Andrea Bischof (geboren 1963 in Schwaz) ist eine österreichische Malerin.
Leben und Werk Bischof studierte von 1982 bis 1988 an der Hochschule Mozarteum in Salzburg Malerei, Grafik und textiles Gestalten bei Roland Franz und Peter Prandstetter. Seit 1989 war sie in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. 1999 erhielt sie den Anerkennungspreis des Bauholding Kunstwettbewerbs und 1995 den 2. Preis beim Römerquelle Kunstwettbewerb. Sie lebt und arbeitet in Wien, Schwaz/Tirol und Venedig.
Bischof gehört zu den Vertretern der informellen Malerei in Österreich. Ihre oft großformatigen Ölbilder entstehen in einem sich über Wochen entwickelnden behutsamen Prozess. Sie arbeitet in traditioneller Öltechnik. Viele Jahre beschäftigte sich Andrea Bischof intensiv mit französischer Kunst, wo sie für ihre eigenen Arbeiten bei den Erkenntnissen der Impressionisten, der Nabis sowie der auf Claude Monets legendäres Spätwerk reagierenden Abstrakten Expressionisten in den Vereinigten Staaten ansetzte – wie Clyfford Still, Barnett Newman, Mark Rothko und später Joan Mitchell oder Sam Francis. In den letzten Jahren erlangte die venezianische Malerei des 16. bis 18. Jahrhunderts immer größeren Einfluss auf Bischofs Werk, merkbar in ihren großen Ölgemälden im koloristischen Stil der Venezianer. Ausstellungen (Auswahl) Einzelausstellungen 1999: Farbverwandlungen, Kunstforum Bauholding AG, Klagenfurt 2006: legere, Gugler Forum, Melk (Katalog) 2007: von aurora bis zyan, Galerie Schloss Puchheim 2016: Color Truth, Werner-Berg-Museum, Bleiburg (Katalog) 2017: Allegria, Schloss Wolkersdorf, Niederösterreich 2020: color live, Kunstraum Nestroyhof, Wien 2023: Into color, Schloss Leopoldskron, Salzburg
Gruppenausstellungen 1998: Galerie im Traklhaus, Salzburg 2002: Strukturen/Referenzsysteme/Algorithmen, Galerie im Taxispalais, Innsbruck (Katalog) 2006: Ca. 1000m² tiroler Kunst, Kunstraum Innsbruck (Katalog) 2007: Entsprechungen, Remise Bludenz, Vorarlberg 2009: The house is on fire, Kunstraum Innsbruck 2016: Kunstankäufe der Stadt Innsbruck 2016 – Teil 1, Galerie im Andechshof, Innsbruck 2017: vieles und noch mehr, artdepot, Innsbruck 2023: dots and layers, STRABAG Kunstform Wien
Publikationen (Auswahl)
Carl Aigner (Hrsg.): Andrea Bischof, Into Color. Artbook Verlag, Munderfing 2022, ISBN 978-3-9505055-0-4. Stephan Koja (Hrsg.): Andrea Bischof, Color Truth. Ausstellungskatalog. Hirmer Verlag, München 2016, ISBN 978-3-7774-2647-1. Stephan Koja (Hrsg.): Mit Blick auf Monet, Drei zeitgenössische Positionen: Peter Baldinger, Andrea Bischof, Bodo Hassel. Ausstellungskatalog. Art Book Verlag, Salzburg 2015, ISBN 978-3-9503492-9-0. Andrea Bischof: legere. Ausstellungskatalog. Verlag Gugler Forum, Melk 2006, ISBN 3-9502106-0-1.
Weblinks
Website von Andrea Bischof
Einzelnachweise
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