mini|279x279px|Grab auf dem Friedhof Berlin-Dahlem Eva Bubat (* 21. April 1914 in Königsberg; † 25. März 2002 in Berlin) war eine deutsche Schauspielerin und Hörspielsprecherin.
Leben und Wirken Eva Bubat absolvierte ihre Theaterausbildung an der Schauspielschule in Heidelberg. Ihr erster belegter Theaterauftritt fand in der Spielzeit 1940/41 am Theater Aachen in Shakespeares Maß für Maß statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt sie ein Engagement am Schillertheater in Berlin, zu dessen Bühnen auch das Schlosspark Theater in Steglitz gehörte. Dort hatte sie in der Folge ihre meisten Auftritte.
Seit Beginn der 1950er Jahre trat sie auch in etlichen deutschen Spielfilmen und Fernsehfilmen auf. Einem größeren Publikum bekannt wurde sie durch ihr Mitwirken in der deutsch-französischen Kriminalfilmreihe Achtung Zoll! im Jahr 1980. Eva Bubat war zwischen 1948 und 1980 an über 25 Hörspielproduktionen beteiligt.
Sie ist die Mutter der Schauspielerin Julika Kaempfer.
Eva Bubat starb 2002 nach langer Krankheit im Alter von 87 Jahren in Berlin.Traueranzeige von Julika Kaempfer für ihre Mutter Eva Bubat. In: Der Tagesspiegel, 7. April 2002. Sie wurde auf dem Friedhof Dahlem beigesetzt (Feld 010-57).Hans-Jürgen Mende: Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018, ISBN 978-3-86514-206-1, S. 567.
Theaterrollen (Auswahl) 1940/41: William Shakespeare: Maß für Maß – Regie: Hans Schalla (Theater Aachen) 1951/52: Johann Nestroy: Die beiden Nachtwandler – Regie: Oscar Fritz Schuh (Schillertheater (Berlin)) 1952: Paul Claudel: Der seidene Schuh oder Das Schlimmste trifft nicht immer zu – Regie: Willi Schmidt (Schillertheater (Berlin)) 1952: Peter Ustinov: Die Liebe der vier Obersten – Regie: Helmut Käutner (Schlosspark Theater Berlin) 1953/54: Arthur Miller: Hexenjagd – Regie: Erwin Piscator (Schlosspark Theater Berlin) 1955/56: William Faulkner: Requiem für eine Nonne – Regie: Erwin Piscator (Schlosspark Theater Berlin) 1955/56: N. Richard Nash: Der Regenmacher – Regie: Boleslaw Barlog (Schlosspark Theater Berlin) 1955/56: Arthur Miller: Ein Blick von der Brücke – Regie: Leo Mittler (Schlosspark Theater Berlin)
Filmografie (Auswahl)
Hörspiele (Auswahl) 1948: Ludwig Weber: Christgeburt – Regie: Cläre Schimmel 1949: Gerhart Hauptmann: Hanneles Himmelfahrt – Regie: Cläre Schimmel 1950: Federico García Lorca: Bluthochzeit – Regie: Hanns Korngiebel 1950: Gustav Albert Mulach: Brot für starke Zähne – Regie: Hanns Korngiebel 1951: Christopher Fry: Ein Phönix zuviel – Regie: Boleslaw Barlog 1951: Alfred Polgar: Defraudanten – Regie: Curt Goetz-Pflug 1952: Gerhart Hauptmann: Elga – Regie: Hanns Korngiebel 1952: Dieter Rohkohl: Die ehrbaren Diebe – Regie: Detlof Krüger 1954: Felix Timmermans: Das Spiel von den Heiligen Drei Königen – Regie: Hans Bernd Müller 1955: Wolfdietrich Schnurre: Kranichzug – Regie: Hanns Korngiebel 1955: Johannes Hendrich: Neuneinhalb Zeilen für Dr. Brasseur – Regie: Hans Bernd Müller 1956: Hellmut Kleffel: Streik in Ferrara – Regie: Ludwig Cremer 1957: Eric Ambler: Schirmers Erbschaft – Regie: Cläre Schimmel 1957: Werner Gläser: Das Haus hinter den Weiden – Regie: Gustav Burmester 1958: Felix Gasbarra: John Every oder Wieviel ist der Mensch wert? – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1960: Ruth Rehmann: Ein ruhiges Haus – Regie: Fritz Schröder-Jahn 1960: Wolfgang Beutin: Muscheln und Papierblumen – Regie: Armas Sten Fühler 1962: Gerhart Hauptmann: Elga – Regie: Otto Ambros 1965: Thomas Mann: Die Buddenbrooks (1. Teil) – Regie: Wolfgang Liebeneiner 1965: Thomas Mann: Die Buddenbrooks (2. Teil) – Regie: Wolfgang Liebeneiner 1965: Thomas Mann: Die Buddenbrooks (4. Teil) – Regie: Wolfgang Liebeneiner 1980: Friederike Roth: Klavierspiele – Regie: Jörg Jannings 1980: Jürgen Haug: Kellerassel – Regie: Peter Michel Ladiges
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Einzelnachweise
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