Gudrun Mebs (* 8. Januar 1944 in Bad Mergentheim) ist eine deutsche Schauspielerin und Schriftstellerin.
Leben Gudrun Mebs wurde 1944 in Bad Mergentheim geboren und wuchs in Frankfurt am Main auf. Mit 17 Jahren begann sie eine Ausbildung zur Schauspielerin; anschließend reiste sie mit einer Theatergruppe um die ganze Welt. Zwischen 1965 und 1974 wirkte sie in einer Reihe von Fernsehfilmproduktionen mit.
Seit 1980 schreibt sie für Kinder. Ihre Hörspiele und Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutschen Jugendbuchpreis 1984, dem Österreichischen Kinderbuchpreis und dem Schweizer Kinderbuchpreis La vache qui lit. Sie lebt in München.
Ehrungen 1983 La vache qui lit für Birgit. Eine Geschichte vom Sterben 1984 Deutscher Jugendliteraturpreis für Sonntagskind 1985 Janus-Korzcak-Medaille 1991 Troisdorfer Bilderbuchpreis 1991 Goldene Plakette von Bratislava 1991 Octogone d'ardoise für Sara et le Clown (Illustrationen von Quint Buchholz) 1992 Prix Niki 1995 Bundesverdienstkreuz am BandeBundespräsidialamt 2002 Bayerischer Verdienstorden
Werke Geh nur, vielleicht triffst du einen Bären, Erzählungen, 1981 Birgit. Eine Geschichte vom Sterben, 1982 Sonntagskind, 1983 Wie werd' ich bloß Daniela los?, 1984 Eine Tasse, rot mit weißen Punkten, 1984 „Oma!“ schreit der Frieder…, 1984 Kasper spielt nicht mehr mit, 1985 Und wieder schreit der Frieder: „Oma!“, 1985 Baby kocht Pudding, 1985 Zwei Angsthasen, 1985 Meistens geht's mir gut mit dir. Kindergeschichten, 1985 Ich weiß ja, wo der Schlüssel hängt, 1987 Mariemoritz, 1988 Tim und Pia: ganz allein!, 1988 Die Sara, die zum Circus will, 1990 Der Mond wird dick und wieder dünn. Eine Geschichte vom Liebhaben, 1991 Oma und Frieder – jetzt schreien sie wieder!, 1992 Schokolade im Regen, 1992 Kaputtes Knie, 1993 Zehn grüne Krötchen, 1995 Petersilie, Katzenkind, 1996 Katze, Katzen, Katzenglück, 1997 Richtig suchen und falsch suchen, 1997 Ohne Suse ist das nix! Geschichten von Opa Hans und Suse, 1998 Opa Hans, der ist mein Freund!, 2000 Vom Matze, von der Bella und von Schokoküssen, 2001 Herr Leo und sein Michael, 2003 Sie hat mich einfach mitgenommen, 2004 Schutzengel mit Segelohren, 2009 „Schule!“ schreit der Frieder und die Oma, die kommt mit, 2010 Erzähl mir was vom Himmel und der Erde, 2011 Philosophie ist wie Kitzeln im Kopf, 2013 „Super“, schreit der Frieder, und die Oma kichert wieder, 2018 „Oma“, schreit der Frieder, „ich hab meine Lehrerin lieber!“, 2022
Filmografie Wenn nicht anders angegeben, als Darstellerin: 1965: Intermezzo 1967: Die Firma Hesselbach (Fernsehserie, eine Folge) 1968: Eine halbe Stunde 1968: Heim und Herd 1970: Die Anpassung 1970: Sonntags am Meer 1971: Viel Getu’ um nichts 1971: Der Schlafwagenkontrolleur 1972: Der Seitensprung des Genossen Barkassow 1972: Adele Spitzeder 1974: Die Kurpfuscherin 1978 Die fabelhafte Familie Koo in der Zauberkiste (13 Folgen) Regie: Jörg Grünler und Rüdiger Graf 1986: Bettkantengeschichten (Fernsehserie, Drehbuch von einer Folge) 1988: Das Sonntagskind oder der Umstände halber (auch Drehbuch) 1992–98: Siebenstein (Fernsehserie, Drehbuch bei zwei Folgen)
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Einzelnachweise
Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Autor Kategorie:Literatur (Deutsch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Kinder- und Jugendliteratur Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens Kategorie:Person (Bad Mergentheim) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1944 Kategorie:Frau