Lieselotte Feikes (* 1923 in Viersen; † 29. Januar 2008)Lieselotte Feikes (1923-2008): Im Dienst des Umweltschutzes In: gdch.de/publikationen/biographien-von-chemikerinnen, Gesellschaft deutscher Chemiker, abgerufen am 3. April 2022. war eine deutsche Chemikerin. Sie ist bekannt für ihre Arbeiten in der Lederchemie und der Entwicklung von Abwasserbehandlungsverfahren.

Leben Ab 1943 studierte Feikes Chemie an der Universität Halle am Institut von Karl Ziegler und an der Universität Heidelberg. Sie promovierte 1953 in Heidelberg bei Margot Becke-Goehring. Ab 1953 arbeitete sie für die Carl Freudenberg Werke in Weinheim. Sie leitete 20 Jahre lang das Lederlabor und entwickelte Abwasserbehandlungsverfahren für Kläranlagen. Ab Anfang der 1970er Jahre war sie im Unternehmen für den Umweltschutz verantwortlich. Im Jahr 1983 schrieb sie das Buch Ökologische Probleme der Lederindustrie. Für ihre Verdienste um den Umweltschutz erhielt sie das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Ausgewählte Publikationen

Preise Sie erhielt die folgenden Preise: 1979 Jahrespreis des Vereins für Gerberei-Chemie 1984 Ehrenmitglied des Vereins Österreichischer Ledertechniker 1986 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland 1986 Arthur-Wilson-Gedächtnisvorlesung

Einzelnachweise

Kategorie:Chemiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1923 Kategorie:Gestorben 2008 Kategorie:Frau