex-Massacre) sowie Greg Gall am Schlagzeug. Seit 1995 veröffentlichte das Quartett acht Alben beim Plattenlabel Metal Blade, die in Metalkreisen sehr erfolgreich waren. Für besondere Aufmerksamkeit sorgten die Alben „Graveyard Classics“, „Graveyard Classics 2“ und „Graveyard Classics 3“, die Coverversionen von bekannten Metal- und Rockstücken enthielten. Der bekennende AC/DC-Fan Barnes coverte mit dem Album Graveyard Classics 2 das gesamte Back in Black-Album von AC/DC. Ebenfalls untypisch für das Genre ist der Song „One Bullet Left“, den Chris Barnes gemeinsam mit dem amerikanischen Rapper Ice-T aufnahm und der auf dem Album „True Carnage“ zu finden ist. 2005 erschien das Album „13“, 2007 das Album „Commandment“. Am 19. November 2008 erschien das aktuelle Album „Death Rituals“, welches in einer Special Edition auch Live-Aufnahmen vom Summerbreeze 2008 in Dinkelsbühl enthält. Wie bereits bei Cannibal Corpse stellt Barnes den Frontmann und Sänger dar, außerdem stammen die Songtexte größtenteils aus seiner Feder.
Torture Killer Im Herbst 2005 stieß Barnes als festes Mitglied zur finnischen Death-Metal-Band Torture Killer, für die er das Anfang 2006 erschienene zweite Album Swarm! einsang. Der Name der Band beruht auf einem Titel vom Six-Feet-Under-Album Maximum Violence. Im Jahre 2008 verließ Barnes die Band allerdings wieder.
Diskographie
Cannibal Corpse 1989: Skull full of Maggots 1990: Eaten Back to Life 1991: Butchered at Birth 1992: Tomb of the Mutilated 1993: Meat Hook Sodomy 1993: Hammer Smashed Face (EP) 1994: The Bleeding
Gorguts 1991: Considered Dead (als Gastsänger)
Assailant 1992: Disembodied (als Gastsänger)
Assück 1992: Blindspot (EP) (als Gastsänger)
Six Feet Under siehe Abschnitt „Diskografie“ im Artikel Six Feet Under
Torture Killer 2006: Swarm! 2013: Phobia (als Gastsänger)
Cannabis Corpse 2014: From Wisdom to Baked (als Gastsänger)
IHATE 2014: IHATE (als Gastsänger)
Incite 2019: Built to Destroy (als Gastsänger)
Skribbal 2021: Black Eyed Children (als einleitender Erzähler)
Filme 1994: Ace Ventura – Ein tierischer Detektiv, Kurzrolle als Frontsänger von Cannibal Corpse
Weblinks
Six Feet Under bei „laut.de“ Cannibal Corpse bei „laut.de“
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