mini|Mordechai Naor Mordechai Naor (; geb. 19. August 1934 in Tel Aviv) ist ein israelischer Historiker, Schriftsteller und Journalist. Von 1974 bis 1978 war er Intendant des israelischen Militärradios Gallei Zahal, als Historiker hat er sich auf die Geschichte des Staates Israel spezialisiert.
Biographie Mordechai Naor wurde 1934 in Tel Aviv geboren. Er erwarb einen Bachelor-Abschluss (1964) und einen Master-Abschluss (1970) in Sozialwissenschaften an der Hebräischen Universität Jerusalem und promovierte in jüdischer Geschichte an der Universität Tel Aviv (1984) über Pinchas Sapir, eine Untersuchung zum Weg eines Führers von der lokalen zur nationalen Ebene.
Nach seinem Militärdienst war er in den 1950er Jahren an der Errichtung des Kibbuz Nachal Oz am Rande des Gazastreifens beteiligt. Von 1957 bis 1971 war er Chefredakteur verschiedener Jugend- und Militärzeitschriften. Von 1974 bis 1978 leitete er den israelischen Armeesender Gallei Zahal, eine der beiden größten Rundfunkanstalten des Landes.
Während des Jom-Kippur-Krieges 1973 sendete der Sender rund um die Uhr, und Naor kämpfte nach seiner Ernennung dafür, dieses Sendeformat fortzusetzen.Joseph Priʾel (), “”, in: דָּבָר, 9. Juli 1978 Während seiner Amtszeit leitete er Neuerungen ein, wie die Verwendung des Roten Telefons, um Informationen von den Zuhörern zu erhalten, und die Universitah meschudderet (Universitätssendungen). Naor kämpfte für die Unabhängigkeit des vom Militär betriebenen Rundfunksenders von der israelischen Rundfunkbehörde.יחיאל לימור, מפקד גלי צה"ל מסרב להיות בהנהלת רשות השידור, מעריב, 25 בספטמבר 1974 Im Juni 1978 beendete er seine Amtszeit bei Gallei Zahal und wurde Chefredakteur des Verlags des Verteidigungsministeriums.
Von 1985 bis 2003 arbeitete er am Forschungsinstitut der Jüdischen Presse der Universität Tel Aviv. Er leitet den Fachbereich Israelstudien am Beit Berl.jewish-life.de - abgerufen am 20. Januar 2019
Naor hat mehrere Dutzend Bücher geschrieben (darunter Biografien über Baron Rothschild, Pinchas Sappir, die Stabschefs Jaʿaqov Dori und Chaim Laskow), von denen einige auch auf Englisch und Deutsch erschienen sind. Sein bekanntestes Werk ist Eretz Israel. Das 20. Jahrhundert.
Publikationen (Auswahl) Idan, siebzehnbändige historiographische Reihe, 1983–1992 (als Herausgeber) Kesher (Qesher), 1987–2003, halbjährlich erscheinendes Magazin über die jüdische Presse der Universität Tel Aviv (als Herausgeber) Yischuv Ha'Negev, 1900–1960 [= Niederlassung im Negev, 1900–1960], Jerusalem 1985 (hebr.) (Hrsg.): Das jüdische Viertel in Jerusalem, Israel 1987 (hebr.) Die Westmauer. Tel Aviv: Verlag des Verteidigungsministeriums, 1988 (Hrsg.): Sefer Rischonei Herzliya 1924–1934 [Die Pioniere der Herzliya, die Geschichte der ersten Siedler, 1924–1934], vol. 2 (Herzlia, 1990) (hebr.) The Aliyah Book, 1991 The Hagana Lexicon, 1992 (als Herausgeber) Gescher ḥai. Tel Aviv: Miśrad ha-Biṭaḥon, 1993 , Tel Aviv: Am Oved, 1996 City of Hope – Jerusalem from Biblical to Modern Times, 1996 The Twentieth Century in Eretz Israel – a Pictorial History [, Tel Aviv: , 1996; engl.], Judith Krausz (Übers.), Könemann, Köln 1998 Eretz Israel. Das 20. Jahrhundert., Könemann, Köln 1998, ISBN 3-89508-594-4 The Jewish People in the 20th Century – A Pictorial History, 2001 Zionism – The First 120 Years, 2002 The Israeli Press, 2004 The Israel Lexicon, 2008
Preise Mordchai Naor ist Träger zahlreicher renommierter Preise, darunter:
Sokolow-Preis für Journalistik (2002), Herzl-Preis (2006), Ben-Gurion-Preis (2007), Yitzhak-Sadeh-Preis (2013).
Siehe auch Stimme Israels (Qol Israel)
Einzelnachweise und Fußnoten
Weblinks Naor Mordecai, Institute for Research of the Jewish Press Naor Mordecai Mordecai Naor nimmt Abschied von 'Kesher'
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