Ritzermühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Berching im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz.
Geografie Die Einöde liegt in der Gemarkung Altmannsberg rd. 6,4 km nordöstlich des Hauptorts Berching am Ufer der Unterbürger Laber. Die Kreisstraße NM13, die unmittelbar an der Ritzermühle vorbeiführt, mündet rd. 1 km südlich der kleinen Ortschaft in die Staatsstraße 2251.
Kirchlich gehört sie seit 22. April 1811 zur Pfarrei Holnstein im Dekanat Neumarkt in der Oberpfalz. Zuvor gehörte sie zur Pfarrei Waldkirchen.
Geschichte Erstmals wurde die Mühle im Jahre 1326 in einer Kurbayerischen Urkunde erwähnt.
Mit dem Königlichen Gemeindeedikt vom 17. Mai 1818 entstand die Ruralgemeinde Altmannsberg, der u. a. auch die Ritzermühle angehörte.
Am 1. Januar 1972 wurde Altmannsberg und damit auch die Ritzermühle nach Holnstein mit Butzenberg und Rudersdorf eingemeindet. Am 1. Mai 1978 wurde diese Kommune dann nach Berching eingemeindet.
Ortsnamen Gemäß den Forschungen der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften setzt sich der Ortsname möglicherweise aus dem mittelhochdeutschen Bestimmungswort "ritze" (Ritze, Riss, Spalt) oder auch aus dem Familiennamen "Ritz" oder "Ritzer" und dem mittelhochdeutschen Grundwort "mül" (Mühle) zusammen, so dass sich die Namensbedeutung "Mühle an einem Geländespalt" oder "Mühle des Ritz/Ritzer" ergibt.
Einwohner
1871: 9 Einwohner 1925: 6 Einwohner 1950: 5 Einwohner 1970: 7 Einwohner 1987: 4 Einwohner 2026: 1 Einwohner
Quellen: 1871–1987 / 2026
Sehenswürdigkeit mini|Innenansicht der Kapelle In der Liste der Baudenkmäler in Berching ist für die Ritzermühle ein Baudenkmal aufgeführt. Dabei handelt es sich um die
Wegkapelle St. Maria, ein giebelständiger Satteldachbau mit Putzrahmung und Giebelkreuz aus dem Jahre 1852.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Berching) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz