mini|Die Einungsmeistermühle in Unteralpfen mini|Das 2025 erneuerte Wasserrad der Einungsmeistermühle in Unteralpfen Die Unteralpfener Mühle, auch Einigungsmeistermühle, ist eine ehemalige Getreidemühle am Zusammenfluss von Leiterbach und Steinbach in Unteralpfen im Landkreis Waldshut.

Geschichte Die Mühle wurde erstmals im Jahr 1342 erwähnt und war bis 1944 im Betrieb. Das Gebäude stammt aus den Jahren 1540/60 und war eine Lehensmühle des Klosters Säckingen. Es ist damit eines der wenigen erhaltenen Gebäude nach dem Dreißigjährigen Krieg im Landkreis Waldshut. Bekannt wurde das Müllergeschlecht Tröndle und ist verbunden mit der Geschichte der Salpeterer. Der Pfarrer und Heimatforscher Jakob Ebner hat in seiner 1910 erschienenen Schrift Eine Müllerdynastie im Schwarzwald die Geschichte der Mühle eingehend erforscht. Ab 1977 wurde die Mühle restauriert und der Mahlgang neu in Betrieb genommen sowie ein Mühlenmuseum eingerichtet. Eine Stube mit Gegenständen und dem Porträt des Einungsmeisters Adam Tröndle waren zu besichtigen. Am Mühlentag fanden Führungen statt. 2018 wurde die Mühle an Privat verkauft. 2025 ließ der neue Eigentümer das verfallene Wasserrad erneuern, mit einem Schutzdach versehen, und an einer neuen Wasserzuführung arbeiten.

Literatur Jakob Ebner: Eine Müllerdynastie im Schwarzwald. Moriell, Radolfzell. 1910 Jakob Ebner: Aus der Geschichte des Hauensteiner Dorfes Unteralpfen. 1925

Kategorie:Museum im Landkreis Waldshut Kategorie:Mühle im Landkreis Waldshut Kategorie:Ersterwähnung 1342 Kategorie:Kulturdenkmal in Albbruck Kategorie:Mühle in Europa Kategorie:Getreidemühle